Modellbahnclub Orlabahn e.V.

MEC "Orlabahn" e.V. Pößneck

Statistik
Einträge ges.: 102
ø pro Tag: 0
Online seit dem: 31.12.2008
in Tagen: 3827

Zwischenstand zur Ausstellungsvorbereitung

Es ist wieder einmal an der Zeit, ein paar aktuelle Dinge zu berichten. Wir sind nämlich nicht etwa eingeschlafen, nein es wird ganz intensiv an den Anlagen gebaut.

Die „Ha-Nuller“ setzten alles daran, damit die „Orlabahn“ zur Ausstellung in neuem Glanz präsentiert werden kann.





Segment für Segment wird einer hochwertigen Landschaftsgestaltung unterzogen.





Viele Bäume entstehen in unserer eigenen Werkstatt und werden mühsam „gepflanzt“.



Gebäude entstehen, werden verfeinert und nicht zuletzt erfolgt die Gestaltung einer komplett neuen Kulisse. Besonders viel Augenmerk richten wir bei diesem Bauabschnitt auf die holztechnisch stabile Ausführung der Segmentunterbauten mit den Füssen und den Kulissenbefestigungen. Hier gehen wir für uns neue Wege und hoffen, dass wir insgesamt weniger Probleme beim Ausrichten der im Endausbau immerhin 25 Meter langen Anlage haben. Großes Sorgenkind bleibt im Augenblick die Elektrik. Wir stehen hier noch ganz am Anfang. Zwar sind die Pläne gemacht, auch die Kabel, Stecker und Verteiler sind bereits verdrahtet, wir haben gerade mit der Installation der Weichenantriebe begonnen aber das Stellpult ist noch nicht fertig und hier ist ja wieder einiges an Elektronik verbaut. Ohne das Stellpult wird es wohl nichts werden mit der Fertigstellung zur Ausstellung. Nur noch 5 Monate trennen uns jetzt davon! Ich denke, wir werden da wohl oder übel noch einige Sonderschichten einlegen müssen, denn die Orlabahn soll unbedingt mit ausgestellt werden.

Die „TT-ler“ machen bei der „Sonnenburg“ wirklich große Fortschritte. Die beiden 80cm-Teile sind eingefügt, die Elektrik ist soweit ergänzt und auch die nach der letzten Ausstellung angeregten Veränderungen in den Bahnhofseinfahrten sind gleis- und elektroseitig fertiggestellt.



Landschaftlich wird die Anlage, Dank Susi, ein Schmuckstück.





Immer mehr Details finden den Weg in die Miniaturlandschaft. Mike hilft Susi mit großer Tatkraft, bastelt er doch viele kleine Details, wie den Pavillon und die Bogenbrücke am Teich.





Wenn wir jetzt noch das Tanklager zu einem richtigen Tanklager machen können, ist die letzte Baustelle abgeschlossen. Aber was heißt hier letzte Baustelle? Es fehlt ja noch die Kulisse, die Oberleitung, der ICE-Tunnel und, und, und...

Unsere von den Geraer „Elstertalern“ übernommene N-Heimanlage ist auch endlich fast fertig.







Die komplette Elektrik mit dem Stellpult ist neu, Weichenantriebe sind nachgerüstet worden und auch an der Landschaft haben wir Einiges verfeinert. Hier habe ich als eigentlicher TT-Bahner erstmals mit der Spurweite N zu tun gehabt. Gut, bei mir privat ist es ja TTm und das sind auch 9 Millimeter Spurbreite. Also doch ganz ähnlich. Trotzdem, die Weichen und besonders die beiden Dreiwegeweichen haben mich einige graue Haare und unendlich viel Zeit gekostet. Hier war eine Stellschwelle abgebrochen, da hat sie ganz gefehlt, an einer anderen Stelle waren plötzlich die winzig kleinen Nieten der Verbindung von Zunge und Stellschwelle verschwunden. Zu guter Letzt brachen dann noch an zwei Zungen die angepunkteten Ösen für die Mini-Niete ab. Um es kurz zu machen, alles ist inzwischen repariert. Neue Weichen habe ich nicht gebraucht und jetzt schalten sogar die Dreiwegeweichen so, wie sie sollen. Trotzdem, dass ich mir eine solche Rekonstruktion einer Anlage nochmals antun würde, kann ich mir nicht vorstellen. Besser Abriss, Verwertung und anschließender Neubau! Als Letztes werden noch die beiden seitlichen Kulissen-Teile farblich gestaltet, damit die Anlage einen ordentlichen Abschluss hat.

