Modellbahnclub Orlabahn e.V.

MEC "Orlabahn" e.V. Pößneck

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Thema: Ausstellungen

Modellbahnausstellung 2012 in Pößneck - Eine Nachbetrachtung




Die inzwischen sechste Modellbahnausstellung in der Shedhalle ist Geschichte. 2803 Besucher fanden den Weg zu uns und konnten eine noch nie dagewesene Vielfalt des Modellbaus anschauen. Schon im Foyer der Shedhalle zogen die Freunde vom Modellautoclub Arnstadt mit ihren Trucks die Aufmerksamkeit der Gäste auf sich.





Es wurde kiloweise Sand bewegt und wenn dieser trockener gewesen wäre, hätten die Jungs bestimmt den ganzen Berg umgesetzt. Es wurde gebaggert, planiert, aufgeladen und wieder abgekippt. Die Modellfeuerwehr war im Einsatz und die Fahrzeuge fuhren auch durch die Ausstellungshalle. Wer schon mal in Leipzig zur Modell und Hobby war, kennt das bestimmt von dort. Eigentlich war der Plan ja ein ganz anderer…..aber das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung. Vor der Shedhalle hatten wir ein Zelt 9x15 Meter aufgebaut, mit Leuchtstofflampen Licht hineingelegt, den Boden mit Holzdielen ausgelegt, 1,5qm Sand hineingeschafft und auch für eine Ölheizung gesorgt. Dort sollten die Modellbaufreunde eine etwas größere Fläche zur Verfügung haben und ordentlich „arbeiten“ können. Leider kam dann alles ganz anders. Am Morgen des Sonnabends war mir sofort nach dem Aufstehen klar: das Zelt muss eingestürzt sein! 15cm Nassschnee konnte das etwas antiquarische Zelt nicht aushalten. Als ich dann an der Ausstellungshalle ankam, hatten sich meine  Befürchtungen bestätigt.


 


Ein trauriger Anblick! Trotzdem ließen wir uns nicht entmutigen. Drei Schubkarren mit Sand wurden kurzerhand in den Eingangsbereich der Shedhalle gebracht und ein kleiner Parcours aufgebaut. So konnten wir die Situation noch einigermaßen retten. Ein Vorteil dieser Stelle war, dass jetzt alle Besucher direkt bei den Modellbauern vorbeikamen und alle die Präsentation anschauen konnten.

Aber natürlich war der Hauptteil der Ausstellung mit Modellbahnanlagen ausgefüllt. Immerhin 16 Stück an der Zahl! Der 1. Rudolstädter Modellbahnclub war mit seiner H0-Anlage Sitzendorf vertreten, erstmals in Pößneck einschließlich der Nachbildung der Oberweissbacher Bergbahn. Die Freunde hatten damit auch die flächenmäßig größte Anlage mitgebracht.

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Der nächste Aussteller war dann der Saalfelder MEC Saalebahn mit der H0e-Anlage. Hier konnte man so richtig die geruhsame Schmalspuridylle genießen und wurde direkt in ein fiktives Mittelgebirge mitgenommen.

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Die Dampfbahnfreunde aus Hof hatten ein Gleisoval in der Spurweite 45mm aufgebaut und zeigten Echtdampfbetrieb. Am Sonnabend auch eine Dampfmaschine mit Stromgenerator, der dann ein Karussell antrieb. Hier konnte die Dampftechnik richtig studiert werden und so mancher Besucher staunte über diese Vorführungen.



Die Saalfelder Familie Krause, ebenfalls Mitglied im MEC Saalebahn, hatte auf der Bühne eine LGB-Gartenbahnanlage gestaltet, die immer von vielen Kindern umlagert war und zu einer Modellbahnausstellung einfach mit dazugehört.



Besonders gefreut haben wir uns über die Teilnahme der Flug- und Schiffsmodellbauer aus Pößneck. Beide Modellbaugemeinschaften konnten somit einen besonderen Akzent bei unserer Ausstellung setzen und ihr Hobby einmal vielen Besuchern präsentieren. Viele interessante Gespräche wurden geführt und bestimmt der eine oder andere inspiriert, sich einmal näher mit diesen Hobbies zu beschäftigen.

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Zum 2. Mal als Gast war auch Herr Böhmel aus Taucha bei uns. Zeigte er vor sechs Jahren noch eine Spur 1-Anlage, brachte er in diesem Jahr aus seinem reichhaltigen Fundus eine historische Spur 0- Märklin-Anlage mit. Auch hier wurde Dampftechnik vorgeführt, zum Teil immerhin 100 Jahre alt!

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Michael Kirsch, vielen als exzellenter Modellbauer und Mitorganisator des Modellbahnsofas auf der Modell, Hobby und Spiel in Leipzig bekannt, war ebenfalls bei uns zu Gast. Seine kleine, aber feine N-Anlage „Böhme“ fand viele Bewunderer, zeigte sie doch, dass man auch auf wenig Raum eine richtig gute Modellbahnanlage aufbauen kann. Micha wollte am Freitag gegen 8 Uhr bei uns sein, kam aber nicht. Es wurden dann schon die ersten Besucher in der Ausstellung begrüßt, da klingelte mein Handy: Große Katastrophe! Er hatte noch in der Nacht einige Reparaturen (Weichenantriebe und Fahrregler wechseln) an seiner Anlage machen müssen, sodass die Zeit etwas knapp wurde. Naja, mittags war er da und mit unserer Hilfe war die Anlage in einer Stunde betriebsbereit. Michael wurde noch mit etwas Bargeld versorgt, denn in der Hektik war dieses zu Hause liegen geblieben und einer guten Ausstellung stand auch bei ihm nichts mehr im Wege.

