Modellbahnclub Orlabahn e.V.

MEC "Orlabahn" e.V. Pößneck

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Tag: Ausstellung

Ein ereignisreiches Jahr

Es war ein sehr anstrengendes, aufregendes und ausstellungsreiches Jahr 2013. Bei insgesamt 8 Ausstellungen waren wir zu Gast. (Die in Jena steht direkt bevor.) Zum größten Teil mit kompletten Anlagen.
Im Folgenden einmal eine Auflistung

JanuarSchleizTeil Oberlandbahn
FebruarErfurtkomplette Oberlandbahn
FebruarDresdenkomplette Langenthal
MaiObstfelderschmiedeTeil Langenthal
MaiJöhstadt/ ErzgebirgeTeil Oberlandbahn
OktoberLeipzigkomplette Oberlandbahn
NovemberGerakomplette Oberlandbahn
DezemberJenakomplette Langenthal

 
Eine richtige Herausforderung für alle Mitglieder unseres Clubs. Besonders Mario und Dietmar wurden stark in Anspruch genommen. Insgesamt 550 Kilometer sind wir mit unserem gesponserten Lkw gefahren, dazu nochmal 540 Kilometer mit Miet-LKW und 300 Kilometer mit dem Mietkleintransporter mit Anhänger. Diese Auflistung wollte ich einfach auch einmal in die Öffentlichkeit bringen, um die enorme Logistik hinter den Ausstellungen zu zeigen. Dazu kommen noch die vielen privat finanzierten Kilometer mit den eigenen PKW der Mitglieder, um immer eine Betreuungsmannschaft vor Ort zu haben. Bei vielen Ausstellungen, die wir als Gastaussteller mit bereichert haben, fragen uns die Clubs: Wie macht ihr das nur? Kommt ihr überhaupt noch zum Bauen?

Trotzdem haben wir wieder viele schöne Stunden mit unserem Hobby erlebt, viele Kontakte geknüpft und neue Freunde gefunden. Einige Anfragen für das neue Jahr haben wir auch schon positiv entschieden und so werden wir im Januar und Februar nochmals zwei Termine (Löbau und Döbeln) wahrnehmen, bevor die Ausstellungsruhe vor unserer eigenen Ausstellung beginnt.



In unseren Clubräumen haben wir uns neu organisiert. Die Konzentration auf einen Arbeitsraum für den Modellbau und einen Raum für die Holz- und allgemeinen Arbeiten hat sich nicht bewährt. Es waren zu viele Modellbauer auf zu wenig Raum konzentriert, was zu Spannungen geführt hat. Deshalb sind wir jetzt einen anderen Weg gegangen. Die HO-Gruppe, die an der Orlabahn baut, ist im ehemaligen Modellbauraum jetzt "Alleinherrscher". Die TT-Freunde, beschäftigt mit dem Bau der Sonnenburg, nutzen jetzt die ehemalige Werkstatt. Holzarbeiten werden im Freien vor der Tür erledigt, sofern das Wetter mitspielt. Diese Neuorganisation war eine richtig gute Entscheidung, denn seit der Trennung der Arbeitsbereiche ist unsere Arbeitsintensität wesentlich gestiegen.



Hier zeigt uns Charly einen kleinen Schuppen, der einmal im Einfahrtsbereich des Bahnhof Orlamünde stehen wird.



Ralph bei einer Reparatur an der Anlage Langenthal. Der gefühlt fünfte Umbau des Antriebe der Segmentdrehscheibe ist nun hoffentlich der Letzte! Dieses Teil hat uns schon viel Kopfzerbrechen bereitet.

 

Modellbahnclub Orlabahn e.V. 23.11.2013, 14.05 | (0/0) Kommentare | PL

Aktuelles im Juli 2013

Was gibt es Neues beim MEC "Orlabahn"?

Die landschaftliche Überholung der zuerst gebauten sechs Teile der H0/H0m-Anlage "Langenthal" ist abgeschlossen. Nach inzwischen 17 Jahren seit dem Baubeginn dieser Anlage war das unbedingt notwendig. Die Bäume hatten langsam ihr Grün verloren und die Flocken machten sich selbstständig. Außerdem konnte man, wenn man genau hingeschaut hat, noch Grasmatten entdecken. Dies ist ja nun wirklich nicht mehr der Stand der Zeit. Wir haben also alles elektrostatisch neu begrünt, Bäume erneuert oder zumindest mit neuen Flocken versehen und der Anlage damit insgesamt ein frischeres Aussehen gegeben. Ziel war die Fertigstellung bis zur Ausstellung beim Oberweißbacher Bergbahnfest zum 90 jährigen Jubiläum in Obstfelderschmiede. Das haben wir geschafft, sodass wir diesen Termin mit einer neu gestalteten Anlage wahrnehmen konnten.







Übrigens eine recht ansprechende kleine Ausstellung mit vielen modellbauerisch sehenswerten Anlagen.







Wir sind zwar dort mit unserer "Langenthal" aufgefallen, aber die Kinder standen viel bei uns vor der Anlage. Aufgefallen, ja wieso? Ein neuer Trend macht sich breit. Guckkasten-Anlagen nenne ich sie. Kleine, sehr fein gestaltete dioramenähnliche Modellbahnanlagen in hoher Ausstattungsqualität.





Soweit, so gut, aber ob eine Anlagenhöhe von über einem Meter geeignet ist, Kinder von unserem Hobby zu begeistern, wage ich zu bezweifeln.







Für uns Erwachsene passt die Höhe wunderbar, man hat genau die Sichthöhe des "Modellmenschen". Nur leider sind die meisten Eltern damit beschäftigt, ihren Nachwuchs auf den Armen zu tragen, was bestimmt nicht immer ein Vergnügen ist.





Wir werden bei unserer nächsten Ausstellung jedenfalls kleine Tritte anbieten, um dieses Problem ein wenig zu entschärfen.





Uns hat es bei der Bergbahn jedenfalls gefallen, wir wurden gut versorgt und möchten uns bei der DB AG recht herzlich für die freundliche Aufnahme bedanken.



Einige neue Faller-Car Fahrzeuge sind ebenfalls in meiner Werkstatt fahrbereit gemacht worden. Sie erhielten neue Akkus, zum Teil in LiPo-Technologie, Beleuchtung oder eine "Rundumleuchte". Dazu gibt es demnächst in einem kleinen Bastelbericht in der Rubrik "Modellbautricks" etwas Genaueres zu erfahren.

Eine weitere, allerdings nicht geplante, Bastelei erfolgt parallel dazu. Im letzten Jahr haben wir vom MEC Elstertal Gera eine N-Anlage geschenkt bekommen. Wir wussten die ganze Zeit nicht wirklich, ob wir sie nun fahrtüchtig herrichten oder vielleicht doch abbauen sollten. Beim Aufräumen kam dann der Wunsch unserer Jugendfreunde auf, diese Anlage fahrtüchtig herzurichten und dann wollte sie Danny mit nach Hause nehmen. Nach Klärung der Finanzierung für die noch fehlenden Teile, begannen wir mit dem Aufbau dieser vom Gleisplan her recht schönen Anlage. Bei einigen Häusern mussten die Dächer ergänzt werden. Einige Weichenantriebe fehlten und viele Weichen mussten zuerst einmal funktionstüchtig hergerichtet werden. Die meiste "Freude" bereiteten dabei die beiden Dreiwegeweichen. Nachdem wir herausbekommen hatten, wie die eigentlich funktionieren müssen, gelang aber auch diese Problemlösung. Das Schaltpult haben wir auch schon gebaut und momentan läuft die Verdrahtung der Anlage auf Hochtouren. Wenn die Fertigstellung erfolgt ist, haben wir somit für zukünftige Ausstellungen wieder eine kleine N-Heimanlage zur Verfügung, denn das war Bedingung für die Übernahme dieser Arbeiten.