Seit Anfang des Jahres gibt es auch wieder eine kleine Nachwuchsgruppe, die ich jetzt betreue. Zwei junge Schüler wollen sich gern die ersten Schritte der Modellbahnerei aneignen. Wir wollen eine kleine TT-Anlage aufbauen, die aus vielen kleinen Geländestücken bestehen soll. Dabei werden die Stücke wie eine Art Diorama aufgebaut und dann auf Tischen mit Hilfe von Magneten zusammengelegt.



Mal sehen, ob das so funktioniert, wie wir uns das gedacht haben. Die Beiden sind jedenfalls mit großem Elan bei der Sache und haben teils ganz ungewöhnliche, aber trotzdem nicht verkehrte Ideen. Manchmal sind die Jungs ein wenig schnell und dann ist es passiert mit dem zu viel an Leim, Farbe oder Schotter, aber momentan lässt sich das Ganze ganz gut an.



Am Anfang des Monats waren wir eingeladen zur Festveranstaltung anlässlich des 40. Jahrestages des Bestehens des „MEC 01 Münchberg“ e.V. Nils und ich nahmen diese Einladung natürlich gern an, fühlen wir uns doch seit vielen Jahren schon mit den Modelleisenbahnern aus dem Frankenland verbunden. Ich hoffe, das unser mitgebrachtes Gastgeschenk (Berggold und Rosenbrauerei) noch ein wenig Freude bereitet und die Kilo's bei den Modellbahnern nicht zu üppig ansetzen! Ein großes Hallo gab es jedenfalls, musste ich doch betonen, dass nicht Frankenbier, sonders echtes Thüringer Rosenbier im Kasten war. Manfred nutzte nur die Gelegenheit, den Leerkasten aus Kulmbach wieder in seine Heimat zu "überführen".

Entschuldigen wollen wir uns für die "leichte" Unordnung neben, hinter und auf den Anlagen, aber die Fotos entstanden mitten in der Bautätigkeit und so sieht es bei uns im Moment aus!

© Klaus Regu

Modellbahnclub Orlabahn e.V. 30.05.2014, 11.37| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Arbeitsberichte | Tags: Arbeitsbericht, Sonnenburg, Orlabahn, ,

Die ersten beiden Monate 2014

Man glaubt es kaum, aber zwei Monate des Jahres sind schon wieder vorbei. Von Winter kann man ja nicht sprechen und wenn den Meteorologen Glauben geschenkt werden kann, soll der März mit einem Azorenhoch beginnen. Also ist wohl Sonne angesagt. Nun, wir sind nicht böse drüber. Am vorletzten Wochenende waren wir zum vorerst letzten Auswärtsspiel in unserem Ausstellungsmarathon der vergangenen 12 Monate. Planmäßig und diesmal ohne Begegnung mit der Polizei konnten wir die Ausstellung in Döbeln mit unserer Anlage "Langenthal" bereichern.



Ein Blick in die Ausstellungshalle

Inzwischen haben wir eine gewisse Routine beim Auf- und Abbau der Anlage entwickelt. Jeder weiß, wo er zugreifen muss oder welcher Arbeitsschritt als nächstes zu erledigen ist.



