Modellbahnclub Orlabahn e.V.

MEC "Orlabahn" e.V. Pößneck

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Thema: Ausstellungen

Das erste Mal

Eine seltsame Überschrift, aber es war schon eine Premiere. Zum ersten Mal ging eine Ausstellungsbeteiligung in unsere Hauptstadt Berlin. Zum ersten Mal waren wir mit der Amaliengrund unterwegs und zum ersten Mal nur mit 2 Clubmitgliedern als Betreuer einer ausgestellten Anlage. Ihr seht also, viele Premieren.
Man könnte jetzt noch einiges hinzufügen wie zum Beispiel das erstmals vom Auto-Centrum-Hoffmann Pößneck gesponserte Transportfahrzeug oder ein Anlagenabbau innerhalb einer Stunde.




Die Sektion Berlin-Brandenburg im Verein Furka-Bergstrecke lud zur 24. Modellbahnausstellung ins Kulturgut Marzahn ein. Und viele Aussteller kamen in das kleine Dorf Alt-Marzahn. Umgeben von Hochhäusern, breiten Straßen und umfangreichen Ampelkreuzungen wurde der alte Dorfanger der schon im Mittelalter entstandenen Siedlung Marzahn erhalten. Heute gibt es dort einige Handwerksbetriebe, eine Kirche, eine Gaststätte und als kulturelles Zentrum das „Kulturgut Marzahn“. Alles steht unter Denkmalschutz.

Am Vormittag des 2. März fuhr ich also im Transporter, beladen mit den zwei Anlagenteilen und dem gesamten Zubehör, auf der A9 in Richtung Berlin. Eine gute Fahrt endete kurz nach eins in Berlin, wo mich Bernd schon erwartete. Er hat die Gelegenheit zur Fahrt mit dem ICE genutzt und konnte schon im Vorfeld die Lage sondieren.

Nach der herzlichen Begrüßung durch unserem langjährigen Freund Dieter Frisch wurden schnell die wenigen Teile abgeladen und die Standfläche okkupiert.




Ganz so schnell, wie ich gedacht hatte, ging der anschließende Aufbau zwar nicht über die Runden, aber nach drei Stunden war es geschafft. Ein paar Kleinigkeiten bereiteten uns Probleme, wie zum Beispiel die mechanische Verbindung der Feldbahngleise oder eine plötzlich nicht mehr vorhandene elektrische Verbindung an einer Weiche. Nun, wir konnten diese lösen und so trafen wir uns am Abend guter Dinge im Marzahner Krug mit allen Ausstellern zum gemeinsamen Abendessen. Ein leckeres Menü wartete auf uns und wurde schließlich hungrig verspeist.

Übernachtet haben wir im Hotel Amadeus ROYAL in Hönow. Schöne Zimmer, eine kleine Bar und ein Parkplatz vor der Tür. Was will man mehr. Am Sonnabend haben wir mit dem Auto in 10 Minuten die Ausstellungshalle erreicht. Wir waren schon um neun an der Anlage und erlebten zuerst einmal ein kleines Fiasko. Wieso? Kein Zug fuhr über irgendeine Weiche. Wir schauten uns erstmal dumm an und dann ging es an die Fehlersuche. Was ist also passiert? Durch die Wärme in der Halle hatten sich bei fast allen Weichen die Schienen soweit ausgedehnt, dass für die Radscheiben kein Platz mehr zwischen Außenschiene und Weichenzunge vorhanden war. Das war bestimmt eine Auswirkung der –10 Grad vom Vortag. Was also tun? Zum Glück hatten wir die Trennscheibe mit und konnten so einige Sägeschnitte anbringen. Dann wieder verlötet und so hat´s schließlich geklappt mit dem Fahrbetrieb. Es ist zwar eine kleine Anlage mit nur vier Zügen, aber selbst da macht es Spaß, Fahrdienstleiter zu sein und den Trafo zu drehen. Die kleine Busch-Feldbahn tat ebenso gute Dienste und bereitete uns keinerlei Probleme während der beiden Fahrtage. Rund 1800 Gäste besuchten die kleine Ausstellung an den beiden Tagen. Was heißt hier eigentlich klein. Immerhin 14 Anlagen wurden gezeigt.










Zwar nicht vergleichbar mit der Shedhalle in Pößneck, aber auch schön. Klein aber fein, würde ich als Motto vorschlagen. Es waren meist Kleinanlagen zu sehen, vorwiegend Heimanlagen.

Am Sonnabend organisierten die Gastgeber einen Ausstellerabend mit Rostbratwürsten, Rostbräteln und allem, was so dazugehört. Lecker und das bei 10 Grad minus Außentemperatur. Hochachtung vor dem Brater, der seine Sache wirklich sehr gut gemacht hat. Wir haben uns gut gestärkt, angenehme Gespräche geführt und ein wenig gefachsimpelt. Nachdem wir den Sonnabend noch mit einem Bierchen an der Hotelbar abgeschlossen haben, ging es in den zweiten und letzten Ausstellungstag.










Nochmals fanden sich viele Besucher ein und um 17 Uhr endete eine schöne, gut organisierte Ausstellung.18 Uhr startete ich den Transporter in Richtung Heimat und war kurz vor zehn zu Hause. Als Resümee bleibt mir nur zu sagen, erstmals in kleiner Besatzung mit kleiner Anlage zu einer Ausstellung zu fahren ist auch mal nicht so schlecht. Auf- und Abbau gehen wesentlich schneller von der Hand. Die Aufmerksamkeit der Besucher ist genauso vorhanden, wie bei großen Anlagen.