Die neue TT-Anlage "Sonnenburg" erhält momentan zwei Erweiterungsteile. Bei der ersten Ausstellung haben wir bei der Vorführung bemerkt, dass die Bahnhofseinfahrt der Nebenbahn nicht optimal gestaltet war. Bei bestimmten Fahrmanövern musste immer die Hauptbahn tangiert werden und das ist schon ein größerer Nachteil. Außerdem waren die Bahnsteiggleise etwas zu kurz bemessen. So wurde beschlossen, die linke Bahnhofseinfahrt umzubauen und ein 80 cm langes Zusatzteil im Bahnhof einzufügen. Inzwischen sind die Gleise verlegt und das Zusatzteil hat auch schon erste Formen angenommen. Ein weiteres solches Ergänzungsteil soll noch zwischen den beiden Fabrikanlagen der Nebenbahn eingefügt werden, um mehr Rangiermöglichkeiten zu erhalten. Damit ergibt sich auch die Notwendigkeit, einige Veränderungen an der Anlagenelektrik vorzunehmen.

Ausstellungstechnisch waren wir auch wieder unterwegs. Neben der oben erwähnten Ausstellung zum Bergbahnfest, begann gleich ein Wochenende später das Abenteuer "Pressnitztalbahn".





Zur inzwischen traditionellen Modellbahnausstellung in der Fahrzeughalle Jöhstadt-Schlössel hatten uns die Pressnitztalbahner um Organisator Daniel Scholz eingeladen.

Gern kamen wir zur dortigen Ausstellung, denn das war Neuland für unsere Oberlandbahn. Landschaftlich in ähnlicher Lage wie die Originalstrecke der Oberlandbahn gelegen, erwartete unsere Clubmitglieder eine wunderschöne Ausstellungshalle mit liebevoll zusammengestellten Exponaten.







Auch zwei sehenswerte Schmalspuranlagen wurden gezeigt. Die TTe-Anlage vom Vater + Sohn Gespann Hanisch haben wir schon fest für Pößneck 2014 eingeplant.







 Auch eine Klasse für sich: die gezeigten H0e-Schmalspurmodule nach sächsischen Motiven.









Noch einige weitere Anlagen waren zu sehen.









Auch das Vorbild wurde vom Ausstellungsteam ausgiebig studiert.





zum Video

Immerhin 165 Kilometer Entfernung lagen bei der Anreise vor uns. Zweieinhalb Stunden Fahrzeit mit vielen Landstraßen, ausgiebige Berg-und Talfahrten aber auch die Durchfahrten sehr schöner erzgebirgiger Ortschaften waren zu bewältigen. Erstmals nutzten wir den großen Transportanhänger der Firma Könitzer mit einem Transporter als Zugfahrzeug. Immerhin 5 Transportgestelle mit jeweils 165cm Höhe passen in den Anhänger hinein. Gut so, denn es hat gerade so gereicht.
Auf der Rückfahrt wollten wir dann wieder den Iveco unseres Stamm-Sponsors, der Firma Heinemann-Schneidservice, nutzen....., aber es kam ganz anders! Am Morgen des Pfingstmontags bekam ich einen Anruf: "Die Firma Heinemann brennt!" Ich dachte erst, das kann nicht sein, aber es war Tatsache. Vermutlich durch einen technischen Defekt ausgelöst, explodierte die Produktionshalle und stand sofort im Vollbrand. Zum Glück war kein Mitarbeiter in der Firma, so daß es keine Verletzten gab. Trotzdem, der Schaden ist beträchtlich und geht in die Millionen! Verständlich, dass ich in dieser Situation den LKW nicht holen konnte und wollte. Immerhin hatte ich den Ersatzschlüssel einstecken, was ein kleines Glück war, denn der nicht beschädigte LKW konnte somit wenigstens in den Tagen nach dem Brand genutzt werden. Alle anderen Schlüssel waren im Büro ein Opfer der Flammen geworden.

So schlimm dieses Ereignis war, irgendwie musste aber die Ausstellungscrew samt Oberlandbahn in Jöhstadt abgeholt werden. Transporter war kein Problem, Anhänger der Autovermietung auch nicht, jedenfalls nach erster Anfrage! Als wir mit dem Transporter dann aber vorfuhren, die nächste Hiobsbotschaft. Der angeschlossene Anhänger kann nicht geholt werden, weil der Schlüssel mit einem gerade im Wochenendurlaub befindlichen Fahrer unterwegs sei.
Nach telefonischer Rücksprache mit dem Chef und ein paar Überredungskünsten von Rudi erhielten wir glücklicherweise die Erlaubnis, uns als Einbrecher zu betätigen und das Ding zu knacken. Schnell nach Hause, Bolzenschneider, Säge und anderes Einbruchswerkzeug holen und endlich hing der Anhänger am Transporter und wir konnten uns auf den Weg machen.
Alles Weitere verlief dann aber planmässig und wir waren gegen 23 Uhr mit dem Ausladen fertig. Nach Abgabe aller Fahrzeuge gings gegen Mitternacht zu Bett, schließlich klingelte um fünf der Wecker und die Arbeit rief für eine neue Woche!

Jetzt beginnt erstmal die Ausstellungssommerpause. Die nächsten Beteiligungen warten erst im Herbst auf uns. Es geht wieder mit der Oberlandbahn zur Messe Modell, Hobby, Spiel nach Leipzig, im November noch mit der gleichen Anlage nach Gera zum Ostthüringer Modellbahnclub und zu guter Letzt werden wir nach jetziger Planung noch in Jena mit der Langenthal "aufschlagen". Dann werden wir die Oberlandbahn in diesem Jahr in den verschiedensten Varianten fünfmal und die Langenthal dreimal gezeigt haben. Da müssen wir im nächsten Jahr mal eine Pause einlegen, denn es sind meistens die gleichen Modellbahner als Anlagenbetreuer, auf deren Einsatzbereitschaft wir zurückgreifen müssen. Nutzen wir nun also das Sommerwetter auch mal zu anderen modellbahnfremden Dingen. Allen, die noch nicht im Urlaub waren, wünschen wir einen schönen solchen, den Anderen sagen wir: Der Nächste kommt bestimmt.

MEC-Chef Klaus Regu

PS: Ich bitte, alle Schreibfehler und sonstigen Ungereimtheiten zu entschuldigen. Ich habe nämlich diesen Bericht erstmals selbstständig und ohne Hilfe ins Netz gesetzt und übe noch ein wenig!

Modellbahnclub Orlabahn e.V. 24.07.2013, 19.57 | (0/0) Kommentare | PL

Der Jahresbeginn 2013 beim MEC Orlabahn

 

Das war vielleicht eine Häufung von Ereignissen.

Zuerst am 12.Januar unsere Jahresversammlung mit gemütlichem Abendessen, Lichtbildervortrag und angeregten Diskussionen. Hier zogen wir Bilanz eines ereignisreichen Jahres mit unserer eigenen Ausstellung und legten die nächsten Schritte unserer Arbeit fest. Charly überraschte uns mit einem wie so oft sehr interessanten Lichtbildervortrag. In diesem Jahr kam das Thema Pößneck vor 20 Jahren an die Reihe.

Gleich nach der Versammlung kam die erste Gastausstellung auf uns zu. Mit einem Teil der Oberlandbahn beteiligten wir uns an der Ausstellung der ?AG Verkehrsgeschichte? in Schleiz.