Bernd und Nils beim Aufgleisen der Züge

Durch eine frühzeitige Anreise schafften wir den Grundaufbau schon am Donnerstag und konnten beruhigt in unserem Studentenwohnheim in Roßwein Quartier beziehen. Wer es kennt: Baustil WBS70, im Original erhalten. Aber es war sauber und ordentlich. Geschlafen haben wir ganz gut und mehr braucht man als Modellbahner auch nicht. Die Mitstreiter vom FKTT aus Erfurt nutzten gleich die Ausstellungshalle als "Hotel" und konnten so gleich die Nachtwache mit absichern.







Ein paar Eindrücke der Komposition des Freundeskreises TT

Wir haben dann am Freitag nach einem selbstgemachten Frühstück ohne Hektik mit dem Ausrichten der Anlage begonnen und nachdem alle Anbauteile, wie Autostraßen, Schaltpultunterteile, Kulissen und Strahler montiert sowie die Fahrleitungsübergänge eingehängt waren, wurde um die Mittagszeit herum mit dem Aufgleisen der Fahrzeuge begonnen. Jeder Zug fuhr mindestens eine Proberunde, was bei 28 Zügen natürlich seine Zeit brauchte. Immer wieder beeindruckt dabei die doch recht zuverlässige Verbindung der Fahrleitungen an den Segmentübergängen. Da die Fahrleitung ziemlich stark gespannt wird, gibt es recht wenige Probleme, obwohl Mario bei der Montage manchmal ein auch etwas lauteres Fluchen hören ließ. Jedenfalls hatten wir während der beiden Ausstellungstage nur einmal an einer Stelle ein Einfädeln eines Stromabnehmers. Zum Glück ohne Schaden.











Immer wieder findet man neue Fotomotive auf unserer "Langenthal"

Bewährt haben sich die neuen von Bernd gebauten Transportkisten für unsere Clubfahrzeuge. Endlich gehören die Pappkartonverpackungen der Vergangenheit an. Eine enorme Zeiteinsparung, wie sich zeigen sollte, besonders beim Abbau der Anlage. mit unserer Anlagenmannschaft waren wir in 2 Stunden aufladebereit. Ein neuer Rekord beim Abbau der in ihrer Gesamtheit sehr aufwendigen H0-Anlage.



Das nun schon obligatorische Team-Foto

Als Faller-Car Verantwortlicher hatte ich wieder die Aufgabe, die beiden Autostrecken in Betrieb zu nehmen. Zuerst habe ich die Faller-Car Strecke am Bahnübergang getestet. Sie lief eigentlich über alle Tage zur vollsten Zufriedenheit. Fast ohne Störung und das Laden der Goldcup-Kondensatoren hat ebenfalls gut funktioniert. Soweit mir bekannt ist, gibt es diese Art der Energiespeicherung bei den kleinen Autos nur bei unserer Anlage.

Die zweite Strecke in der Stadt Klaustal habe ich im Vorfeld der Ausstellung mit einer einfachen Blocksteuerung ausgestattet, so dass jetzt in jeder Fahrtrichtung zwei Fahrzeuge im Wechsel verkehren können. Damit gibt es jetzt auch hier eine gewisse Abwechslung im Straßenverkehr.

Das kann man sich hier einmal anschauen.

Durch das Verständnis meiner Liebsten war es mir außerdem möglich, über einige Wochen ein Segment der Anlage in unserem Wohnzimmer aufzustellen. Somit konnte ich viel Zeit damit verbringen, das absolute Highlight der Faller-Car Strecke endlich fahrbereit herzurichten: Die Garage am Bahnhof. Seit vielen Jahren eine Baustelle und nun erstmals richtig in Betrieb. Ein paar Unfälle gab es zwar, aber das hat die Besucher nicht gestört. Immer wieder kam der Wunsch auf, auch das eigene "richtige" Auto in der Garage wenden zu können.... und nicht nur von den weiblichen Ausstellungsgästen! Das wäre doch mal eine Innovation, oder?