In den letzten Wochen haben wir einige kleine Reparaturen erledigt und zwei kleine Änderungen an der Elektrik vorgenommen. Zukünftig kann man eine zusätzliche Fahrstraße benutzen und hat so eine Möglichkeit mehr, den Triebwagen im Schattenbahnhof „zwischenzuparken“. Um bei angebauter Kulisse besser an die verdeckten Gleise heranzukommen, hat Bernd noch einige Öffnungen in diesem Bereich angebracht. Genauso wurden die Feldbahngleise mit anderen Schienenverbindern versehen, die zukünftig mehr Stabilität versprechen. Inzwischen ist die Anlage verstaut und wieder einsatzbereit.
© Klaus Regu

Modellbahnclub Orlabahn e.V. 12.04.2018, 21.57 | (0/0) Kommentare | PL

Dresden zum Fünften!

Beim Schreiben der Überschrift kam ich schon in´s Staunen. Waren wir wirklich schon zum 5. Mal Gast in der Messe Dresden? Deshalb einmal schnell durchgezählt:
Oberlandbahn Ziegenrück bis Liebschütz noch mit dem alten Schattenbahnhof
Pößneck oberer Bahnhof-Krölpa/ Ranis
Langenthal komplett
Oberlandbahn mit der Ziehmestalbrücke und den neuen Schattenbahnhöfen und jetzt wieder
Oberlandbahn in einer anderen Kurzvariante

Viermal hatten wir uns beworben und jetzt kamen die Pirnaer Modellbahnfreunde auf uns zu, ob wir nicht mal wieder Lust hätten, nach Dresden zu kommen. Wir haben gern zugesagt, denn bisher waren es immer sehr schöne Ausstellungen mit vielen interessierten Gästen. Es ist ja schließlich eine der niveauvollsten Modellbahnausstellungen im Osten. ...weiterlesen

Modellbahnclub Orlabahn e.V. 12.03.2018, 17.38 | (0/0) Kommentare | PL

Es ist wieder passiert

Inzwischen ist schon einige Zeit vergangen, aber drei sehr anstrengende Wochen liegen hinter uns. Insgesamt 7 Tage Ausstellung mit 500 Kilometer Transportwegen und reichlich 5000 Besuchern sind das Ergebnis der beiden Ausstellungen im Koberbachzentrum Langenhessen und im Kultur- und Kongress-Centrum Gera. Beide Ausstellungen waren sehr erfolgreich für uns. In Langenhessen wollten wir unsere H0-Anlage "Langenthal" letztmalig außerhalb unseres Heimatortes ausstellen.



Im Laufe der Ausstellung kamen wir aber mit den Freunden vom OMC Gera ins Gespräch. Da wurden wir gefragt, ob wir denn nicht im nächsten Jahr mit dieser Anlage nochmals auf Reise gehen könnten. Im KUK Gera gibt es genügend Platz für diese Anlage und die Geraer würden sich freuen, uns zu begrüßen. Nun, das werden wir voraussichtlich auch wahrnehmen, obwohl das nochmals eine Mammutsaison werden würde. Vier Wochen nach unserer eigenen Ausstellung wird das bestimmt nicht leicht sein, aber im ehemaligen Haus der Kultur passt sie schon gut rein, finden wir. ...weiterlesen

Modellbahnclub Orlabahn e.V. 26.12.2017, 17.10 | (0/0) Kommentare | PL

Die Modellbundesbahn in Bad Driburg

Am Sonnabend haben Bernd und ich die vorerst letzte Gelegenheit zum Besuch der Modellbundesbahn in Bad Driburg genutzt.


Diese bekannte Schauanlage wird im dortigen Güterschuppen abgebaut, umgezogen und in Brakel neu aufgebaut. Dort ist dann auch eine Erweiterung der Anlage möglich. Aufgrund der historischen Bausubstanz ist dies am alten Standort nicht machbar.

Nach einer problemlosen Autofahrt erreichten wir planmäßig den Bad Driburger Güterschuppen


und betraten die dunkle Halle. Dunkel? Ja, auch in Bad Driburg gibt es eine Tag-/ Nachtsimulation und wir kamen des nachts an. Ich persönlich bin nicht ganz so begeistert von diesem Programmpunkt, aber das ist eher meine eigene Meinung. Den meisten Besuchern gefällt das eben. Um den ersten Eindruck zu genießen, hieß es nun, ein paar Minuten zu warten. Dann aber sahen wir schon die schön gestaltete Anlage.

Vor nunmehr 12 Jahren im Oktober 2005 öffnete diese exakt nach Vorbild gebaute Modellbahnanlage im Maßstab 1:87 ihre Türen und begeisterte von Anbeginn an Fachleute, Fans und Nichtfans gleichermaßen. Circa 35000 Stunden waren vorher notwendig, um die Ausstellungsanlage zu vollenden. Dargestellt wird der Betrieb auf den Bahnhöfen Bad Driburg, Ottbergen und dem fiktiven Weserstein an einem Sommertag im Jahr 1975.






Die Anlage wird digital betrieben. Das verwendete Gleissystem ist Tillig Elite. Alle Gebäude sind aufwendige und originalgetreue Eigenbauten. Wer Vorbildtreue erwartet, wird hier nicht enttäuscht. Wunderschöne Zuggarnituren bewegen sich wie das Vorbild durch täuschend echt wirkende Landschaften.


1100 Meter Gleis und 216 Weichen werden von ca 80 Triebfahrzeugen mit etwa 1000 Wagen befahren. Dabei regeln 83 Signale den Zugverkehr. Die letzten eingebauten Neuerungen waren das Carsystem mit vielen Umbaufahrzeugen und der vollautomatische Lokwechsel im Bahnhof Ottbergen. Hier zeigt sich besonders das Können der Macher dieser außergewöhnlichen Modellbahnanlage.

Wir sind jedenfalls begeistert gewesen vom Fahrbetrieb einschließlich der Rangierbewegungen. Alle Triebfahrzeuge sind realistisch gealtert worden. Bernd hat besonders der Kesselwagenzug mit seiner Alterung gefallen.


Ich habe mehr auf die Landschaftsgestaltung geachtet, die mit hochwertigen Materialien realisiert wurde.






Liebevolle Details wechseln sich mit Feldern, Wiesen und Wäldern ab.