 


 

 

 

 

Viele uns schon bekannte Anlagen wurden dort gezeigt. Eine insgesamt sehr schöne Ausstellung auf einem hohen modellbahnerischen Niveau hatten die Schleizer Freunde organisiert. Es gab unter anderem die 0e-Anlage ?Reichelsheim?von Wolfgang Zörkler aus Gera, die H0e-Anlage ?Schmalspurig durchs Reichbahnland? der Münchberger Freunde und auch die TT-Anlage der Schleizer Modellbahner zu sehen, die ja allesamt schon in Pößneck gezeigt wurden. Neue Kontakte knüpften wir mit dem Elsterberger Modelleisenbahnclub und vielleicht haben wir schon eine neue Anlage für unsere nächste Ausstellung gesehen.

 

 

 

 

 

 

Nach einer 14-tägigen Ausstellungspause beluden wir dann den LKW der Firma Könitzer mit der kompletten Oberlandbahn, um nach Erfurt zur 1. Erlebniswelt Modellbau zu fahren. Alles klappte hervorragend und nach einer zweitägigen Aufbauphase begann eine sehr gut organisierte und von vielen Besuchern gesehene Ausstellung im Erfurter Messegelände.

 

 

 

 

 

Es war vorwiegend eine Ausstellung mit vielen Sparten des Modellbaus. Viele Automodelle in Funktion wurden gezeigt, ebenso Schiffsmodelle und auch die Dampfmodellfreunde waren vertreten. Ständig flogen irgendwelche Fluggeräte durch die Messehalle.

 

 

 

 

 

 

Für jeden modellbaubegeisterten Besucher war etwas dabei, so auch eine kleine, aber feine Modellbahnfraktion. Neben den drei großen Anlagen von uns, den Rudolstädtern mit ihrer ?Schwarzatalbahn? und des MEK Jena-49 mit der bekannten 0m-Anlage ?Goms? waren noch einige weitere kleinere Modellbahnanlagen zu sehen. Vor allem die TT-Anlage ?Ettenhausen? von Sebastian Schmidt hat uns gut gefallen.

 

 

 

 

 

 

Mit Sebastian haben wir eine Zusammenarbeit vereinbahrt und er wird wahrscheinlich ebenfalls bei unserer nächsten Ausstellung im Jahr 2014 dabei sein. Bestimmt mit seiner neuen TT-Anlage nach tschechischen Motiven. Auch einen alten Bekannten trafen wir wieder. Michael Kirsch hatte mit dem kleinen TT-Modul des Bahnhofs Lichtenhain sein neuestes Projekt mitgebracht. Inzwischen kennt man sich innerhalb der thüringer Vereine und die Zusammenarbeit wird immer besser.
Am Sonntag Mittag kam dann der Berichtschreiber, der vorher im Urlaub in der Schweiz war, mit dem gewohnten Transportfahrzeug der Firma Heinemann nach Erfurt und brachte die Fuhre nach Ausstellungsende gut nach Pößneck zurück. Um 23 Uhr waren alle geschafft, aber zufrieden zu Hause. Das Resüme der Ausstellung war durchweg positiv. Unsere Oberlandbahn wurde viel beachtet, die Betreuung durch den Veranstalter war sehr gut und auch das Quartier konnte überzeugen. Finanziell hat sich die Ausstellung für uns ebenfalls gelohnt. Hoffen wir, dass eine zweite Auflage dieser Veranstaltung folgen wird und sich diese Messe in Thüringen etabliert. Wir kommen auf jeden Fall gern wieder.

Nur kurz war die anschließende Pause, eigentlich nur ein Tag, denn schon am darauffolgenden Dienstag begann die letzte Etappe dieses Ausstellungsmarathons zum Jahresbeginn. Ich holte den Leih-LKW bei Sixt in Gera ab und nach der Fahrt nach Pößneck beluden wir das Fahrzeug mit der kompletten ?Langenthal?, um am nächsten Morgen nach Dresden aufzubrechen. Eigentlich war der Plan, dass ich den LKW selbst nach Dresden fahre und beim Aufbau komplett mit dabei bin. Leider hatte mein Arbeitgeber da etwas dagegen und genehmigte meinen Urlaub erst ab Freitag. So musste Mario schon wieder ran und seine 3. Ausstellung hintereinander begann mit der Fahrt nach Dresden zur 9. Erlebniswelt Modellbahn. Wir hatten diesmal etwas mehr Zeit für den Aufbau eingeplant, denn Langenthal komplett macht durch die vielen Anbauteile schon etwas mehr Arbeit. Zwei Tage brauchten Bernd, Manfred, Mario, Mike und Susi bis zur Fertigstellung.

 

 

 

 

Am Donnerstag stieß ich dann noch zum Team und so konnte am Freitag die Ausstellung beginnen. Wiederum eine neue Rekordbesucherzahl von 17200 Gästen war der Lohn der Modellbahnfreunde vom Pirnaer Modellbahnclub ?Theodor Kunz? für die Organisation der für mich besten Ausstellung im Osten Deutschlands. Eine dermaßen große Vielfalt von besonderen und exzellenten Modellbahnanlagen findet man woanders nicht.
Hier einige Beispiele:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir freuen uns, zu diesem Eindruck nun schon zum 4. Mal in Folge beigetragen zu haben. Die Langenthal war oft dicht belagert und es gab Kinder, die standen stundenlang vor dem Schmalspurbahnhof und beobachteten die verschiedenen sich bewegenden Dinge.

 

 

 

 

 

Am 2. Ausstellungstag waren 7500 Besucher gekommen und teilweise war kein Durchkommen durch die recht großzügig bemessenen Gänge möglich. Vor den Anlagen standen manchmal drei Reihen Besucher.

 

 

 

 

 

Am Sonnabend fand der Ausstellerabend statt. Nicht wie bei uns gewohnt alles kostenfrei, aber durch eine Catering-Firma bestens ausgestattet. Es gibt immer etwas Besonderes, sicher nicht jedermanns Geschmack, aber interessant auf jeden Fall. Immerhin fast 300 Gäste mussten versorgt werden, was natürlich auch ein wenig Schlangestehen bedeutete. Wir erfuhren im persönlichen Gespräch mit Vereinsmitglied Harald einiges über den Werdegang des MEC Pirna. Überrascht waren wir von der Mitgliederzahl. Irgendwie hatten wir da mehr vermutet. Umsomehr beeindruckt immer wieder die perfekte Organisation der Veranstaltung.
Am Sonntag nach Ende der Ausstellung begann ein richtig großes Team mit dem Abbau der Anlage. Zu uns sechs Leuten kamen noch Nils und Kai mit dazu. So konnten wir schon 20.30 Uhr Vollzug melden. Den LKW wollten wir am Montag früh beladen, denn ein Besuch in unserem nun schon seit einigen Jahren in Dresden genutzten Stammlokal ?Altmarkt-Keller? sollte als Abschluß der Ausstellung noch erfolgen. Nachdem wir uns dort gestärkt hatten und die letzte Nacht in der ?Cityherberge? nächtigten, beluden wir am Montag früh in 30 Minuten den LKW und begaben uns entspannt auf die Heimreise.

 

 


 

Eine anstrengende Zeit lag hinter uns und ich denke, jetzt reicht es est einmal wieder mit Ausstellungen. Obwohl ??, aber davon später mehr!
© Klaus Regu

Modellbahnclub Orlabahn e.V. 12.03.2013, 18.02 | (0/0) Kommentare | PL

Die Erlebnis Modellbahn 2013

Hier waren wir ebenfalls mit von der Partie:

Modellbahnclub Orlabahn e.V. 14.01.2013, 09.16 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Modellbahnausstellung 2012 in Pößneck - Eine Nachbetrachtung




Die inzwischen sechste Modellbahnausstellung in der Shedhalle ist Geschichte. 2803 Besucher fanden den Weg zu uns und konnten eine noch nie dagewesene Vielfalt des Modellbaus anschauen. Schon im Foyer der Shedhalle zogen die Freunde vom Modellautoclub Arnstadt mit ihren Trucks die Aufmerksamkeit der Gäste auf sich.