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Erstmals in Pößneck zeigten die Schleizer Modelleisenbahner von der AG Verkehrsgeschichte eine digital gesteuerte TT-Anlage. Damit konnte auch die moderne Modellbahnsteuerung bei uns betrachtet werden und so manche Fachsimpelei brachte Licht ins Dunkel der digitalen Steuerung einer Modellbahnanlage.

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Viele von uns Clubmitgliedern, aber auch von den Besuchern fanden das Sägewerk „Meinel“ im Maßstab 1:10 von Berthold Meinel aus Klingental besonders beeindruckend. Dieser sympathische Modellbauer hat das Sägewerk komplett selbst gebaut und funktionsfähig hergerichtet. Es wurden  Stämme, Bretter und Leisten gesägt, fast nach Auftrag! Herr Meinel hat anschließend betont, dass er noch nie so viel Holz bei einer Ausstellung gesägt hat, wie bei uns. Wir mussten ihn sogar mit Rohholznachschub versorgen, sonst hätte er keine „Arbeit“ mehr gehabt!


 
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Schon zum 3. Mal und damit ebenfalls Stammgäste in Pößneck waren unsere Münchberger Modellbahnfreunde. In diesem Jahr zeigte die Gruppe um Dieter West die Lötschberg-Südrampe in der Spurweite H0. Ein beeindruckendes Bergmassiv mit vielen Kunstbauten und einer sehr schönen Tiefenwirkung. Besonders über diese Anlage hat sich unser Clubmitglied Uwe gefreut, ist er doch selbst Lokführer bei der Schweizer BLS und befährt diesen Abschnitt regelmäßig. Da wurden gleich die neuesten Veränderungen und aktuellen Bespannungen diskutiert.



Eine Modellbahnanlage in der Nenngröße TT kam auf dem Weg von der Publikumsmesse in Leuna direkt zu uns. Lutz und Thomas Frühauf aus Suhl haben die Anlage vor 4 Wochen bei mir untergestellt, sodass uns ein Transport erspart blieb und wir die Anlage dann nach der Ausstellung nur noch nach Suhl bringen mussten. Ein prächtiges Betriebswerk mit einer selbstgebauten Drehscheibe war zweifellos der Höhepunkt dieser Heimanlage, ebenso wie der vollautomatische Betrieb mit vorbildgerechten Anfahr- und Bremsstrecken.

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Für mich, aber das ist sicher Ansichtssache, das Highlight: Die TTe-Anlage „Wittower Fähre“ gebaut von der Familie Block. Hier stimmt einfach alles. Vom Selbstbau der Gleise und Weichen (mit funktionsfähigen Weichenstellhebeln!) über funktionierende Schranken der Fähre und vielen liebevoll gestalteten Details bis zu den hervorragenden selbstgebauten Loks und Wagen bleiben hier keine Wünsche offen. Die freundliche Modelleisenbahnerfamilie musste ungezählte Fragen zur Technik, zur Landschaftsgestaltung und vor allem zur trajektierenden Fähre beantworten, was stets mit großer Ruhe erfolgte. Auch damit wurde diese Vorbildanlage zweifellos zu einem Höhepunkt der Ausstellung.

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Eine kleine Plappertasche war ebenfalls unser Gast. Ralf Denke, Mitglied der IG Hirzbergbahn, zeigte dem Trend entsprechend, die kleine 0e-Anlage „Kolwitzer Stadtbahn“. Sie beinhaltet eine kurze Strecke zum Rangieren und eine sehr ansprechende Landschaftsgestaltung. Hier konnte Ralf so richtig die 0e-Technik genussvoll vorführen und den Besuchern zeigen, was Langsamkeit und Ruhe bedeutet. Es gibt keine Hektik und man denkt, die Zeit ist stehen geblieben.





Ebenfalls Stammgast bei uns ist Herr Daig. In diesem Jahr stellte er eine Spur S-Anlage mit Material der ehemaligen Metallwarenfabrik Stadtilm aus. Auf dieser historischen Anlage wurde viel Betrieb vorgeführt und auch die Gebäude aus Blech stammten aus dieser Zeit. Eine vielbeachtete Anlage, da alle Fahrzeuge sehr gut erhalten waren und sich viele in ihre Jugendzeit zurückversetzt fühlten.

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Nach dem Erfolg der letzten Ausstellung hatten wir auch in diesem Jahr wieder einen Kirmesmodellbauer eingeladen. Herr Ungelenk aus Krölpa verband seine Kirmes mit einer Modellbahn und so passte alles ganz gut zum Thema. Viele leuchtende Kinderaugen staunten über die teilweise recht bunt illuminierten Fahrgeschäfte.

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Nicht zuletzt war unser Club auch mit drei Modellbahnanlagen zur Stelle. Insgesamt erst zum 3. Mal stellten wir die kombinierte N-Anlage Pößneck, ob. Bahnhof-Krölpa/Ranis in voller Ausdehnung aus. Der längste Zug der Ausstellung fand immer viel Beachtung. Immerhin 45 Wagons wurden von einer Dampflok der Baureihe 44 durch die Modelllandschaft gezogen. Beim Pößnecker Publikum bereitet diese Vorbildanlage immer viel Freude, können doch die meisten Besucher bekannte nachgebaute Häuser entdecken. In der Umfrage unseres Gymnasiasten Max war diese Anlage der meistgenannte Favorit.