Überhaupt die Wälder! Meine besondere Aufmerksamkeit richtet sich immer auf die verbauten Bäume.


Hier kann ich nur sagen: große Klasse. Alles selbstgebaute Einzelstücke. So gefällt mir die Landschaftsgestaltung besonders gut.

Der Versuch eines Fazits: Für den ambitionierten Modelleisenbahner sollte ein Besuch in der dann neuen Ausstellung in Brakel sozusagen zur Selbstverständlichkeit gehören. Wann die neue Halle fertig werden wird, wissen die Mannen um Karl Fischer noch nicht, aber das nächste Jahr ist für die Neueröffnung schon ins Auge gefasst. Wir haben jedenfalls dem Chef persönlich beim Abschied einen unfall- und zerstörungsfreien Umzug gewünscht.

Nachdem auch die Heimfahrt ohne Schwierigkeiten verlief, konnten wir einen kurzweiligen Ausflug nach 900 km zu Ende bringen (bei mir waren es nur 650).
PS: Am Rande fanden wir noch dieses etwas andere Kilometerschild. Ob da wohl der Signaltechniker etwas abgelenkt war?


Was stimmt denn nun? 9,8 km oder 8,6km..... Wir wissen es nicht!
© Klaus Regu

Modellbahnclub Orlabahn e.V. 10.07.2017, 21.16 | (0/0) Kommentare | PL

Riesenerfolg

Eine tolle Ausstellung ist Geschichte.

3848 Besucher haben den Weg in die Shedhalle gefunden. Eine tolle Zahl! Wobei man noch viele Kinder dazuzählen sollte, die nicht erfasst wurden, weil sie keinen Eintritt bezahlen mussten. Nur positive Rückmeldungen im Gästebuch und bei den zahlreichen von uns Clubmitgliedern geführten Gesprächen zeugen vom Erfolg der Ausstellung.


Wie schon im letzten Beitrag geschrieben, konnten wir im Laufe der Woche alle Besitzer mit ihren Gastanlagen in Pößneck begrüßen. Naja, nicht ganz, auf Herrn Meinel mussten wir noch bis Sonnabend früh warten. Aber das war so abgesprochen. Jedenfalls waren pünktlich um neun alle Aussteller an ihren Anlagen und die ersten Besucher konnten von Charly und René begrüßt werden.


Gleich in der ersten Reihe präsentierten sich die Modellbahnfreunde vom MEC Langenhessen mit ihrer Spur 1-Anlage, einem originalgetreuen Nachbau der Bahnhöfe Walthersdorf und Crottendorf sowie der dazugehörigen Verbindungsstrecke. Diese digital gesteuerte Anlage beeindruckt mit der Größe, den tollen Fahrzeugen und dem sehr guten Modell- und Landschaftsbau. Erstmals in Pößneck konnten wir damit eine Anlage in der Königsspur zeigen.






Herr Genzel wusste mit seinen selbst gebauten Schiffsmodellen zu überzeugen. Im kleinsten Maßstab der Ausstellung 1:1250 gab es bei ihm die Zeitgeschichte des Schiffsbaus aus 3000 Jahren zu sehen. Vom Einbaum bis zum modernen Containerschiff war viel zu entdecken. Interessanterweise war bei ihm auch ein Mitglied der Jugendgruppe unseres Modellbahnclubs mit einem Modell vertreten, denn Leon beschäftigt sich neben der Modellbahn auch in einer Arbeitsgemeinschaft an seiner Schule mit dem Schiffsmodellbau. Ein vielseitiger junger Mann, oder?






Wir freuten uns besonders über unsere Gäste vom Modellbahnclub Weida, die mit der H0-Anlage Wünschendorf-Weida mit einer wunderschönen gemalten Kulisse beeindruckten. Auf der ebenfalls digital gesteuerten Anlage kamen vorbildgetreue Zuggarnituren zum Einsatz, die durch eine liebevoll gestaltete Landschaft mit dem Hingucker, dem selbstgebauten Oschitztalviadukt, fuhren. Die meisten Besucher haben auch zum ersten Mal die vom holländischen Modellbauer Loek Bronkhorst entwickelte magnorail in Funktion gesehen. Bei den Weidaern radelt mit Hilfe dieser Technik ein nimmermüdes Preiserlein auf einer Rundstrecke, gestartet mit Hilfe einer der zahlreich vorhandenen Aktionstasten durch die Besucher. Eine Klasse Idee!






In der Mark Brandenburg ist der Winter eingezogen. Zumindest bei uns in der Pößnecker Shedhalle. Unser Clubmitglied Ralph hat in den letzten beiden Jahren fleißig weiter an den zahlreich vorhandenen Funktionsmodellen weitergebaut. Der Schnee liegt inzwischen auch auf der gesamten Anlage und Ralph hat es wirklich geschafft, einen perfekten Ladevorgang einer Feldbahnlok zwischen einem LKW-Anhänger und einem Anschlussgleis fernbedient zu realisieren. Es gibt drei Figuren, die mit Hilfe von Seilen die Lok in die richtige Richtung bugsieren. Auch anders herum funktioniert der Ladevorgang hervorragend. Alle beteiligten Modelle hat Ralph teils komplett selbst gebaut, teils aus Bausätzen zusammengesetzt, aber auf jeden Fall mit selbst konstruierten Antrieben versehen.




Erstmals in Pößneck wurde eine Dreileiter-Wechselstromanlage, besser bekannt als die „Märklin“, ausgestellt. Unsere langjährigen Freunde aus Münchberg brachten eine Anlage mit, die schon in den 1950er Jahren erbaut wurde. Es klapperte und rasselte schon gewaltig in diesem Teil der Halle. Die Glocken läuteten in der kleinen Kirche und auch die Autos waren schon beleuchtet. Ich finde, Märklin war in dieser Zeit wirklich den anderen Herstellern um einiges Voraus. In der heutigen Zeit ist dieser Abstand nicht mehr so deutlich zu spüren, wenn nicht sogar vollkommen verschwunden. Eine aussagekräftige Dokumentation rundete die gelungene Präsentation ab.