Es wurde kiloweise Sand bewegt und wenn dieser trockener gewesen wäre, hätten die Jungs bestimmt den ganzen Berg umgesetzt. Es wurde gebaggert, planiert, aufgeladen und wieder abgekippt. Die Modellfeuerwehr war im Einsatz und die Fahrzeuge fuhren auch durch die Ausstellungshalle. Wer schon mal in Leipzig zur Modell und Hobby war, kennt das bestimmt von dort. Eigentlich war der Plan ja ein ganz anderer?..aber das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung. Vor der Shedhalle hatten wir ein Zelt 9x15 Meter aufgebaut, mit Leuchtstofflampen Licht hineingelegt, den Boden mit Holzdielen ausgelegt, 1,5qm Sand hineingeschafft und auch für eine Ölheizung gesorgt. Dort sollten die Modellbaufreunde eine etwas größere Fläche zur Verfügung haben und ordentlich ?arbeiten? können. Leider kam dann alles ganz anders. Am Morgen des Sonnabends war mir sofort nach dem Aufstehen klar: das Zelt muss eingestürzt sein! 15cm Nassschnee konnte das etwas antiquarische Zelt nicht aushalten. Als ich dann an der Ausstellungshalle ankam, hatten sich meine  Befürchtungen bestätigt.


 


Ein trauriger Anblick! Trotzdem ließen wir uns nicht entmutigen. Drei Schubkarren mit Sand wurden kurzerhand in den Eingangsbereich der Shedhalle gebracht und ein kleiner Parcours aufgebaut. So konnten wir die Situation noch einigermaßen retten. Ein Vorteil dieser Stelle war, dass jetzt alle Besucher direkt bei den Modellbauern vorbeikamen und alle die Präsentation anschauen konnten.

Aber natürlich war der Hauptteil der Ausstellung mit Modellbahnanlagen ausgefüllt. Immerhin 16 Stück an der Zahl! Der 1. Rudolstädter Modellbahnclub war mit seiner H0-Anlage Sitzendorf vertreten, erstmals in Pößneck einschließlich der Nachbildung der Oberweissbacher Bergbahn. Die Freunde hatten damit auch die flächenmäßig größte Anlage mitgebracht.

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Der nächste Aussteller war dann der Saalfelder MEC Saalebahn mit der H0e-Anlage. Hier konnte man so richtig die geruhsame Schmalspuridylle genießen und wurde direkt in ein fiktives Mittelgebirge mitgenommen.

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Die Dampfbahnfreunde aus Hof hatten ein Gleisoval in der Spurweite 45mm aufgebaut und zeigten Echtdampfbetrieb. Am Sonnabend auch eine Dampfmaschine mit Stromgenerator, der dann ein Karussell antrieb. Hier konnte die Dampftechnik richtig studiert werden und so mancher Besucher staunte über diese Vorführungen.



Die Saalfelder Familie Krause, ebenfalls Mitglied im MEC Saalebahn, hatte auf der Bühne eine LGB-Gartenbahnanlage gestaltet, die immer von vielen Kindern umlagert war und zu einer Modellbahnausstellung einfach mit dazugehört.



Besonders gefreut haben wir uns über die Teilnahme der Flug- und Schiffsmodellbauer aus Pößneck. Beide Modellbaugemeinschaften konnten somit einen besonderen Akzent bei unserer Ausstellung setzen und ihr Hobby einmal vielen Besuchern präsentieren. Viele interessante Gespräche wurden geführt und bestimmt der eine oder andere inspiriert, sich einmal näher mit diesen Hobbies zu beschäftigen.

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Zum 2. Mal als Gast war auch Herr Böhmel aus Taucha bei uns. Zeigte er vor sechs Jahren noch eine Spur 1-Anlage, brachte er in diesem Jahr aus seinem reichhaltigen Fundus eine historische Spur 0- Märklin-Anlage mit. Auch hier wurde Dampftechnik vorgeführt, zum Teil immerhin 100 Jahre alt!

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Michael Kirsch, vielen als exzellenter Modellbauer und Mitorganisator des Modellbahnsofas auf der Modell, Hobby und Spiel in Leipzig bekannt, war ebenfalls bei uns zu Gast. Seine kleine, aber feine N-Anlage ?Böhme? fand viele Bewunderer, zeigte sie doch, dass man auch auf wenig Raum eine richtig gute Modellbahnanlage aufbauen kann. Micha wollte am Freitag gegen 8 Uhr bei uns sein, kam aber nicht. Es wurden dann schon die ersten Besucher in der Ausstellung begrüßt, da klingelte mein Handy: Große Katastrophe! Er hatte noch in der Nacht einige Reparaturen (Weichenantriebe und Fahrregler wechseln) an seiner Anlage machen müssen, sodass die Zeit etwas knapp wurde. Naja, mittags war er da und mit unserer Hilfe war die Anlage in einer Stunde betriebsbereit. Michael wurde noch mit etwas Bargeld versorgt, denn in der Hektik war dieses zu Hause liegen geblieben und einer guten Ausstellung stand auch bei ihm nichts mehr im Wege.

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Erstmals in Pößneck zeigten die Schleizer Modelleisenbahner von der AG Verkehrsgeschichte eine digital gesteuerte TT-Anlage. Damit konnte auch die moderne Modellbahnsteuerung bei uns betrachtet werden und so manche Fachsimpelei brachte Licht ins Dunkel der digitalen Steuerung einer Modellbahnanlage.

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Viele von uns Clubmitgliedern, aber auch von den Besuchern fanden das Sägewerk ?Meinel? im Maßstab 1:10 von Berthold Meinel aus Klingental besonders beeindruckend. Dieser sympathische Modellbauer hat das Sägewerk komplett selbst gebaut und funktionsfähig hergerichtet. Es wurden  Stämme, Bretter und Leisten gesägt, fast nach Auftrag! Herr Meinel hat anschließend betont, dass er noch nie so viel Holz bei einer Ausstellung gesägt hat, wie bei uns. Wir mussten ihn sogar mit Rohholznachschub versorgen, sonst hätte er keine ?Arbeit? mehr gehabt!


 
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Schon zum 3. Mal und damit ebenfalls Stammgäste in Pößneck waren unsere Münchberger Modellbahnfreunde. In diesem Jahr zeigte die Gruppe um Dieter West die Lötschberg-Südrampe in der Spurweite H0. Ein beeindruckendes Bergmassiv mit vielen Kunstbauten und einer sehr schönen Tiefenwirkung. Besonders über diese Anlage hat sich unser Clubmitglied Uwe gefreut, ist er doch selbst Lokführer bei der Schweizer BLS und befährt diesen Abschnitt regelmäßig. Da wurden gleich die neuesten Veränderungen und aktuellen Bespannungen diskutiert.



Eine Modellbahnanlage in der Nenngröße TT kam auf dem Weg von der Publikumsmesse in Leuna direkt zu uns. Lutz und Thomas Frühauf aus Suhl haben die Anlage vor 4 Wochen bei mir untergestellt, sodass uns ein Transport erspart blieb und wir die Anlage dann nach der Ausstellung nur noch nach Suhl bringen mussten. Ein prächtiges Betriebswerk mit einer selbstgebauten Drehscheibe war zweifellos der Höhepunkt dieser Heimanlage, ebenso wie der vollautomatische Betrieb mit vorbildgerechten Anfahr- und Bremsstrecken.