Wie das bei uns auf der Anlage funktioniert, sieht man hier

Die Modellbahnfreunde vom Roßweiner Verein organisierten einen kleinen Ausstellerabend im Gasthaus "Zum strammen Leutnant". In der ehemaligen Garnisionsstadt Döbeln ein wirklich passender Ort. Das Essen war reichlich und gut, sodass wir anschließend gut gesättigt nach Roßwein in unser Wohnheim fahren konnten, allerdings nicht bevor noch ein paar Fotoaufnahmen der ausgestellten Modellbahnanlagen gemacht wurden. Endlich hatten wir mal etwas Zeit zum fotografieren. Man kommt sonst immer nicht dazu, wenn man selbst Aussteller ist!









Eine schöne TT/ TTe-Anlage

In den nächsten Monaten werden wir uns nun intensiv auf unsere eigene Ausstellung vorbereiten. Die ersten Aussteller sind schon festgemacht und wir versprechen schon heute: Es gibt viel Neues zu sehen!

© Klaus Regu

 

Modellbahnclub Orlabahn e.V. 07.03.2014, 13.09| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Arbeitsberichte | Tags: Ausstellung, Videos,

Die Polizei, Dein Freund und Helfer

Diese Überschrift habe ich für meinen Bericht gewählt, weil….. Aber erst einmal der Reihe nach.
Am Wochenende vom 17. Bis 19. Januar begaben wir uns auf die bisher weiteste Reise mit einer unserer Modellbahnanlagen. Wir waren Gast zur Modell+Bahn-Ausstellung in Löbau. Schon einige Jahre hat uns auf diversen Messen der Ausstellungsverantwortliche des Görlitzer Modelleisenbahnvereins, Roland Skupin, angesprochen, ob wir nicht einmal mit einer Anlage an der Görlitzer Modellbahnausstellung teilnehmen wollen. Bisher konnten wir dieses Angebot nicht annehmen, war doch der organisatorische Aufwand zu groß, an zwei aufeinander folgenden Wochenenden eine solche Veranstaltung abzusichern. Immerhin ist eine Entfernung von 280 Kilometern zu überwinden, und das im Januar, wo man ja durchaus manchmal etwas Schnee auf den Straßen finden kann.
Mit der in diesem Jahr erstmals in Löbau stattfindenden Ausstellung änderte sich dies aber grundlegend. Drei Tage Ausstellung von Freitag bis Sonntag, das sollten wir doch „gebacken“ bekommen. Der Umzug nach Löbau war bestimmt für die Görlitzer Modellbahnfreunde nicht leicht und mit vielen Risiken verbunden, aber nach den drei Ausstellungstagen kann man nur einen vollen Erfolg abrechnen. Zwölftausend Besucher haben die Ausstellung besucht und ihnen wurde wirklich ein repräsentativer Querschnitt durch die Modellbauszene geboten. Teilweise mussten die Gäste bis zu einer Stunde am Eingang ausharren, bis sie die Halle betreten konnten.



Entschädigt wurden sie durch eine in allen Belangen sehr gut organisierte Ausstellung. Nicht nur Modelleisenbahnen von N bis Lego wurden gezeigt,









auch die Flug,- Schiffs- und Automodellbauer zeigten eine Auswahl ihrer Modellbautätigkeit.



Und das Ganze auch aktiv mit fliegenden, schwimmenden und fahrenden Exponaten.
Wir trafen trotz der großen Entfernung von zu Hause auch einige bekannte Gesichter. Herr Böhmel aus Taucha war mit seiner Märklin Spur 1-Anlage ebenso vertreten,



wie die Familie Hanisch mit der kleinen aber feinen „Friedländer Bezirksbahn“ in TTe, die ihre Teilnahme bei unser Ausstellung im Herbst schon fest zugesagt hat. Begrüßt hat uns auch Dieter Frisch, der nach heutigem Stand ebenfalls Aussteller in Pößneck sein wird und bei uns seine bekannte Berliner Trümmerbahn in der Nenngröße H0e zeigen wird.

Nun noch einige Eindrücke von den gezeigten Anlagen









Unser Modellbahnclub zeigte wieder einmal die N-Anlage in ihrer vollen Länge. Damit waren wir sogar die einzige Modellbahnanlage in diesem Maßstab.