Zum zweiten mal zu Gast in Pößneck war Dieter Frisch aus unserer Bundeshauptstadt. Er baute unter den Augen der Besucher an seinen Spur 1f-Feldbahn-Modulen. Wenn die Kreissäge gestartet wurde, hatte er alle Aufmerksamkeit. Gefachsimpelt wurde hier auch sehr viel und einige Tipps konnten an den interessierten Modellbauer gebracht werden.




Eine von mir sehr gern für unsere Ausstellung eingeladene Anlage präsentierten die Mitglieder des 1. Rudolstädter Modellbahnclubs in der Shedhalle. Die H0-Anlage Lichtenhain-Cursdorf beeindruckte als Gestaltungselement mit dem ersten frisch gefallenen Schnee. Man spürte regelrecht das Unbehagen der kleinen Preiserleins und Mertener beim stapfen durch den Matsch. Viel Gefühl bei der Beschneiung zeugen von großer modellbauerischer Klasse.




Ebenfalls gefreut haben wir uns darüber, dass die Rudolstädter Modellbauer einen uns allen gut bekannten Anlagenteil mitbrachten. Unserem leider viel zu früh verstorbenen Freund Michael Kirsch verdanken wir viele innovative und herausragende Modellbahnanlagen aller Nenngrößen. Hier wurde der Bahnhof Cursdorf (allerdings im Sommer) in die Anlage integriert. Eine Homage an einen guten Freund, den wir nicht vergessen werden.


Beim weiteren virtuellen Gang durch die Ausstellungshalle kommen wir jetzt nach Waldungen, eine TT-Anlage aus Halle, die Stephan Kindling für den Transport nach Thüringen in seinem PKW millimetergenau verpackt hatte. Klein, aber fein ist hier das Motto. Noch vor der Wende ist der Ursprung der Anlage zu finden. Inzwischen mehrfach umgebaut, mit neuen Gleisen, neuen Landschaftsmaterialien und vielen beweglichen Szenen versehen. Stephan wurde gemeinsam mit seinem Mitstreiter Gerd nicht müde, den Ausstellungsgästen immer wieder die Besonderheiten der Anlage zu erläutern, seien es die schaukelnden Kinder oder auch den Reisenden, der auf einer Bank sitzend, dem fahrenden Zug nachschaut. Obwohl von der Fläche her recht übersichtlich gab es hier viel zu entdecken und es stand immer eine Menschentraube vor der TT-Anlage.






Eine weitere Privat-Anlage war die Steigenheimer Lokal Bahn von Titus Wermuth. Auf H0 und H0e-Gleisen ging es auf dieser Modulanlage auf verschlungenen Wegen durch die Modell-Landschaft. Faller-Car Fahrzeuge brachten auch Bewegung auf die Straßen und viele Besucher konnten an den Verkaufstischen ein paar Schnäppchen erwerben.




Vor der Shedhalle drehte die Feldbahn aus Hof ihre Runden. Walter Seifert als Besitzer dieser vorbildlich gepflegten Anlage hatte sich aber mit drei kleinen Anlagen in den Nenngrößen Z und N an einen Tisch in die warme Halle gesetzt und Eisenbahnen in Bratpfanne, Koffer und auf Mütze gezeigt. Staunende Besucheraugen waren sein Lohn dafür.




Das Fahren der Feldbahn überlies Walter aber gern unseren Clubmitgliedern Mike, Max, Christian, Ephraim und David. Zum Glück hat das Wetter einigermaßen mitgespielt, aber kalt war es schon und Durchhaltevermögen war angesagt! Mikes Gartenbahn fuhr zusätzlich im Inneren des Feldbahnkreises Runde um Runde. Harzkamel, Ludmilla und Harz-Neubau-Dampflok schickten ihren Sound in die Umgebung. Lustig war besonders die ständig von den Zügen gejagte Draisine. Ein Spaß!




Wie ich schon in der Ankündigung schrieb, haben wir auch Herrn Meinel aus Klingental wieder zu uns eingeladen. Sein Modell-Sägewerk ist ein Publikumsmagnet, egal wo es auch immer auftaucht. Herr Meinel hat in den letzten Jahren weiter an der Vervollkommnung des Modells gearbeitet, so dass inzwischen auch Furnier gesägt werden kann. Viel Holz wurde verarbeitet und anders als vor vier Jahren hat sein Holzvorrat in diesem Ausstellungsjahr bis zum letzten Tag gereicht. Schön, dass Herr Meinel unsere Schau bereichert hat.




Unsere bewährten eigenen Anlagen Oberlandbahn und Pößneck oberer Bahnhof-Krölpa/Ranis konnten ebenfalls von den Gästen bestaunt werden. Hier haben wir eben die Möglichkeit aus dem Fundus von 8 Modellbahnanlagen auszuwählen. Wir versuchen immer eine gewisse Rotation anzuwenden, damit abwechslungsreiche Exponate gezeigt werden können.








Da wir durch die relativ kurzfristigen Absagen zweier Modellbahner noch etwas Platz zur Verfügung hatten, haben wir entschieden, zwei Teile unserer TT-Anlage „Sonnenburg“ mit in die Halle zu nehmen. David hat dann an den drei Ausstellungstagen an den Segmentübergängen der Oberleitung gebastelt und eine recht praktikable Lösung dafür gefunden. So hat er die Zeit gut nutzen können, zu mal er durch sein Studium oft wenig Zeit für den Club hat.