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Für mich, aber das ist sicher Ansichtssache, das Highlight: Die TTe-Anlage ?Wittower Fähre? gebaut von der Familie Block. Hier stimmt einfach alles. Vom Selbstbau der Gleise und Weichen (mit funktionsfähigen Weichenstellhebeln!) über funktionierende Schranken der Fähre und vielen liebevoll gestalteten Details bis zu den hervorragenden selbstgebauten Loks und Wagen bleiben hier keine Wünsche offen. Die freundliche Modelleisenbahnerfamilie musste ungezählte Fragen zur Technik, zur Landschaftsgestaltung und vor allem zur trajektierenden Fähre beantworten, was stets mit großer Ruhe erfolgte. Auch damit wurde diese Vorbildanlage zweifellos zu einem Höhepunkt der Ausstellung.

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Eine kleine Plappertasche war ebenfalls unser Gast. Ralf Denke, Mitglied der IG Hirzbergbahn, zeigte dem Trend entsprechend, die kleine 0e-Anlage ?Kolwitzer Stadtbahn?. Sie beinhaltet eine kurze Strecke zum Rangieren und eine sehr ansprechende Landschaftsgestaltung. Hier konnte Ralf so richtig die 0e-Technik genussvoll vorführen und den Besuchern zeigen, was Langsamkeit und Ruhe bedeutet. Es gibt keine Hektik und man denkt, die Zeit ist stehen geblieben.





Ebenfalls Stammgast bei uns ist Herr Daig. In diesem Jahr stellte er eine Spur S-Anlage mit Material der ehemaligen Metallwarenfabrik Stadtilm aus. Auf dieser historischen Anlage wurde viel Betrieb vorgeführt und auch die Gebäude aus Blech stammten aus dieser Zeit. Eine vielbeachtete Anlage, da alle Fahrzeuge sehr gut erhalten waren und sich viele in ihre Jugendzeit zurückversetzt fühlten.

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Nach dem Erfolg der letzten Ausstellung hatten wir auch in diesem Jahr wieder einen Kirmesmodellbauer eingeladen. Herr Ungelenk aus Krölpa verband seine Kirmes mit einer Modellbahn und so passte alles ganz gut zum Thema. Viele leuchtende Kinderaugen staunten über die teilweise recht bunt illuminierten Fahrgeschäfte.

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Nicht zuletzt war unser Club auch mit drei Modellbahnanlagen zur Stelle. Insgesamt erst zum 3. Mal stellten wir die kombinierte N-Anlage Pößneck, ob. Bahnhof-Krölpa/Ranis in voller Ausdehnung aus. Der längste Zug der Ausstellung fand immer viel Beachtung. Immerhin 45 Wagons wurden von einer Dampflok der Baureihe 44 durch die Modelllandschaft gezogen. Beim Pößnecker Publikum bereitet diese Vorbildanlage immer viel Freude, können doch die meisten Besucher bekannte nachgebaute Häuser entdecken. In der Umfrage unseres Gymnasiasten Max war diese Anlage der meistgenannte Favorit.

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Eine weitere, in diesem Fall neue  Anlage, wurde ebenfalls von uns präsentiert. Die TT-Anlage ?Sonnenburg? hat schon eine recht lange Geschichte. Vor fast 10 Jahren begann der Bau als damalige Jugendanlage mit einer zweigleisigen Paradestrecke und zwei Nebenbahnabzweigen im Durchgangsbahnhof. Einer sollte zu einem Industriegebiet mit Holzplatz und Tanklager führen und der Zweite eine Bergstrecke zu einem höher gelegenem Urlaubsgebiet darstellen. Nach diversen Umbauten, Stillstandszeiten und Veränderungen wollten wir die Modellbahnanlage nun in diesem Jahr unbedingt mit ausstellen. Bedingt durch unseren Umzug in die neuen Clubräume wurde die Zeit sehr knapp, aber Mike und David kümmerten sich mit großem Elan um die Elektrik, Dietmar, Mario, Sören und nicht zuletzt Susi um die Landschaftsgestaltung und so konnten wir zumindest eine fahrbereite und in Teilen schon sehr schön gestaltete ?Modellbahn in der Landschaft? zeigen. Wenn in zwei Jahren die Oberleitung fertiggestellt sein wird, können wir sicher eine schöne Epoche 5-Anlage unser eigen nennen, auf der wir neben den Zügen auf der Paradestrecke auch viel Rangierbetrieb in den Industrieanschlüssen zeigen können.

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Ein Sorgenkind war unsere zweite neue Anlage. Die jetzige H0-Schüleranlage hat nach kurzen Versuchen am Freitag den Betrieb einstellen müssen. Die Gleisübergänge zwischen den beiden Anlagenteilen im unteren Schattenbahnhof waren einfach nicht richtig zu justieren. Immer wieder kam es zu Entgleisungen oder Zugtrennungen. Da müssen wir auf jeden Fall nochmal kräftig nachbessern, denn ansonsten ist auch das eine schöne, kleine Anlage, auf der man richtig gut Betrieb machen kann. Trotzdem ergaben sich viele interessante Gespräche an dem im Bau befindlichen Ausstellungsstück. Es wurden viele Fragen der Besucher beantwortet, sieht man doch den Unterbau unter der Landschaft sonst meistens nicht. Für viele war unsere Leichtbauweise sehr informativ und zum Teil auch neu. Die Darstellung von Bautätigkeiten an einer Anlage sollten wir bei der nächsten Ausstellung jedenfalls wieder ins Auge fassen, denn so ergeben sich viele interessante Kontakte mit den Besuchern.



Beim Verkauf unserer Tombola Lose waren Susi und Christa wieder sehr aktiv. Fast alle Lose wurden an den Mann (oder besser an die Kinder) gebracht und so konnte auch durch diesen Bestandteil Einiges an Geld in die Kasse gebracht werden. Die Tombola wurde dieses Jahr von vielen Modellbaufirmen, aber auch bekannten Firmen der Umgebung unterstützt. Dafür an dieser Stelle auch einmal ein großer Dank an alle Spender!



Unsere Kreativecke hat sich sehr gut bewährt. Das erweiterte Angebot über die reine Modellbahnbastelei hinaus war wieder ein großer Erfolg. Die Kinder (und die Großen) konnten Häuser kleben, Teelichthalter basteln, Karten gestalten, Bilder malen, Lesezeichen anfertigen und weitere Kleinigkeiten herstellen. Jeder hat etwas gefunden und konnte aktiv werden. Für viel Abwechslung sorgten hier besonders meine beiden ?Mädels? Anja und Anne, tatkräftig unterstützt von Marina, Karin, Anja, Nicole und Dagmar. Teilweise war kein Arbeitsplatz am Tisch frei und das zu beobachten macht doch immer wieder Freude. Vielleicht haben wir ja bei dem ein oder anderen den Bastelvirus injiziert. Schön wäre es!

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Erwähnen sollte ich sicher noch eine Fotoausstellung der besonderen Art. Marcel Jahn zeigte aufwendige, teilweise mit bis zu 23 Blitzgeräten von ihm gemachte Nachtaufnahmen, vorwiegend von Schmalspurbahnen. Für alle Fotofreunde ein ganz besonderer Leckerbissen. Einige Bilder konnten wir auch verkaufen, was natürlich ebenfalls der Clubkasse zu Gute kam.



Bei einer Ausstellung sollte natürlich auch ein kleiner Verkaufsstand nicht fehlen. Rene und Stefanie betreuten diesen wieder mit großer Ausdauer und konnten so manchem Besucher einen Wunsch erfüllen. Rene und Charly am Einlass haben ihre Sache auch ganz professionell gemacht.