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Eine weitere, in diesem Fall neue  Anlage, wurde ebenfalls von uns präsentiert. Die TT-Anlage „Sonnenburg“ hat schon eine recht lange Geschichte. Vor fast 10 Jahren begann der Bau als damalige Jugendanlage mit einer zweigleisigen Paradestrecke und zwei Nebenbahnabzweigen im Durchgangsbahnhof. Einer sollte zu einem Industriegebiet mit Holzplatz und Tanklager führen und der Zweite eine Bergstrecke zu einem höher gelegenem Urlaubsgebiet darstellen. Nach diversen Umbauten, Stillstandszeiten und Veränderungen wollten wir die Modellbahnanlage nun in diesem Jahr unbedingt mit ausstellen. Bedingt durch unseren Umzug in die neuen Clubräume wurde die Zeit sehr knapp, aber Mike und David kümmerten sich mit großem Elan um die Elektrik, Dietmar, Mario, Sören und nicht zuletzt Susi um die Landschaftsgestaltung und so konnten wir zumindest eine fahrbereite und in Teilen schon sehr schön gestaltete „Modellbahn in der Landschaft“ zeigen. Wenn in zwei Jahren die Oberleitung fertiggestellt sein wird, können wir sicher eine schöne Epoche 5-Anlage unser eigen nennen, auf der wir neben den Zügen auf der Paradestrecke auch viel Rangierbetrieb in den Industrieanschlüssen zeigen können.

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Ein Sorgenkind war unsere zweite neue Anlage. Die jetzige H0-Schüleranlage hat nach kurzen Versuchen am Freitag den Betrieb einstellen müssen. Die Gleisübergänge zwischen den beiden Anlagenteilen im unteren Schattenbahnhof waren einfach nicht richtig zu justieren. Immer wieder kam es zu Entgleisungen oder Zugtrennungen. Da müssen wir auf jeden Fall nochmal kräftig nachbessern, denn ansonsten ist auch das eine schöne, kleine Anlage, auf der man richtig gut Betrieb machen kann. Trotzdem ergaben sich viele interessante Gespräche an dem im Bau befindlichen Ausstellungsstück. Es wurden viele Fragen der Besucher beantwortet, sieht man doch den Unterbau unter der Landschaft sonst meistens nicht. Für viele war unsere Leichtbauweise sehr informativ und zum Teil auch neu. Die Darstellung von Bautätigkeiten an einer Anlage sollten wir bei der nächsten Ausstellung jedenfalls wieder ins Auge fassen, denn so ergeben sich viele interessante Kontakte mit den Besuchern.



Beim Verkauf unserer Tombola Lose waren Susi und Christa wieder sehr aktiv. Fast alle Lose wurden an den Mann (oder besser an die Kinder) gebracht und so konnte auch durch diesen Bestandteil Einiges an Geld in die Kasse gebracht werden. Die Tombola wurde dieses Jahr von vielen Modellbaufirmen, aber auch bekannten Firmen der Umgebung unterstützt. Dafür an dieser Stelle auch einmal ein großer Dank an alle Spender!



Unsere Kreativecke hat sich sehr gut bewährt. Das erweiterte Angebot über die reine Modellbahnbastelei hinaus war wieder ein großer Erfolg. Die Kinder (und die Großen) konnten Häuser kleben, Teelichthalter basteln, Karten gestalten, Bilder malen, Lesezeichen anfertigen und weitere Kleinigkeiten herstellen. Jeder hat etwas gefunden und konnte aktiv werden. Für viel Abwechslung sorgten hier besonders meine beiden „Mädels“ Anja und Anne, tatkräftig unterstützt von Marina, Karin, Anja, Nicole und Dagmar. Teilweise war kein Arbeitsplatz am Tisch frei und das zu beobachten macht doch immer wieder Freude. Vielleicht haben wir ja bei dem ein oder anderen den Bastelvirus injiziert. Schön wäre es!

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Erwähnen sollte ich sicher noch eine Fotoausstellung der besonderen Art. Marcel Jahn zeigte aufwendige, teilweise mit bis zu 23 Blitzgeräten von ihm gemachte Nachtaufnahmen, vorwiegend von Schmalspurbahnen. Für alle Fotofreunde ein ganz besonderer Leckerbissen. Einige Bilder konnten wir auch verkaufen, was natürlich ebenfalls der Clubkasse zu Gute kam.



Bei einer Ausstellung sollte natürlich auch ein kleiner Verkaufsstand nicht fehlen. Rene und Stefanie betreuten diesen wieder mit großer Ausdauer und konnten so manchem Besucher einen Wunsch erfüllen. Rene und Charly am Einlass haben ihre Sache auch ganz professionell gemacht.



Insgesamt können wir ein gutes Resümee ziehen. Im Gästebuch nur Lob, die Besuchermeinungen waren durchweg positiv und die Aussteller kommen gern wieder. Ein gutes Zeichen für uns, dass wir wieder eine ordentliche Ausstellerauswahl und Organisation hingelegt haben. In der Presse wurde unser Engagement hervorgehoben und die Ausstellung als Erfolg gewertet. Trotzdem wollen wir Probleme nicht verschweigen. Der Wintereinbruch hatte zur Folge, dass nicht ganz die erwarteten Besucherzahlen erreicht wurden. Nach Abzug aller Kosten wie Miete, Versicherung und Ausstellervergütungen bleibt natürlich ein gewisser Rest übrig, aber für zwei Jahre reicht das leider nicht. Wir werden also auch im nächsten Jahr die Modellbahnszene mit der Teilnahme an einigen Ausstellungen „überraschen“ und so versuchen, etwas Geld in die Clubkasse zu holen.

In diesem Sinne:
Nach der Ausstellung ist vor der Ausstellung!

Modellbahnclub Orlabahn e.V. 18.11.2012, 18.58 | (0/0) Kommentare | PL

Vorabinfos zur Ausstellung im Oktober 2012


Ein paar Neuigkeiten zu unserer kommenden Ausstellung vom 26. bis 28. Oktober 2012 in der Shedhalle Pößneck: Wir haben uns wieder ein Motto herausgesucht, und wenn wir schon in diesem Jahr unser 35jähriges Bestehen feiern können, liegt dieses recht nahe:
 
35 Jahre Pößnecker Modellbahnclub
 
Viele Gastaussteller werden in diesem Jahr bei uns zu Gast sein, einige schon traditionell, andere zum ersten Mal. ...weiterlesen

Modellbahnclub Orlabahn e.V. 20.08.2012, 15.57 | (0/0) Kommentare | PL

Dortmund 2011

Um es einmal vorweg zu schreiben, es war für uns eine sehr schöne Ausstellung! Die Besucher waren sehr sachkundig, oftmals erstaunt über die Möglichkeiten der Nenngröße TT und was uns besonders überraschte: viele kannten sogar im fernen Ruhrgebiet unsere Strecke, die „Oberlandbahn“!