In diesem Jahr konnten auch zwei neue Anlagen des MEC Orlabahn gezeigt werden.
Die H0-Anlage „Steinbruch Amaliengrund“ wurde wirklich am Freitag vor der Eröffnung fertiggestellt. Bernd brachte noch die Lampen, Telegrafenmasten mit Leitungen und das Stellwerk in Position und so konnten wir das kleine Schmuckstück mit den Abmessungen 1,60 x 1,60 Meter ausstellen. Die Feldbahn von Busch bestand ihre Bewährungsprobe, wobei man hier wirklich immer auf die Sauberkeit der Schienen achten muss. Regelmäßige Reinigung mit Spiritus ist da angesagt. Durch die gute Ausleuchtung der Anlage und den detaillierten Modellbau war dieses Ausstellungsstück ein oft fotografiertes Motiv.






Ebenfalls neu war die TT-Schüleranlage „Waldsee“. Digital gesteuert. Zwar „nur“ mit den beiden Handreglern Daisy II, aber immerhin einschließlich von Weichen und Beleuchtung. Kurz gesagt: Die Elektronik hat klaglos durchgehalten. Zwar hatten wir noch ein Problem mit der Erstellung der 16 Fahrstraßen und mussten deshalb alle Weichen per Hand stellen, aber die Jugend hatte die häufig zu bedienenden Adressen recht schnell im Griff und wir hatten recht wenig Entgleisungen durch Bedienfehler. Gefreut haben wir uns auch über die klaglose Funktion der Gleisanlage, denn wirklich getestet haben wir diese im Vorfeld leider nicht. Meine persönliche Skepsis mit Digitalanlagen hat sich ebenso ein wenig gelegt. Gut, richtige Vorteile sind eigentlich für mich die Fahreigenschaften, Beleuchtung und sofern vorhanden der Sound, aber auch der Spielspass kommt nicht zu kurz. Man hat einfach ein paar Möglichkeiten mehr beim unabhängigen Rangieren. Werde ich nun ein Digital-Fan? Vielleicht wenn wir noch Digitalkupplungen einbauen und die Fahrstraßen per Computer steuern können? Wir werden sehen!






Die Firma Jano Modellbau war erstmals auf unserer Ausstellung mit einem Verkaufsstand vertreten und wie uns versichert wurde auch recht erfolgreich. Nadine und Jörg wollen gern in zwei Jahren wieder bei uns dabei sein und das ist doch die beste Bestätigung einer erfolgreichen Beteiligung, was auch auf die zweite Händlerfamilie Modellbaumanufaktur Beckert zutrifft.


In Pößneck kann man ganz gute Geschäfte machen. Walfried und Birgit Fehse sind fast schon als Urgestein zu bezeichnen. Für den Kartonmodellbau gibt es immer noch einen Markt, auch wenn durch die neuesten Technologien wie Laser-Cut und 3-D-Druck eine immer stärker werdende Konkurrenz heranwächst.


Die Kreativecke, meist als Bastelstraße bezeichnet, brach alle Rekorde. Der Hit waren in diesem Jahr die Häuserbausätze der Firmen Auhagen und Faller. Unsere „Bastelfrauen“ haben aber auch viele andere Dinge mit den Kindern, Eltern, und Großeltern gebastelt. Hier entstanden besonders viele Laternen, Schneemänner und Geschenkschachteln, es wurde gemalt, geklebt oder einfach nur gefachsimpelt. Teilweise waren an den Tischen keine Plätze mehr frei. Was will man mehr? Der Eindruck, dass die Kinder langsam wieder mehr Fingerfertigkeit bekommen ist eine schöne Beobachtung und macht Mut für eine wachsende Kreativität, nicht nur für die Modelleisenbahn.








„Tombolieren“ ist für einige Besucher fast eine Sucht. Schon am Sonntag Nachmittag waren alle Lose verkauft und sämtliche Preise hatten neue glückliche Besitzer gefunden. Viele Modellbaufirmen stellten Preise zur Verfügung. Stellvertretend nennen möchten wir hier Auhagen, Faller, Heki, Rietze, Viessmann, Noch, Brawa, Tillig und Piko. Vielen Dank an dieser Stelle an alle Spender!



Bei der Aufzählung aller Aussteller wird mir wieder bewusst, wie umfangreich die Ausstellung war. Alle Spurweiten, große und kleine Modelle, digital und analog, automatisch und per Hand, nostalgisch und modern, Schiffe und Autos, drinnen und draußen, zum Anschauen und zum Mitmachen, Eisenbahn und Modellbau. Und diese Aufzählung könnte bestimmt noch weitergeführt werden. Wir denken, es war für jeden etwas dabei. Das Gästebuch wurde mit Lob gefüttert und auch die Presse hat uns mit sehr schönen Beiträgen unterstützt. Hier geht es zur Fotostrecke der OTZ. Und auch ein schönes Video haben wir anzubieten. Hartmut sei dafür herzlich gedankt. Anschauen. Herr Fügmann als Landrat und auch Herr Modde als Bürgermeister von Pößneck besuchten uns und konnten sich ein Bild von einem der schönsten Hobbies der Welt machen.




Wir werden uns in zwei Jahren viel Mühe geben müssen, um diesen Ansprüchen weiterhin gerecht zu werden.
Aber: Wir arbeiten dran ..... Versprochen!
© Klaus Regu

Modellbahnclub Orlabahn e.V. 10.11.2016, 19.11 | (0/0) Kommentare | PL

Noch 2 Tage

Der erste Aufbautag ist beendet. Alle unsere Anlage sind vor Ort und auch die Märklin-Nostalgieanlage der Münchberger Modellbahnfreunde ist aus ihrem Zwischenlager in der Shedhalle angekommen.


Bei Fritz ist schon die erste Lok gefahren und auch in der "Mark Brandenburg" bewegte sich etwas.




Die Oberlandbahn wird nun auf einer Länge von 15 Metern gezeigt. Somit fehlt praktisch nur der Bahnhof Ziegenrück.


Auch diese Anlage ist inzwischen aufgebaut und wartet nur noch auf das morgige Ausrichten und "hübsch machen". Die digitale Schüleranlage hat letzte Woche einen Namen erhalten. Wir nennen sie nun Waldsee. Leon hat sie verkabelt und konnte ebenfalls die ersten Loks darauf auf die Reise schicken.