Insgesamt können wir ein gutes Resümee ziehen. Im Gästebuch nur Lob, die Besuchermeinungen waren durchweg positiv und die Aussteller kommen gern wieder. Ein gutes Zeichen für uns, dass wir wieder eine ordentliche Ausstellerauswahl und Organisation hingelegt haben. In der Presse wurde unser Engagement hervorgehoben und die Ausstellung als Erfolg gewertet. Trotzdem wollen wir Probleme nicht verschweigen. Der Wintereinbruch hatte zur Folge, dass nicht ganz die erwarteten Besucherzahlen erreicht wurden. Nach Abzug aller Kosten wie Miete, Versicherung und Ausstellervergütungen bleibt natürlich ein gewisser Rest übrig, aber für zwei Jahre reicht das leider nicht. Wir werden also auch im nächsten Jahr die Modellbahnszene mit der Teilnahme an einigen Ausstellungen ?überraschen? und so versuchen, etwas Geld in die Clubkasse zu holen.

In diesem Sinne:
Nach der Ausstellung ist vor der Ausstellung!

Modellbahnclub Orlabahn e.V. 18.11.2012, 18.58 | (0/0) Kommentare | PL

Pressemeldungen zu unserer Austellung im Oktober 2012

Hier ein paar Meldungen aus dem Blätterwald zu unserer Ausstellung im Oktober 2012:

Modellbahnen in Pößneck locken Tausende Fans an

Pößneck: Modellbahnen locken 2700 Fans an

Ausstellungsvideo -->Vielen Dank an Hartmut für das schöne Video!

Modellbahnclub Orlabahn e.V. 31.10.2012, 19.48 | (0/0) Kommentare | PL

Vorabinfos zur Ausstellung im Oktober 2012


Ein paar Neuigkeiten zu unserer kommenden Ausstellung vom 26. bis 28. Oktober 2012 in der Shedhalle Pößneck: Wir haben uns wieder ein Motto herausgesucht, und wenn wir schon in diesem Jahr unser 35jähriges Bestehen feiern können, liegt dieses recht nahe:
 
35 Jahre Pößnecker Modellbahnclub
 
Viele Gastaussteller werden in diesem Jahr bei uns zu Gast sein, einige schon traditionell, andere zum ersten Mal. ...weiterlesen

Modellbahnclub Orlabahn e.V. 20.08.2012, 15.57 | (0/0) Kommentare | PL

Unser Modellbahnclub im März 2012

Wir haben schon lange nichts mehr von uns hören lassen, aber es war doch eine ganz schön anstrengende und erlebnisreiche Zeit seit meinem letzten Bericht.

Die beiden im letzten Beitrag angekündigten Ausstellungen in Münchberg und Zeulenroda konnten wir trotz gleichem Termin sehr erfolgreich absichern. Besonders die Münchberger Ausstellung mit der ?Langenthal? war ein Zuschauermagnet. Etwa 3000 Besucher kamen in die Sporthalle und konnten zahlreiche sehr gut gestaltete Modellbahnanlagen bewundern. Auch die Atmosphäre bei den Modellbahnern in Franken war sehr entspannt. Aber das hatten wir ja sowieso erwartet, verbindet uns doch inzwischen schon über einige Jahre eine traditionelle Freundschaft.



Modellbahner aus Rodgau, Schleiz, Hof und Gera waren ebenfalls mit ihren Anlagen vertreten und sorgten für eine abwechslungsreiche und niveauvolle Ausstellung. Der Anlagentransport wurde von uns übernommen und Dank der Unterstützung unseres Sponsors, der Firma ?Schneidtechnik Heinemann? blieb am Ende die Ausstellungsvergütung komplett auf unserem Konto. Dafür auch einmal an dieser Stelle ein ganz besonderes Dankeschön!

Die Ausstellung in Zeulenroda hatte ebenfalls viele interessierte Besucher, die sich unsere Oberlandbahn gern angeschaut haben.



Die in Zeulenroda gezeigte Kurzvariante Ziegenrück bis Einfahrt Liebschütz ist für uns eine Alternative, wenn nicht die gesamte Anlage ausgestellt werden soll. Inzwischen haben wir 5 Ausstellungsvarianten für diese Anlage zur Verfügung:
- drei Module (im Wesentlichen die Ziemestalbrücke)
- fünf Module (Bahnhof Ziegenrück bis Einfahrt Liebschütz)
- sechs Module (Bahnhof Liebschütz bis hinter die Ziemestalbrücke)
- elf Module in gerader Form und
- elf Module in abgewinkelter Form.
Die beiden letzten Varianten sind dann der Komplettaufbau. Alle Varianten werden durch entsprechende Schattenbahnhöfe ergänzt, sodass ein abwechslungsreicher Betrieb gewährleistet werden kann.
Der Transport der Anlage wurde vom Zeulenrodaer Autohaus abgesichert und hat auch gut geklappt.

Beide Anlagen wurden dann gleich im neuen Clubdomizil abgestellt, denn am 27. Oktober hatten wir die Schlüssel von unserem Vermieter, der GWG Pößneck übernommen. Am Dienstag danach begannen die Arbeiten in der Bahnhofstraße 20.



Zuerst einmal haben wir intensiv an der Unterbringung von insgesamt 58 Modellbahnmodulen von je 1,60 m Länge gearbeitet. Dazu kommen dann noch diverse Schattenbahnhöfe, sodass wir auf die im Gesamten recht gigantische Anzahl von insgesamt 80 Modulen kommen. Ein großer Teil der Module ist in einem Lagerraum von lediglich 3,33m x 4,23m und einer Höhe von knapp 3 Metern untergebracht. Durch einen glücklichen Umstand haben diese Raummaße genau in unser Raster gepasst, sodass wir den Raum optimal füllen konnten. Siehe Fotos! Wir müssen zwar bei jedem Herausnehmen von Anlagenteilen die fahrbaren Regalstapel hin- und herschieben, aber nur so war es möglich, (fast) alles unterzubringen.





Weitere Lagerflächen sind ein Holzlager und der Durchgangsraum zur Küche, in dem in den letzten Wochen dann ein Anlagenregal gebaut wurde und demnächst noch ein fahrbares Regal entstehen wird. Damit haben wir es dann wirklich geschafft, alle Module unterzubringen. In den alten Clubräumen hatten wir einen trockenen und geräumigen Boden zur Verfügung und die hohen Teile der Oberlandbahn waren in den Arbeitsräumen unter den Decken gelagert. Das hatte zwar auch seine Vorteile, aber inzwischen haben wir gemerkt, dass es viel schneller geht, die Anlagenteile nach einer Ausstellung wieder zu verstauen, denn wir haben keine Treppen und enge verwinkelte Durchgänge mehr zu überwinden.

In chronologischer Reihenfolge standen am 1. Advent dann wieder zwei Veranstaltungen auf dem Plan. Zum einen war es unsere 2. Modellbahn- und Modellbaubörse in der Shedhalle Pößneck und zum anderen der Weihnachtsmarkt in Ziegenrück. Dort hatten wir zugesagt, einen kleinen Teil der Oberlandbahn (die kleinste Aufbauvariante mit drei Modulen) auszustellen. Obwohl unsere Mitstreiter in den Kellerräumen des Rathauses doch kräftig gefroren haben, konnten wir auch im Oberland unseren Club erfolgreich vertreten. Na, und mit dem einen oder anderen Becher Glühwein konnte man es dann auch aushalten. Es war jedenfalls ein sehr stimmungsvoller Weihnachtsmarkt, nicht so kommerziell wie so viele Andere. Für mich ein Geheimtipp für das nächste Jahr. Schauen Sie doch auch mal vorbei!