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Der Start in diesem Jahr verlief allerdings nicht so glatt, wie wir uns das gewünscht hatten. Als Mario und Charly unseren Transporter in Jena in Empfang nehmen wollten, stellte sich heraus, der entspricht nicht dem von uns Bestellten und ist viel zu klein. Ein Schreck in der Mittagsstunde! Nach einigen Telefonaten mit dem MOBA und diversen Autoverleihern hieß es dann für uns: schnellstens ins fränkische Hof zu düsen und bis 12 Uhr einen 7,5 Tonner abzuholen. Das hat dann auch problemlos geklappt und so konnten wir wie geplant mit dem Verladen beginnen.





Pünktlich zur Kaffeezeit war alles erledigt und nach ein paar Stunden Ruhe machten sich Mario, Dietmar und Nils in den frühen Morgenstunden auf den 600 Kilometer langen Weg nach Dortmund. Manfred als vierter Mitstreiter folgte mit der DB AG und erreichte Dortmund planmäßig in den Mittagsstunden. Gefreut hat sich Mario als unser Fahrer über die Möglichkeit, die LKW-Schlüssel nach dem Ausladen beim Moba abzugeben. Da brauchte niemand mehr losfahren und es konnte gleich mit dem Aufbau begonnen werden.Zwei anstrengende Aufbautage folgten und obwohl die Anlage in dieser vollständigen Variante erstmals aufgebaut wurde, klappte alles auf Anhieb. Alles, naja nicht ganz…… Aber am nächsten Tag wollten ja Rudi und ich zu Besuch erscheinen und ich als der zuletzt an der Elektrik der Anlage tätig Gewesene sollten den kleinen Fehler schon finden. Am Mittwoch nach einer recht zügigen Fahrt waren wir dann auch pünktlich in Dortmund. Aber leider noch nicht an der Westfalenhalle. Den obligatorischen Stau auf der B1 hatten wir nicht eingeplant und so konnten wir erst kurz vor 10 Uhr bei unseren Ausstellern sein. Nach einer kurzen Begrüßung und der Fehlersuche funktionierte auch die Hollywoodschaukel und die Sicherung hielt. Es hatte wieder einmal ein keiner Lötfloh in einem Stecker den Strom dahin gelenkt, wo er nicht hinsollte. Nun konnten wir beruhigt mit unserem Messerundgang beginnen.



















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Mir persönlich haben viele Anlagen gefallen. Besonders die Vielfalt war wirklich beeindruckend und was ich immer wieder feststelle, die Modellbahner aus Belgien, Niederlanden, Frankreich und England haben eine ganz besondere, andere Herangehensweise an die vorbildgerechte Umsetzung von Landschaften im kleinen Modellmaßstab. Unseren Teilnehmern an der Messe gefielen am besten die englischen Anlagen „Lynton and Barnstaple Railway Country Gate“ von John de Frayssinet Gruppe und „Rowland´s Castle Model Railway“ von Peter Goss. Hier stimmten einfach Gleisbau, Architektur- und Fahrzeugmodellbau, Szenengestaltung, Vegetation und besonders bei Country Gate eine wunderschöne Kulisse!







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Auch etliche Klein- und Kleinstanlagen haben uns durchaus gefallen. Der Trend zu diesen kleinen Modellbahnanlagen und zur Nachgestaltung von Vorbildern ist auf allen von uns besuchten Modellbahnausstellungen nicht zu übersehen. Bei unserer ersten Teilnahme an der Intermodellbau im Jahr 1997 waren wir mit der Orlabahn noch eine der Ausnahmen mit einer Vorbildanlage. Heute gibt es nur noch wenige „Phantasieanlagen“ auf den großen Messen. Sicher ein Trend, der sich weiter fortsetzen wird. Dazu beitragen wird bestimmt in den nächsten Jahren die Möglichkeit, Gebäude nach Wunsch bauen zu können. Die Lasertechnik wird es ermöglichen!

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Bewiesen haben wir als Modellbahnclub diese Theorie ja schließlich schon jetzt! Unsere Ziemestalbrücke entstand bekanntlich mit Hilfe dieser Technologie und wurde von den Besuchern mit großem Erstaunen betrachtet, fotografiert, gefilmt oder einfach nur bewundert! Mario und Dietmar hatten am Ende des ersten Ausstellungstages die sicher gut gemeinte Idee, ein Schild am Brückenmodul anzubringen. „Wenn Sie ein Standfoto machen möchten, wenden Sie sich bitte an die Anlagenbediener“. Das führte dann am zweiten Tag dazu, dass wir fast nur noch mit unseren Zügen auf der Brücke anhalten sollten. Leider hat dadurch der Fahrbetrieb so stark gelitten, dass wir diese „Dienstleistung“ schweren Herzens wieder aufgeben mussten. Trotzdem, unsere „Oberlandbahn“ war in Dortmund bestimmt eine der am meisten fotografierten Anlagen. Und nicht nur von Hobbyfotografen!







Andreas Stirl von Modellbahn-TV und Horst Meier von der Zeitschrift MIBA wollten auch ein paar Fotos oder Filme auf ihren SD-Karten speichern!