Das zeigt uns doch, es gibt nicht allzu viele Ausstellungsanlagen in der Spurweite 9mm. Wieder waren das Anlagenteam überrascht, dass es einige Besucher gab, die die Bahnhöfe Pößneck und Krölpa/ Ranis kannten und auch das Maxit-Werk wurde wiedererkannt. Beeindruckend bei dieser Anlage sind immer wieder die vorbildgerecht langen Züge, die sich mit einer ebenso vorbildgerechten Geschwindigkeit durch die Landschaft bewegen. Nicht weniger überrascht sind die Gäste immer über die Art und Weise des Gebäudemodellbaus. Papier und Pappe werden oft nicht als alleiniges Ausgangsmaterial der Konstruktionen erwartet. Wie wir aber schon immer sagen, der Gesamteindruck muss stimmen und jedes Gebäude soll erkennbar sein. Bei der Vielzahl der Bauwerke würde eine Herstellung aus den gewohnten Modellbaumaterialien aber den Zeitrahmen der Bautätigkeit soweit in die Länge ziehen, dass wohl ein „Modellbahnerleben“ nicht reichen würde, alles zu bewältigen.

Die Ausstellungsmannschaft war sehr angetan von Unterbringung und Betreuung durch die Gastgeber.



Beste Organisation, Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit machen durchaus Appetit auf mehr. Wenn die Görlitzer eine weitere Anlage aus Pößneck zeigen möchten, wir kommen gern nochmal wieder, immer in der Hoffnung, dass man keinen zu schlimmen Wintereinbruch zu verkraften hat und nicht wieder passiert, was uns beim Rücktransport widerfuhr.
Jetzt komme ich nämlich zur eingangs erwähnten Hilfsbereitschaft der Polizei. Entgegen unserer sonstigen Transporttechnologie nutzten wir für die doch recht kleine Anlage den Anhänger einer ortsansässigen Autovermietung und nicht den 7,5 t - LKW. Als Zugfahrzeug diente ein Kleintransporter in den die empfindlichen Anlagenteile wie Dokumentationstafel, Kulisse und Schaltpulte verladen wurden. Die Hinfahrt am Donnerstag verlief ohne Komplikationen und am Donnerstagabend war der Anlagenaufbau erledigt. Ich war bei dieser Ausstellung nur der Fahrer und fuhr guter Dinge nach Pößneck zurück.
Am Sonntag nahm ich Mario noch mit und gegen Mittag starteten wir nach Löbau. Geplante Ankunft: 15 Uhr, denn wir wollten uns die Ausstellung auch noch anschauen. Das Wetter war wechselhaft, neblig, sonnig, regnerisch- alles war vorhanden. Bis Bautzen eine gute und zügige Fahrt und dann, plötzlich und wie aus heiterem Himmel ein Streifenwagen hinter uns. Zehn Kilometer vor der Abfahrt von der Autobahn und 20 Kilometer vor dem Ziel. Es kam wie es kommen musste, kaum runter von der A4, erfolgte der Überholvorgang und dann der „Bettelbalken“. Bitte Folgen! Meine Gedanken, was haste falsch gemacht? Zu Schnell? Rücklicht kaputt? Oder nur ne Kontrolle? Nun, nachdem wir auf einem Parkplatz zum stehen kamen und die Fahrzeugpapiere (wo liegen die denn überhaupt?) und der Führerschein in den Händen des freundlichen Autobahnpolizisten lagen kam die entscheidende Frage:

„Schon mal was vom LKW - Sonntagsfahrverbot gehört?“

Ich: Ja, aber wir fahren doch einen Transporter und keinen LKW!

Polizist: In der Zulassung steht aber LKW.

Ich: ????????????? Das wusste ich nicht…….

Polizist: Ich muss ihnen einen Bußgeldbescheid ausstellen und Ihre Fahrt mit Anhänger ist hier bis 22 Uhr beendet. Dann können sie weiterfahren.