Die Börse in der Shedhalle etabliert sich langsam. Unsere Idee, den verkaufsoffenen Sonntag in Pößneck zu nutzen, scheint sich bezahlt zu machen. Wir hatten mehr Besucher als im letzten Jahr und die Anbieter waren ebenfalls zufrieden. Fast jeder Gast hatte etwas erbeutet und genau so soll es ja auch sein. Wir nutzten die Gelegenheit, uns von Dingen zu trennen, die wir beim Auf- und Umräumen als verzichtbar einschätzten und konnten somit unsere Vereinskasse auch ein wenig aufbessern.

Am 6 .Dezember erfolgte dann der komplette Umzug in die Bahnhofstraße. 6-mal bin ich mit dem LKW gefahren und anschließend war die Ordnung in den Clubräumen erst einmal vollkommen hinüber. Obwohl wir im Vorfeld schon einige Regale für Anlagenmodule und Kartons aufgebaut hatten. Modellbauarbeiten waren für einige Wochen überhaupt nicht möglich.









Es ging ans Sortieren, Einräumen, Werkbänke aufbauen, Küche einräumen und und und?.die Aufzählung ließe sich fortsetzen.
Trotzdem ist es uns gelungen, den traditionellen Quatschabend ?Zwischen den Jahren? in einigermaßen ordentlichen Verhältnissen zu begehen. Im neuen Jahr, das war allen klar, muss als erstes die Arbeitsfähigkeit, zumindest eines Teils der Mannschaft hergestellt werden.
Denn im Oktober ist Ausstellung!





Im Februar standen schon die nächsten Ausstellungen auf der Tagesordnung. Mit der kurzen ?Langenthal? beim MEC Saalebahn in Gorndorf und mit der sechs Teile langen Variante ?Oberlandbahn? beim MEC Pirna zur 8. Erlebnis Modellbahn in Dresden.

Die Ausstellung in Saalfeld-Gorndorf gehört inzwischen schon seit drei Jahren zu unserem Jahresplan. Leider haben die Saalfelder Modellbahnfreunde in diesem Jahr Pech mit den Besucherzahlen gehabt. Die Presse hat mit den Veröffentlichungen nicht mitgespielt, sodass wir leider nicht so viele Besucher wie sonst in der Ausstellung hatten. Trotzdem konnten wir eine entspannte Veranstaltung mit einer sehr gut funktionierenden Anlage genießen. Unsere Jugend hat sich als Anlagenbediener ebenfalls bewährt. Zwei Tage im Dauereinsatz haben den Jungs gut getan, können sie doch leider an den Basteltagen im Club nicht ihren ?Fahrriemen? schleifen.

Über die Dresdener Ausstellung zu berichten ist schwer, gibt es doch zum Bericht von der 7. Messe aus dem letzten Jahr eigentlich nichts hinzuzufügen. Sie war:
−    toll organisiert,
−    hatte ein sehr gutes Anlagenniveau,
−    verwöhnte die Gastaussteller mit einem schönen Ausstellerabend,
−    präsentierte herausragenden Modellbau,
−    gab vielen Händlern eine Plattform, ihre Produkte an den Mann zu bringen,
−    zeigte einen sehr umfangreichen Echt- Dampf- Parcours,
−    und bot nicht zuletzt die Gelegenheit, viele Kontakte zu knüpfen.




 


















Ach ja, eine Besonderheit gab es doch noch: Wir haben das erste Mal etwas richtig Großes vergessen! Ein Stück Kulisse hat ja schon mal gefehlt, auch ein ICE blieb mal versehentlich im Regal, aber ein Anlagenteil?..das haben wir noch nicht geschafft. Obwohl wir das Aufladen in relativer Ruhe absolviert haben, ist es passiert. Die Einfahrten in den Schattenbahnhof standen noch im Gang. Der Anruf von Mario am Donnerstag war schon ein Schreck, aber nachdem ich kurz mit Rudi gesprochen hatte und er die Transportkapazität seines Skoda kontrolliert hatte, stand fest: Wir können liefern! Die Nachmittagspläne wurden umgeworfen und um 15.45 Uhr waren die Teile in Dresden. Die Dresdener Mannschaft baute die Anlage noch zusammen und nachdem dann am Freitag die Züge auf der Anlage standen, konnte der Ausstellungsbetrieb beginnen. Alles hatte sich zum Guten gewendet.
Sicher war dieses Problem dem Umzug geschuldet. Im Bahnhof wusste jeder, wo alles steht, aber im Moment ist es doch noch etwas schwierig, alles richtig zuzuordnen. Eine Lehre haben wir daraus jedenfalls gezogen. Zu jeder Anlage und jeder Aufbauvariante muss eine Liste geschrieben werden, was alles mitgenommen werden soll. Daran arbeiten wir auch schon und in diesem Sinne: Arbeit gibt es immer wieder! Es wird nie langweilig und das ist auch gut so, hält es doch jung!
K.R.

Modellbahnclub Orlabahn e.V. 24.03.2012, 11.04 | (0/0) Kommentare | PL

Dortmund 2011

Um es einmal vorweg zu schreiben, es war für uns eine sehr schöne Ausstellung! Die Besucher waren sehr sachkundig, oftmals erstaunt über die Möglichkeiten der Nenngröße TT und was uns besonders überraschte: viele kannten sogar im fernen Ruhrgebiet unsere Strecke, die ?Oberlandbahn?!

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Der Start in diesem Jahr verlief allerdings nicht so glatt, wie wir uns das gewünscht hatten. Als Mario und Charly unseren Transporter in Jena in Empfang nehmen wollten, stellte sich heraus, der entspricht nicht dem von uns Bestellten und ist viel zu klein. Ein Schreck in der Mittagsstunde! Nach einigen Telefonaten mit dem MOBA und diversen Autoverleihern hieß es dann für uns: schnellstens ins fränkische Hof zu düsen und bis 12 Uhr einen 7,5 Tonner abzuholen. Das hat dann auch problemlos geklappt und so konnten wir wie geplant mit dem Verladen beginnen.





Pünktlich zur Kaffeezeit war alles erledigt und nach ein paar Stunden Ruhe machten sich Mario, Dietmar und Nils in den frühen Morgenstunden auf den 600 Kilometer langen Weg nach Dortmund. Manfred als vierter Mitstreiter folgte mit der DB AG und erreichte Dortmund planmäßig in den Mittagsstunden. Gefreut hat sich Mario als unser Fahrer über die Möglichkeit, die LKW-Schlüssel nach dem Ausladen beim Moba abzugeben. Da brauchte niemand mehr losfahren und es konnte gleich mit dem Aufbau begonnen werden.Zwei anstrengende Aufbautage folgten und obwohl die Anlage in dieser vollständigen Variante erstmals aufgebaut wurde, klappte alles auf Anhieb. Alles, naja nicht ganz?? Aber am nächsten Tag wollten ja Rudi und ich zu Besuch erscheinen und ich als der zuletzt an der Elektrik der Anlage tätig Gewesene sollten den kleinen Fehler schon finden. Am Mittwoch nach einer recht zügigen Fahrt waren wir dann auch pünktlich in Dortmund. Aber leider noch nicht an der Westfalenhalle. Den obligatorischen Stau auf der B1 hatten wir nicht eingeplant und so konnten wir erst kurz vor 10 Uhr bei unseren Ausstellern sein. Nach einer kurzen Begrüßung und der Fehlersuche funktionierte auch die Hollywoodschaukel und die Sicherung hielt. Es hatte wieder einmal ein keiner Lötfloh in einem Stecker den Strom dahin gelenkt, wo er nicht hinsollte. Nun konnten wir beruhigt mit unserem Messerundgang beginnen.



