Wir haben insgesamt sehr viele positive Meinungen zu unserer landschaftsgeprägten Vorbildanlage gehört, auch wenn der Fahrbetrieb nicht so im Vordergrund steht. Mit dieser Anlagenform sind wir jedenfalls aufgefallen im Sammelsurium der etwa 40 gezeigten Modellbahnanlagen. Eine TT-Großanlage, die immerhin 23 Meter lang ist und im Wesentlichen ja nur aus einer Strecke mit zwei Bahnhöfen besteht. Vergleichbares gab es vom Motiv her nicht! Vielleicht auch deshalb erhielt unsere Ausstellungsmannschaft viele Anfragen und Einladungen für andere Veranstaltungen, z.B. in Genk, Wien, Stuttgart oder auch Maastricht. Da werden wir wohl oder übel auswählen müssen, denn soviel Urlaub hat ja kein Mensch!

Eine schöne und schon traditionelle Geste des Moba war die Einladung für den Freitag zum Ausstellerabend. Auf etwa 400 Gäste wartete ein sehr gutes Essen und dass es auch etwas zu Trinken gab, na das ist bestimmt kein Geheimnis. Nachdem sich Manfred zu Beginn angeschaut hatte, wie man sich mit der Zapfanlage abmühte, konnte er nicht anders. Er musste ran! Da auch Nils mit bei der Bedienung der Gäste half, sind wir mal wieder aufgefallen. Positiv natürlich! Ohne die gastlichen Thüringer geht es eben nicht. Auch nicht im Ruhrpott.





Nach anstrengenden, erlebnisreichen und interessanten fünf Ausstellungstagen in den Dortmunder Westfalenhallen ging am Sonntag eine sehr gute Veranstaltung zu Ende. Auch das im nahen Stadion stattfindende Bundesligaspiel des damals schon so gut feststehenden Meisters Borussia Dortmund hat beim Abbau nicht gestört, gab es doch im Vorfeld einige Bedenken, ob es mit der Zufahrt zur Halle klappen würde. Um 22.00 Uhr war die Anlage verladen und alle vier Pößnecker Modellbahner machten sich geschafft, aber zufrieden auf den Weg ins Hotel.



Am nächsten Tag erfolgte die Heimfahrt und inzwischen ist in den Clubräumen alles wieder an Ort und Stelle verstaut. Schäden hatten wir keine zu verzeichnen und so können wir uns den nächsten Aufgaben zuwenden.
K. R.

Modellbahnclub Orlabahn e.V. 02.06.2011, 15.15 | (0/0) Kommentare | PL

Wir waren wieder in Dresden!

Bereits zum zweiten Mal war unser Club zu Gast bei den Pirnaer Modellbahnfreunden zu ihrer inzwischen schon 7. Messe „Erlebnis Modellbahn“ in den Dresdner Messehallen. Nachdem wir im letzten Jahr unsere TT- Anlage „Oberlandbahn“ gezeigt haben, konnten wir jetzt die N- Anlage „Pößneck ob. Bf. –Krölpa/ Ranis“ präsentieren. In dieser Gesamtkonstellation war unsere Vorbildanlage erst einmal zu sehen, nämlich zur Pößnecker Ausstellung im Jahr 2008. Deshalb war es für uns eine besondere Freude, die hier fahrenden langen Züge einem so großen Publikum auf einer der größten Modellbahnausstellungen in den östlichen Bundesländern zu zeigen.

 

Um es gleich vorwegzunehmen, es war wieder eine sehr gut organisierte, prächtig zusammengestellte und ausgesprochen abwechslungsreiche Ausstellung. Beim MEC Pirna merkt man schon, dass hier eine gute Truppe zusammenarbeitet und es auch viele Väter des Erfolges gibt. Ob es nun Harald mit der Auswahl der Anlagen oder dem Hallenplan, Frank mit der Organisation der Transporte und mit der Vorbereitung des Ausstellerabends oder auch einer der vielen hier nicht genannten Clubmitglieder ist, wir hatten immer das Gefühl, gern gesehene Gastaussteller zu sein. Vorbildlich sind wirklich die Mietwagengeschäfte organisiert. Als wir in Dresden ankamen und unsere Anlage ausgeladen hatten, brauchten wir nur den Transporter vor die Halle stellen und alles Weitere übernahmen die Gastgeber. Genauso war es dann am Abbautag. Der Transporter stand zum Ausstellungsende bereits wieder vor dem Tor. Das kenne ich von der Intermodellbau in Dortmund, wo wir auch schon zweimal zu Gast waren, leider nicht.

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Wir konnten jedenfalls schon kurz nach unserer Ankunft mit dem Anlagenaufbau beginnen und kurz nach Mittag fuhr der Reinigungszug seine erste Runde. Wir haben dann zu dritt noch bis 19 Uhr die Züge auf die Anlage gesetzt, Probegefahren und alles ausstellungsreif ausgestaltet um danach unser Quartier in der Cityherberge zu beziehen. Fritz hat es sich dann vor dem Abendessen nicht nehmen lassen mit Rudi und mir einen ganz kurzen Abendspaziergang durch das Zentrum Dresdens zu unternehmen. Hungrig und ein wenig durchgefroren zogen wir dann in den „Altmarktkeller“ ein und was dann geschah ….
... darüber schweigen wir hier. Nur soviel: nach dem Essen hat ein „Niederdrücker“ nicht gereicht!


Die nächsten drei Tage haben wir dann ohne Probleme eine sehr schöne Modellbahnausstellung mit gestaltet. Unsere Anlage lief wie ein Uhrwerk. Dank der  ausgeklügelten, aber auch sehr einfachen Elektrik konnten wir ohne Störungen Fahrbetrieb machen und Fritz wunderte sich sehr über mich, bin ich doch eigentlich nicht so der Anlagenbediener bei uns im Club. Mir machte es aber großen Spaß, diese langen und abwechslungsreichen Züge zu fahren, die Fragen der Besucher zu beantworten und so manch staunendem Knirps ein Leuchten ins Gesicht zu zaubern, wenn sich der Kohlezug mit seinen 45 Wagen über die Anlage schleppte.