Mario brachte noch eine Bardotka mit Sounddecoder mit, die wir gleich mit in Beschlag genommen und getestet haben. Die Presse war heute zwei Mal bei uns und wird morgen einen Beitrag über die Ausstellung in der Shedhalle bringen.


Morgen werden 2 Anlage abgeholt. Zuerst am Vormittag der Abschnitt der Flachstrecke der Oberweißbacher Bergbahn des Rudolstädter Modellbahnclubs und am Nachmittag die Anlage "Wünschendorf" der Weidaer Modellbahnfreunde. Die weiteren Anlagen werden dann im Laufe des Freitags bei uns eintreffen. Wir sind schon in freudiger Erwartung. Momentan sieht die Halle noch etwas leer aus, aber das wird sich noch ändern! Wir warten jedenfalls am Wochenende auf viele Besucher.
© Klaus Regu

Modellbahnclub Orlabahn e.V. 26.10.2016, 19.26 | (0/0) Kommentare | PL

Noch 4 Tage

Seit Sonntag ist nun auch die erste Anlage in Pößneck eingetroffen. Wir haben die Münchberger Märklin- Nostalgieanlage mit unserem gesponserten Transporter abgeholt und wie schon öfter vor unseren Ausstellungen bei mir im Haus zwischengelagert. Im Club haben wir nicht genügend Platz.

Eigentlich war der Hallenplan seit einigen Wochen fertig, aber heute ergab sich die Notwendigkeit, alles noch einmal über den Haufen zu werfen. Eine krankheitsbedingte Absage zwingt mich zur Umplanung. Wir werden wohl eine unserer eigenen Anlagen etwas größer ausstellen müssen. Schade, dass Harald nicht zu uns kommen kann, aber wenn die Galle verrückt spielt und das Krankenhaus die letzte Rettung ist, kann man nichts machen. Wir wünschen auf diesem Wege gute Besserung und in zwei Jahren ist ja die nächste Ausstellung in Pößneck und da werden wir es wieder angehen.

Heute hat es bei uns nur geregnet aber der Wetterbericht verspricht Besserung für die nächsten Tage. Hoffentlich hat er Recht, damit die Feldbahn vor der Halle auch gut genutzt werden kann. Morgen bereiten wir die Ausstellungsanlagen zum Transport vor. Ich hole den Hallenschlüssel und dann geht es los.

Wir freuen uns auf viele Besucher
K.R.

Modellbahnclub Orlabahn e.V. 24.10.2016, 22.02 | (0/0) Kommentare | PL

Noch 12 Tage

So langsam wird es Ernst mit der Ausstellung. Bei mir stellen sich die gewohnte Schlaflosigkeit oder zumindest unruhige Nächte ein. Mir gehen so viele Dinge durch den Kopf. Haben wir an alles gedacht, klappen alle Transporte, wie wird das Wetter am Wochenende, ist die Nachtwache komplett, sind alle Aussteller gesund oder sagt noch jemand ab, sind die Übernachtungen zur Zufriedenheit der Gastaussteller, und die Hauptsache: kommen genügend Besucher? Wie man sehen kann, es gibt für den Eingangs geschilderten Zustand ausreichend Gründe. Aber Bange machen gilt nicht. Wir haben es ja so gewollt und die Besucher erwarten von uns eine gute Ausstellung, wie sie es schon seit einigen Jahren gewohnt sind.

Am Mittwoch Vormittag jedenfalls startet die MEC-Gemeinde mit den Transporten in die Shedhalle. Ausräumen, Raumaufteilung, Kabel verlegen, die eigenen Anlagen aufbauen. Damit geht es los. Seit drei Wochen ist auch die Feldbahn von Walter Seifert aus Hof bei Rudi in der Garage gelagert und so werden wir auch damit beginnen, diese aufzubauen. An den folgenden Tagen werde ich dann wieder zum LKW- und Transporterfahrer. Es geht nach Weida, Gera, Rudolstadt und Wünschendorf mit einem kurzen Abstecher nach Weimar. Wenn dann am Freitag gegen Mittag alle Anlagen da sind, ist erst einmal ein großer Batzen Arbeit weg.

In den letzten Wochen wurde unser Wohnzimmer daheim wieder zur Modellbahnwerkstatt. Meine Liebste hat wie schon einige Male vorher zugestimmt, die "Restarbeiten" an einer der Anlagen zu erledigen. Dieses Mal war die Schüleranlage an der Reihe. Wie ich schon vor einigen Beiträgen schrieb, ist diese Anlage für die Digital-Premiere der Orlabahner eingeplant. Wir haben uns auf das Digitalsystem der Firma Uhlenbrock festgelegt, also Daisy II mit Loconet. Nicht nur die Fahrzeuge fahren digital, auch das Zubehör ist ins System integriert. Zu Beginn wollen wir die Steuerung über zwei Handregler bewerkstelligen. Später, wenn die Anlage zur Ausstellung ihre Feuertaufe bestanden hat, soll noch der Computer Einzug halten. Aber das wird die Zukunft bringen. Ich jedenfalls bin ein wenig hin und hergerissen, wenn man das mal so sagen kann. Ich bin schon beeindruckt von den Möglichkeiten der doch recht einfachen Zentrale, aber weniger Verdrahtungsaufwand konnte ich nicht erkennen. Nachdem unser Nachwuchsmodellbahner Dominik schon viele Kabel gezogen hatte, war noch eine Anpassung für die motorischen Weichenantriebe zu bauen. Kauft man dazu die angebotenen Komponenten von Uhlenbrock, wird das Ganze dann schon wieder recht teuer. Also habe ich eine kleine Schaltung eingefügt, die nun die Weichenantriebe mit der entsprechenden Spannung versorgt. Klappt ganz gut und wir werden sehen, ob es dabei auch im rauen Ausstellungsbetrieb bleibt.