Ich: (Schock!) Ich wollte doch nur bis Löbau und eine Modellbahnanlage von einer Ausstellung abholen! (Reue gezeigt)

Polizist: Was machen wir da? Wir bearbeiten erstmal den Vorgang und fahren wieder auf die Autobahn. Was sie dann machen, ist ihre Entscheidung.

Ich: (Grübel, Grübel)
Ein paar Minuten später.

Polizist: Erkennen sie den Sachverhalt an?

Ich: Ja, was bleibt mir sonst übrig. Dummheit schützt ja nicht vor Strafe (Leider).

Polizist: Ich mache ihnen einen Vorschlag. Wir begleiten sie noch bis zu ihrem Zielort nach Löbau. Das können wir rechtfertigen. Sie laden ihre Modellbahnanlage auf und fahren dann kurz vor 22 Uhr los.

Ich: (wenigstens kein zu großer Zeitverzug) Schön, dass sie mir entgegenkommen und vielen Dank.

Ja, leider muss ich nun den Bußgeldbescheid abwarten. Angekündigt sind 75,-EUR plus Bearbeitungsgebühr und ein Punkt in Flensburg. Wie  schon geschrieben, selber Schuld!

Die Moral von der Geschichte: Immer in den Zulassungspapieren nachschauen, was für ein Fahrzeug bewege ich da eigentlich. Nun weiß ich: Das Fahrverbot gilt für alle LKW ab 7,5 Tonnen und alle LKW (ohne Tonnagebeschränkung) mit Anhänger und nicht nur auf der Autobahn!

© Klaus Regu

Modellbahnclub Orlabahn e.V. 03.02.2014, 17.52| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Allgemein | Tags: Ausstellungen

MEC "Orlabahn" e.V. Pößneck

2019
<<< Juni >>>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
     0102
03040506070809
10111213141516
17181920212223
24252627282930
RSS 2.0 RDF 1.0 Atom 0.3
Ihre Nachricht an den Club:

Captcha Abfrage



Jörg
Hallo Modellbahner,

2016 waren wir zusammen in Döbeln zur Modellbahnausstellung.
Mit einem Kollegen von Euch hab ich mich nett unterhalten.
Könnte dieser mich mal kontaktieren?
Er ist auf swm zweiten Foto von der Jahresversammlung 2016 ganz rechts mit Brille zu sehen.
Meine Telefonnummer hat er. Ich Seine leider nicht.
Grüße aus Döbeln :D
10.4.2017-14:45
Peter Simon
Hallo Freunde, es war wieder klasse bei Euch. Danke für die Ausstellung ein Münchberger MEC01ler
30.10.2016-16:50
Oliver Pücher
Hallo! Ich bin morgen wieder einmal in Neustadt, wann kann man bei Ihnen denn mal vorbeikommen, oder geht das nur an öffentlichen Fahrtagen?, bin so ein bis dreimal im Jahr in Neustadt/Pößneck. Danke und grüße
Oliver Pücher
Themagicfriend@web.de :) :ok:
6.4.2015-12:38
TT
Eure Ausstellung war der HAMMER!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! :) :) :) :)
7.11.2014-15:20
TT
Das mit den Diorama-Teilen ist eine coole Sache ! :) ;) :cool: :ok:
17.9.2014-20:20
TT
Eure Ausstellungen sind der Hammer !!! Macht weiter so !!! Ihr seid einfach nur spitze !!! :ok:
10.4.2014-16:46
TT
:) :) :) :)
31.1.2014-17:01
H0
Eure Ausstellungen sind immer :ok: vom feinsten :ok: :cool: :ok:
31.1.2014-16:59
Hello
Klasse Arbeit die Ziehmestalbrücke !!!

Baut doch noch ein TRANSRAPID durchs Orlatal... ;)

Viel Erfolg in der Shedhalle... :ok:
4.10.2010-11:33
INGE
Bezgl. d. Bau's der Haltestelle 'Schweinitz' - hat sich da schon eine Initiative gegründet ??
25.11.2009-19:40