Aber ganz besondere Freude hatte ich mit dem Rangierbetrieb im Pößnecker Bahnhof. Meine kleine „106 er“ war unermüdlich im Einsatz, zerlegte Züge, bediente die Anschlüsse von Rotasym, Karl-Marx-Werk und Kalkwerk und sogar Getreidewagen mit Gerste wurden quer über alle Gleise zum Siloanschluss der Rosenbrauerei gefahren. Wir konnten somit zeigen: sogar in der Nenngröße N kann man auf einer Ausstellungsanlage rangieren!



Es blieb natürlich für jeden von uns, zur Ausstellung unterstützte uns dann auch Bernd, genügend Zeit, die anderen Ausstellungsanlagen in Augenschein zu nehmen, mit vielen anderen Modellbahnern zu fachsimpeln und bei den Modellbahnherstellern vorbeizuschauen. Wir knüpften viele Kontakte und haben auch bereits erste Gespräche mit Modellbahnclubs geführt, die eventuell auch einmal bei einer unserer nächsten Ausstellungen in Pößneck präsent sein könnten.



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Am letzten Ausstellungstag war das Team von Modellbahn-TV auf der Messe zu Gast. Auch unsere Anlage wurde vom bekannten Modellbahnfotografen Andreas Stirl gefilmt. Fritz gab ein Interview und so lassen wir uns mal überraschen, was am Ende von unserer Anlage auf der CD landen wird. Diese Publikationen erscheint alle 2 Monate und berichtet regelmäßig über Modellbahnausstellungen, Clubs, Neuheiten von der Modellbahnindustrie und der Modellbahnbau kommt nicht zu kurz.



Mit einem konzentrierten, schnellen und zerstörungsfreiem Abbau endete diese sehr schöne Veranstaltung für uns und wir haben es geschafft, bis 20 Uhr alles transportfertig bereitzustellen, sodass wir noch einmal im Altmarktkeller gemütlich zu Abend essen konnten.



Am nächsten morgen starteten wir bei herrlichem Sonnenschein die Heimfahrt und kurz nach zwölf waren alle Anlagenteile wieder auf dem Bahnhof verstaut. Der Transporter wurde von mir nach Saalfeld gebracht und mein kleiner Fiesta freute sich auch, wieder in seine heimatliche Garage zu dürfen.

Es berichtete: K. R.
 

Modellbahnclub Orlabahn e.V. 20.03.2011, 13.56 | (0/0) Kommentare | PL

Ausstellungsnachlese 2010

Es ist geschafft. Die inzwischen 18. Pößnecker Modellbahnausstellung ist Geschichte. Es war wieder anstrengend, aber wir können eine gute Bilanz ziehen, haben wir doch nur positive Meinungen der Besucher zu unseren ausgestellten Modellbahnanlagen erhalten.
Hier der Link zum OTZ- Bericht.

Die Vielfalt der Herangehensweise an das Thema Modelleisenbahn wurde eindrucksvoll dargestellt. Beachtet wurde die kleinste Spur T-Anlage mit einer Spurweite von 4mm und dem Maßstab 1:450 genauso, wie die auf der Bühne aufgebaute Spur 0 Anlage unter dem Weihnachtsbaum.



Der bekannte Miba (Modellbahnzeitschrift)-Redakteur Franz Rittig präsentierte gemeinsam mit Michael Kirsch die kleine H0-Anlage „Alt-Landwitz und zeigte, wie auf kleinem Raum gut gestaltete Modellbahnerei betrieben werden kann.





 



Überhaupt hat unser Motto „Heimanlagen“ die Besucher sicher dazu angeregt, selbst einmal wieder etwas Neues zu versuchen. Es müssen ja nicht immer zig Quadratmeter wie bei der durch ihre Fahrsicherheit überzeugenden TT-Anlage „Vogtland“ der TT-Freunde Greiz sein. An vielen Anlagen konnte gefachsimpelt werden und Uwe Prüfer aus Jena war von unseren Besuchern regelrecht begeistert: Alle waren so wissbegierig und es wurden viele Fragen gestellt und beantwortet. Unsere Modellbahnfreunde aus Weida hatten zwei digital gesteuerte Anlagen mitgebracht und konnten beweisen, dass diese Technik nicht unbedingt im Vordergrund stehen muss. Nein, die Landschaft war auf ihren Anlagen das Wesentliche und die Technik diente dazu, guten Modellbahnbetrieb zu machen.





Immer wieder ein besonderes Erlebnis sind Modellbahnen in großen Spurweiten. Wolfgang Zörkler aus Gera hatte seine hervorragend gestaltete 0e-Anlage mitgebracht und beeindruckte alle mit einer wunderschönen Landschaftsgestaltung.









Wer auf der Straßenbahnanlage von Modellbahnfreund Gropp aus Gera genau hingeschaut hat, hat sicher den schnellen Flitzer entdeckt, der ganz dringend in die öffentliche Bedürfnisanstalt verschwinden musste. Weitgereist und nun schon zum dritten mal in Pößneck zu Gast war Christoph aus Riedstadt-Crumstadt. Seine Winteranlage vom Rennsteig wird immer größer und ist jedes Mal eine Augenweide.





Immer für einen Spaß zu haben waren Volker und Peter mit ihren Männern vom MEC 01 Münchberg. Modellbahnen in Nenngröße Z in den USA, genauso wie die vollautomatisch computergesteuerte Reichsbahn Nostalgie-Anlage waren ein Hingucker. Viele Besucher ließen sich die Technik von unseren freundlichen Franken erläutern.





Unterstützung erhielten wir aber auch von Uwe Kupka, der seinen liebevoll nachgebauten Bahnhof Rudolstadt in der Nenngröße N zu uns brachte. Selbst einen Schuldirektor konnten wir in diesem Jahr als Aussteller gewinnen. Herr Genzel präsentierte die kleinste Modellbahnanlage in einem Koffer und zeigte den Gästen die Verbindung von Eisenbahn- und Schiffsmodellbau an der Nordsee.