Aber auch die anderen MEC-ler waren in den letzten Wochen nicht untätig. Die kleine H0-Anlage ist so gut wie fertig und wartet nur noch auf ein paar Kleinigkeiten. Die Kulisse ist dran, die Füße sind angepasst und auch die Busch-Feldbahn fährt ihre Strecke klaglos ab. Letzte Woche wurde noch die Kamera nebst Beleuchtung im Schattenbahnhof installiert. Damit kann zukünftig die Gleisbelegung überwacht werden.

Am Wochenende habe ich die Transportlogistik mit allen Ausstellern abgestimmt und hoffe nun, dass nichts mehr dazwischenkommt. Am Sonntag hat mir Dieter Frisch einen kleinen Schrecken eingejagt, ist er doch momentan gesundheitlich nicht ganz auf der Höhe. Es wäre schade, wenn der vom geplante Workshop nicht stattfinden könnte, wollte er doch sozusagen "live" an seinen Feldbahnmodulen in Spur 1f bauen. Ich bin aber guter Dinge, dass sich die Probleme nicht weiter verschärfen und er nach Pößneck kommen kann.

Alle Modellbahnfreunde, die nicht an einer der Ausstellungsanlagen werkeln, beschäftigen sich mit anderen Anlagen, die auch weiter bearbeitet werden sollen. Die Sonnenburg nimmt immer mehr Gestalt an, das Tanklager ist fertig, der Holzplatz ist im Moment bei Susi und Mike (jedenfalls ist er im Club nicht auffindbar (;-)), und die Oberleitung ist ein Schmankerl allererster Sahne. "Bügel an" in TT auf einer transportablen Segmentanlage ist ja auch nicht gerade der Standard im Modellbahnbau!

Man kann sehen, wir sind nicht untätig! Heute gibt es mal keine Fotos, vielleicht schaffe ich es, noch ein paar einzustellen.
© Klaus Regu

17.10.2016, 21.28 | (0/0) Kommentare | PL

Noch 60 Tage

......bis zur Ausstellung. Die letzten Absprachen mit den Gastausstellern laufen und die Hallenplanung steht. Inzwischen wissen wir auch, welche Anlagen wir selber zeigen werden. Das ist bei unserer Anlagenvielfalt immer wieder ein recht schwieriges Unterfangen. In diesem Jahr wird die N-Anlage Pößneck, oberer Bahnhof/ Krölpa-Ranis präsentiert. Aber auch einen Teil der Oberlandbahn werden wir den Gästen zeigen. Diese Jahr wird es die Ziemestalbrücke mit einigen Landschaftsteilen sein. Diese Variante haben wir in Pößneck noch nicht gezeigt, ist aber nicht weniger repräsentativ. Hier zeigt sich ein Vorteil der Anlagenkonzeption. Insgesamt sieben verschiedene Aufstellmöglichkeiten können wir inzwischen je nach vorhandenem Platz zeigen. Zwei weitere kleiner Clubanlagen sollen die Auswahl des MEC Orlabahn abrunden. Die neugestaltete TT-Schüleranlge wird erstmals das Ausstellungslicht erblicken und die vor 4 Jahren noch nicht fertiggestaltete H0-Jugendanlage soll in den nächsten 2 Monaten noch fertig werden.








Da werden wohl noch ein paar Zusatzschichten anfallen, aber das kennen bestimmt die meisten Modellbahnfreunde so kurz vor den geplanten Ausstellungen. Ein Höhepunkt ist sicher wieder die 0e-Anlage „Winterzauber in der Mark Brandenburg“ von unserem Clubmitglied Ralph Willmann, auf der von ihm weitere neue Funktionsmodelle gezeigt werden können.


Traditionell sollen aber auch Gastanlagen alle Besucher erfreuen. Deshalb haben wir in diesem Jahr eingeladen:
Dieter Frisch aus Berlin,
Harald Werner aus Gera,
Stephan Kindling aus Halle,
Walter Seifert aus Hof,
Berthold Meinel aus Klingental,


Titus Wermuth aus Wünschendorf,
Roland Genzel aus Pößneck
sowie die Modellbahnclubs aus Langenhessen, Rudolstadt, Weida und Münchberg.






Was die einzelnen Modellbahnfreunde so mitbringen nach Pößneck wird noch nicht verraten, aber soviel können wir schon sagen, alle Exponate sind neu für die Shedhalle oder zumindest wesentlich umgebaut oder erweitert.

Vor der Halle fährt wieder eine Mitfahreisenbahn für die kleinen Besucher. Da hoffen wir natürlich auf gutes Oktoberwetter, damit es ein Erlebnis für die Kleinsten wird.


Es gibt natürlich auch einige Anbieter, bei denen der interessierte Besucher einige Dinge für die eigene Anlage erwerben kann. So wird die Firma Modellmanufaktur Beckert ebenso bei uns ihr Angebot zeigen wie die Firmen JANO aus Eisenach, MAKAMO aus Magdeburg, und Gatra aus Groß Kreutz. Da sollte eigentlich für jeden etwas dabei sein.

Die Kreativecke wird in bewährter Art und Weise von unseren „Bastelfrauen“ betreut und hält bestimmt die eine oder andere Überraschung für alle kreativen Besucher bereit.

Besonders freuen wir uns, nach einem Ausstellungsjahr Pause, die Tombola wieder durchführen zu können. Hier haben wir über die Jahre etwas gesammelt, so dass es wieder einige interessante Preise zu gewinnen geben wird.

Was habe ich noch vergessen?
Ach ja. Wir freuen uns auf Ihren Besuch in Pößneck und versprechen:

Es wird ein Erlebnis für die ganze Familie!