Traditionelle und langjährige Gäste sind die Modellbahnfreunde vom MEC Saalebahn Saalfeld gewesen. Sie hatten uns einen kleinen Teil ihrer sehr schönen H0e- Schmalspuranlage mitgebracht. Auch die erstmalige Präsentation der Kirmesmodellbauer kam bei den Gästen sehr gut an. Frau Kählert hatte bestimmt am Tag nach der Ausstellung eine heisere Stimme, soviel hat sie erklärt.







Besuch bekamen wir auch von Fernsehmoderator Robby Mürre, der die Sendung „Auf kleiner Spur“ beim MDR moderiert. Er knüpfte einige Kontakte auf unserer Ausstellung und so kann es durchaus passieren, dass der eine oder andere noch zum „Fernsehstar“ wird! Lassen wir uns überraschen. Unsere Oberlandbahn mit der Erweiterung um die Ziemestalbrücke hat ebenfalls einige Besucher angelockt. In der Zeitschrift „TT-Kurier wird demnächst ein Beitrag über die Brücke erscheinen. Fotografiert und geschrieben von einem der bekanntesten deutschen Modellbahnfotografen Helge Scholz.



Die zweite vom MEC Orlabahn ausgestellte Modellbahnanlage „Langenthal“ beeindruckte vor allem die kleinen Besucher, kamen doch hier einige ICE zum Einsatz und auch die beladenen Güterzüge sind eine Augenweide gewesen. Unsere jungen Modellbahnfreunde aus der Jugendgruppe zeigten an dieser Anlage auch, dass sie den Fahrbetrieb schon ganz gut beherrschen.







Viel Betrieb herrschte am Basteltisch. Viele Dinge konnten unter der sachkundigen Anleitung unserer Frauen und von Torsten angefertigt werden. Jeder konnte etwas Passendes finden. Auch wenn immer mal ein Luftballon zerplatzte oder an der Hallendecke schwebte, immer wurde für Nachschub gesorgt und so gab es immer nur mal ganz kurz eine Träne bei unseren kleinen Gästen.
 




Die Tombola, in diesem Jahr mit besonders vielen Preisen aus dem Modellbahnbereich, wurde wiederum zum vollen Erfolg. Alle Lose konnten wir verkaufen und die 300 Preise haben hoffentlich zur Freude der Gewinner beigetragen.



Eine erfolgreiche Ausstellung mit fast 3000 Besuchern ist zu Ende und am Montag um 18.45 Uhr war das letzte Transportfahrzeug abgegeben. Es kehrt kurz Ruhe ein im Club, aber wirklich nur kurz, denn jetzt wird erst mal aufgeräumt, wie immer nach einer Ausstellung! Und dann kommen die neuen Aufgaben. Wir werden berichten. Versprochen!
K. R.

Modellbahnclub Orlabahn e.V. 14.11.2010, 16.31 | (0/0) Kommentare | PL

Nur noch wenige Tage bis zur Ausstellung 2010 in Pößneck

Heute wurde die erste Ausstellungsanlage "angeliefert" Die Modellbahnfreunde um Sven Haisch brachten ihre TT-Anlage "Göltschtalbrücke" direkt aus Meuselwitz, wo sie in der letzten Woche ausgestellt war, nach Pößneck. Ein LKW mit einer Ladefläche von 2,45 mal 7,10 Meter war bis auf den letzten Zentimeter beladen und das teilweise in zwei Etagen! Am nächsten Wochenende werden dann die Anlagen aus Gera und Weida geholt und ab Dienstag geht es dann mit dem Aufbau los. Drei anstrengende Tage folgen und am Freitag morgen hoffen wir, dass man uns den Stress der Aufbautage nicht mehr ansieht. Für heute war es das dann schon wieder, wir sehen uns hoffentlich in Pößneck!
K.R.















Modellbahnclub Orlabahn e.V. 17.10.2010, 14.21 | (0/0) Kommentare | PL

Teilnahme an der „6. Erlebnis Modelleisenbahn“ in Dresden

Der MEC „Theodor Kunz“ Pirna e.V. organisierte nun schon zum 6. Mal auf dem Gelände der Dresdender Messe eine Modelleisenbahnausstellung – der Superlative.

Es waren nicht nur alle gängigen Spurweiten von Z über N, TT, H0 bis hin zur Gartenbahn IIm vertreten, sondern es wurden auch alle Zeitepochen und Modellbauthemen bedient. Gut ausgewogen war der Mix zwischen Vorbild und frei gestalteten Anlagen. Es war einfach für jeden Besucher und vor allem auch jeden Aussteller etwas dabei, konnte doch auch mit so manchem Kleinserienhersteller gefachsimpelt werden.

Unser Club war mit der „Oberlandbahn“ vertreten. Besonders Interesse erweckten bei dem Dresdner Publikum die im letzten Jahr gestalteten Details, wie der versenkbare Kanalarbeiter mit leuchtender Grubenlampe am Helm oder der Jäger vom Liebschützer Revier, bei dem sich lautstark der Schuss  in Richtung „Platzhirsch“ löste.

Wie bei allen Ausstellungsobjekten war auch unsere Anlage stets gut besucht. Oftmals standen die Besucher in 3 Reihen vor der Anlage, 12.500 Zuschauer wurden an 3 Ausstellungstagen gezählt.

Für die gute Organisation der Veranstaltung möchten wir uns noch einmal beim Pirnaer Modelleisenbahnclub bedanken. Es hat einfach alles perfekt geklappt, angefangen vom Beistellen der LKW's, der Unterkunft im Dresdner Stadtzentrum und der tatkräftigen Unterstützung beim Be- und Entladen der LKWs. Nicht zu vergessen der gelungene Ausstellerabend. Wir werden an der Ausstellung gern wieder mit einer anderen Anlage teilnehmen.

Nachfolgend einige Bilder zur Ausstellung unser „Oberlandbahn“

Die ersten Anlagenteile sind mit ihren Transportgestellen in der Messehalle abgeladen, ein paar Kleinteile fehlen noch:

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Mit dem Ausrichten der Platten wurde begonnen:

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Die stets gut gefüllte Ausstellungshalle:

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Interessantes beim Bahnhof Ziegenrück. Der „versenkbare Kanalarbeiter“ wird gesucht:

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Unsere beiden „Berliner Gastarbeiter“ sind stets willkommen:

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Der von einer V 36 gezogene Tunnelmesszug auf dem Saaleviadukt:

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Eine V 180 bei der Durchfahrt mit einem Bauzug durch den Bahnhof Liebschütz:

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Ziegenrücker Bahnhofsatmosphäre an der Ladestraße:

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Der versenkbare Kanalarbeiter mit seiner leuchtenden Grubenlampe beim „Abtauchen“:

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Die ehemalige Lokeinsatzstelle vom Bahnhof Ziegenrück:

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Eine ehemalige 119er ist mit ihrem Personenzug auf dem Plotenbachviadukt in Richtung Triptis unterwegs:

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Am Ziegenrücker Hausbahnsteig wartet die Alt-Bau 50er auf die Weiterfahrt nach Lobenstein:

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Eine 119er mit einer typischen Personenzuggarnitur auf dem Saaleviadukt bei Ziegenrück:

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Modellbahnclub Orlabahn e.V. 15.05.2010, 19.59 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Unsere Ausstellung 2008


Fotos zu unserer Ausstellung 2008 in der Shedhalle Pößneck


Zu unserer Ausstellung existiert von der Lokalpresse eine online abrufbare Fotostrecke mit 54 Fotos. Weitere und ausführliche Informationen finden Sie in der Rubrik "Pressemeldungen".

Die Fotostrecke der OTZ zur Modellbahnausstellung 2008 finden Sie hier.

Wir wünschen viel Freude beim Betrachten.

Modellbahnclub Orlabahn e.V. 02.01.2009, 17.00 | (0/0) Kommentare | PL

Unsere Ausstellung 2006


Abschließender Bericht und Fotos zu unserer Ausstellung 2006


Lange vor dem Beginn der Ausstellung begannen die Vorbereitungen. Kontakte wurden geknüpft, Verträge mit den Ausstellern wurden abgeschlossen. Der Hallenmietvertrag musste abgeschlossen werden und auch die Versorgung war zu klären.

Der Mal -und Zeichenwettbewerb der Kindergärten wurde mit viel Engagement von Margit vorbereitet. Dann eine Hiobsbotschaft. Sie wurde schwer krank und verlor den Kampf gegen eine heimtückische Krankheit. Ein schwerer Schlag für Ihre Familie und auch für den MEC Orlabahn. Jetzt merkten wir, wie viel Arbeit (Briefschreiben, Telefonieren und Organisieren) von Margit bisher übernommen wurde. Trotzdem, es musste weitergehen! Also werden die Arbeiten neu verteilt, alle wurden mit einbezogen. ...weiterlesen

Modellbahnclub Orlabahn e.V. 02.01.2009, 16.26 | (0/0) Kommentare | PL

Unsere Ausstellungen 2002 und 2004



Fotos der von uns organisierten Ausstellungen in den Jahren 2002/2004 in der Shedhalle in Pößneck.

Um die Fotos vergrößert zu betrachten, klicken Sie bitte auf die Vorschaubilder. ...weiterlesen

Modellbahnclub Orlabahn e.V. 02.01.2009, 16.18 | (0/0) Kommentare | PL

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Jörg
Hallo Modellbahner,

2016 waren wir zusammen in Döbeln zur Modellbahnausstellung.
Mit einem Kollegen von Euch hab ich mich nett unterhalten.
Könnte dieser mich mal kontaktieren?
Er ist auf swm zweiten Foto von der Jahresversammlung 2016 ganz rechts mit Brille zu sehen.
Meine Telefonnummer hat er. Ich Seine leider nicht.
Grüße aus Döbeln :D
10.4.2017-14:45
Peter Simon
Hallo Freunde, es war wieder klasse bei Euch. Danke für die Ausstellung ein Münchberger MEC01ler
30.10.2016-16:50
Oliver Pücher
Hallo! Ich bin morgen wieder einmal in Neustadt, wann kann man bei Ihnen denn mal vorbeikommen, oder geht das nur an öffentlichen Fahrtagen?, bin so ein bis dreimal im Jahr in Neustadt/Pößneck. Danke und grüße
Oliver Pücher
Themagicfriend@web.de :) :ok:
6.4.2015-12:38
TT
Eure Ausstellung war der HAMMER!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! :) :) :) :)
7.11.2014-15:20
TT
Das mit den Diorama-Teilen ist eine coole Sache ! :) ;) :cool: :ok:
17.9.2014-20:20
TT
Eure Ausstellungen sind der Hammer !!! Macht weiter so !!! Ihr seid einfach nur spitze !!! :ok:
10.4.2014-16:46
TT
:) :) :) :)
31.1.2014-17:01
H0
Eure Ausstellungen sind immer :ok: vom feinsten :ok: :cool: :ok:
31.1.2014-16:59
Hello
Klasse Arbeit die Ziehmestalbrücke !!!

Baut doch noch ein TRANSRAPID durchs Orlatal... ;)

Viel Erfolg in der Shedhalle... :ok:
4.10.2010-11:33
INGE
Bezgl. d. Bau's der Haltestelle 'Schweinitz' - hat sich da schon eine Initiative gegründet ??
25.11.2009-19:40