©Klaus Regu

PS: Während ich diese Zeilen schreibe, erreichte mich eine traurige Nachricht. Der eigentlich auch als Gast eingeplante bekannte Modelleisenbahner Michael Kirsch aus Gera hat seinen Kampf gegen die heimtückische Krankheit verloren. Wir verlieren mit ihm einen beeindruckenden Modellbahner, Förderer unseres Vereins und einen guten Freund. Wir werden ihn nie vergessen und wünschen seiner Familie viel Kraft in der so schweren Zeit des Abschieds.

Modellbahnclub Orlabahn e.V. 28.08.2016, 23.13 | (0/0) Kommentare | PL

Döbeln 2016

Zur Ausstellung in Döbeln konnten wir wieder einmal unsere Oberlandbahn in der von Mario favorisierten Variante „Um die Ecke“ aufstellen. Inzwischen haben wir aber alle die Vorteile dieser Aufstellart schätzen gelernt, denn man sieht einfach als Bediener mehr von der Anlage.

Die Roßweiner Modelleisenbahner hatten eine abwechslungsreiche Anlagenschau zusammengestellt, die auch vom Publikum gewürdigt wurde. In den zwei Öffnungstagen waren immerhin um die 2500 Besucher in die Sporthalle an der Burgstraße in Döbeln gekommen. Sie konnten Anlagen in den bekannten Nenngrößen von N bis LBG bestaunen. Aber auch die seltene Nenngröße T im Maßstab 1:400 war mit einer kleinen Anlage der Firma Lemiso-Werke zu sehen. Eine schöne Landschaft, aber bedingt durch den kleinen Maßstab konnte man von vorbildgerechter Fahrgeschwindigkeit nicht wirklich reden. Nun, wem es gefällt …..



Ein Magnet war für viele Besucher auf jeden Fall die Bautätigkeit an der N-Anlage der gleichen Firma, die mit Hilfe von Gipsformen und den daraus entstandenen Bauteilen eine feine Landschaftsgestaltung ermöglichte. Dies wurde live während der Ausstellung vorgeführt und in den zwei Tagen ist so fast ein komplettes Modul entstanden.



Neben unserer Oberlandbahn waren auch einige weitere TT-Anlagen zu sehen. Ein Modularrangement der Roßweiner Freunde, eine Heimanlage, die schon gewaltige Dimensionen einnahm und im automatischen Blockbetrieb lief.





Ebenso wurden zwei alte Anlagen gezeigt, wie sie typisch zu DDR-Zeiten gestaltet wurden. Klein und fast nur Gleise. Da sieht man, wie sich die Zeiten ändern!

Auch die H0-Sparte wurde gut bedient. Wieder eine Modulanlage kam vom Gastgeberclub und drei schöne Heimanlagen, wie sie unterschiedlicher nicht sein konnten, haben die Vielfalt der Herangehensweise an unser Hobby sehr deutlich gemacht. Hier eine Kleinanlage mit relativ viel Landschaft.





Ebenso gab es eine kellerfüllende Anlage immer an der Wand entlang zu sehen, die städtisches Flair verbreitete und mit der Enge von Straßen, Brücken und Gleisen beeindruckte sowie den Teil einer größeren Anlage mit einer Bergspitze, die gefühlt bis auf 5 Meter hinaufreichte und den Eisenbahnverkehr Österreichs darstellte.







Die kleine, gut gestaltete TTe-Anlage „Krams“ stand direkt in unserer Nähe. An dieser wurde buchstäblich bis zur letzten Minute gearbeitet, um sie den Besuchern fertig zeigen zu können.





Inzwischen schon auf vielen Ausstellungen gesehen haben wir das DC-Car Team mit Ihrer Anlage. Die Abstandssteuerung der Autos läuft hier über einen Infrarot-Weg mit Sender und Empfänger in den Autos. Für mich als Faller-Car Spezialist unseres Clubs ist das immer recht interessant, wobei mir persönlich zu viel Geblinker auf der Anlage und an den Fahrzeugen zu sehen ist. Geschmacksache eben.



© Klaus Regu

Modellbahnclub Orlabahn e.V. 16.05.2016, 21.20 | (0/0) Kommentare | PL

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Jörg
Hallo Modellbahner,

2016 waren wir zusammen in Döbeln zur Modellbahnausstellung.
Mit einem Kollegen von Euch hab ich mich nett unterhalten.
Könnte dieser mich mal kontaktieren?
Er ist auf swm zweiten Foto von der Jahresversammlung 2016 ganz rechts mit Brille zu sehen.
Meine Telefonnummer hat er. Ich Seine leider nicht.
Grüße aus Döbeln :D
10.4.2017-14:45
Peter Simon
Hallo Freunde, es war wieder klasse bei Euch. Danke für die Ausstellung ein Münchberger MEC01ler
30.10.2016-16:50
Oliver Pücher
Hallo! Ich bin morgen wieder einmal in Neustadt, wann kann man bei Ihnen denn mal vorbeikommen, oder geht das nur an öffentlichen Fahrtagen?, bin so ein bis dreimal im Jahr in Neustadt/Pößneck. Danke und grüße
Oliver Pücher
Themagicfriend@web.de :) :ok:
6.4.2015-12:38
TT
Eure Ausstellung war der HAMMER!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! :) :) :) :)
7.11.2014-15:20
TT
Das mit den Diorama-Teilen ist eine coole Sache ! :) ;) :cool: :ok:
17.9.2014-20:20
TT
Eure Ausstellungen sind der Hammer !!! Macht weiter so !!! Ihr seid einfach nur spitze !!! :ok:
10.4.2014-16:46
TT
:) :) :) :)
31.1.2014-17:01
H0
Eure Ausstellungen sind immer :ok: vom feinsten :ok: :cool: :ok:
31.1.2014-16:59
Hello
Klasse Arbeit die Ziehmestalbrücke !!!

Baut doch noch ein TRANSRAPID durchs Orlatal... ;)

Viel Erfolg in der Shedhalle... :ok:
4.10.2010-11:33
INGE
Bezgl. d. Bau's der Haltestelle 'Schweinitz' - hat sich da schon eine Initiative gegründet ??
25.11.2009-19:40