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Mir persönlich haben viele Anlagen gefallen. Besonders die Vielfalt war wirklich beeindruckend und was ich immer wieder feststelle, die Modellbahner aus Belgien, Niederlanden, Frankreich und England haben eine ganz besondere, andere Herangehensweise an die vorbildgerechte Umsetzung von Landschaften im kleinen Modellmaßstab. Unseren Teilnehmern an der Messe gefielen am besten die englischen Anlagen ?Lynton and Barnstaple Railway Country Gate? von John de Frayssinet Gruppe und ?Rowland´s Castle Model Railway? von Peter Goss. Hier stimmten einfach Gleisbau, Architektur- und Fahrzeugmodellbau, Szenengestaltung, Vegetation und besonders bei Country Gate eine wunderschöne Kulisse!







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Auch etliche Klein- und Kleinstanlagen haben uns durchaus gefallen. Der Trend zu diesen kleinen Modellbahnanlagen und zur Nachgestaltung von Vorbildern ist auf allen von uns besuchten Modellbahnausstellungen nicht zu übersehen. Bei unserer ersten Teilnahme an der Intermodellbau im Jahr 1997 waren wir mit der Orlabahn noch eine der Ausnahmen mit einer Vorbildanlage. Heute gibt es nur noch wenige ?Phantasieanlagen? auf den großen Messen. Sicher ein Trend, der sich weiter fortsetzen wird. Dazu beitragen wird bestimmt in den nächsten Jahren die Möglichkeit, Gebäude nach Wunsch bauen zu können. Die Lasertechnik wird es ermöglichen!

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Bewiesen haben wir als Modellbahnclub diese Theorie ja schließlich schon jetzt! Unsere Ziemestalbrücke entstand bekanntlich mit Hilfe dieser Technologie und wurde von den Besuchern mit großem Erstaunen betrachtet, fotografiert, gefilmt oder einfach nur bewundert! Mario und Dietmar hatten am Ende des ersten Ausstellungstages die sicher gut gemeinte Idee, ein Schild am Brückenmodul anzubringen. ?Wenn Sie ein Standfoto machen möchten, wenden Sie sich bitte an die Anlagenbediener?. Das führte dann am zweiten Tag dazu, dass wir fast nur noch mit unseren Zügen auf der Brücke anhalten sollten. Leider hat dadurch der Fahrbetrieb so stark gelitten, dass wir diese ?Dienstleistung? schweren Herzens wieder aufgeben mussten. Trotzdem, unsere ?Oberlandbahn? war in Dortmund bestimmt eine der am meisten fotografierten Anlagen. Und nicht nur von Hobbyfotografen!







Andreas Stirl von Modellbahn-TV und Horst Meier von der Zeitschrift MIBA wollten auch ein paar Fotos oder Filme auf ihren SD-Karten speichern!





Wir haben insgesamt sehr viele positive Meinungen zu unserer landschaftsgeprägten Vorbildanlage gehört, auch wenn der Fahrbetrieb nicht so im Vordergrund steht. Mit dieser Anlagenform sind wir jedenfalls aufgefallen im Sammelsurium der etwa 40 gezeigten Modellbahnanlagen. Eine TT-Großanlage, die immerhin 23 Meter lang ist und im Wesentlichen ja nur aus einer Strecke mit zwei Bahnhöfen besteht. Vergleichbares gab es vom Motiv her nicht! Vielleicht auch deshalb erhielt unsere Ausstellungsmannschaft viele Anfragen und Einladungen für andere Veranstaltungen, z.B. in Genk, Wien, Stuttgart oder auch Maastricht. Da werden wir wohl oder übel auswählen müssen, denn soviel Urlaub hat ja kein Mensch!

Eine schöne und schon traditionelle Geste des Moba war die Einladung für den Freitag zum Ausstellerabend. Auf etwa 400 Gäste wartete ein sehr gutes Essen und dass es auch etwas zu Trinken gab, na das ist bestimmt kein Geheimnis. Nachdem sich Manfred zu Beginn angeschaut hatte, wie man sich mit der Zapfanlage abmühte, konnte er nicht anders. Er musste ran! Da auch Nils mit bei der Bedienung der Gäste half, sind wir mal wieder aufgefallen. Positiv natürlich! Ohne die gastlichen Thüringer geht es eben nicht. Auch nicht im Ruhrpott.





Nach anstrengenden, erlebnisreichen und interessanten fünf Ausstellungstagen in den Dortmunder Westfalenhallen ging am Sonntag eine sehr gute Veranstaltung zu Ende. Auch das im nahen Stadion stattfindende Bundesligaspiel des damals schon so gut feststehenden Meisters Borussia Dortmund hat beim Abbau nicht gestört, gab es doch im Vorfeld einige Bedenken, ob es mit der Zufahrt zur Halle klappen würde. Um 22.00 Uhr war die Anlage verladen und alle vier Pößnecker Modellbahner machten sich geschafft, aber zufrieden auf den Weg ins Hotel.



Am nächsten Tag erfolgte die Heimfahrt und inzwischen ist in den Clubräumen alles wieder an Ort und Stelle verstaut. Schäden hatten wir keine zu verzeichnen und so können wir uns den nächsten Aufgaben zuwenden.
K. R.

Modellbahnclub Orlabahn e.V. 02.06.2011, 15.15 | (0/0) Kommentare | PL

Wir waren wieder in Dresden!

Bereits zum zweiten Mal war unser Club zu Gast bei den Pirnaer Modellbahnfreunden zu ihrer inzwischen schon 7. Messe ?Erlebnis Modellbahn? in den Dresdner Messehallen. Nachdem wir im letzten Jahr unsere TT- Anlage ?Oberlandbahn? gezeigt haben, konnten wir jetzt die N- Anlage ?Pößneck ob. Bf. ?Krölpa/ Ranis? präsentieren. In dieser Gesamtkonstellation war unsere Vorbildanlage erst einmal zu sehen, nämlich zur Pößnecker Ausstellung im Jahr 2008. Deshalb war es für uns eine besondere Freude, die hier fahrenden langen Züge einem so großen Publikum auf einer der größten Modellbahnausstellungen in den östlichen Bundesländern zu zeigen.

 

Um es gleich vorwegzunehmen, es war wieder eine sehr gut organisierte, prächtig zusammengestellte und ausgesprochen abwechslungsreiche Ausstellung. Beim MEC Pirna merkt man schon, dass hier eine gute Truppe zusammenarbeitet und es auch viele Väter des Erfolges gibt. Ob es nun Harald mit der Auswahl der Anlagen oder dem Hallenplan, Frank mit der Organisation der Transporte und mit der Vorbereitung des Ausstellerabends oder auch einer der vielen hier nicht genannten Clubmitglieder ist, wir hatten immer das Gefühl, gern gesehene Gastaussteller zu sein. Vorbildlich sind wirklich die Mietwagengeschäfte organisiert. Als wir in Dresden ankamen und unsere Anlage ausgeladen hatten, brauchten wir nur den Transporter vor die Halle stellen und alles Weitere übernahmen die Gastgeber. Genauso war es dann am Abbautag. Der Transporter stand zum Ausstellungsende bereits wieder vor dem Tor. Das kenne ich von der Intermodellbau in Dortmund, wo wir auch schon zweimal zu Gast waren, leider nicht.

CIMG0352.jpg  

Wir konnten jedenfalls schon kurz nach unserer Ankunft mit dem Anlagenaufbau beginnen und kurz nach Mittag fuhr der Reinigungszug seine erste Runde. Wir haben dann zu dritt noch bis 19 Uhr die Züge auf die Anlage gesetzt, Probegefahren und alles ausstellungsreif ausgestaltet um danach unser Quartier in der Cityherberge zu beziehen. Fritz hat es sich dann vor dem Abendessen nicht nehmen lassen mit Rudi und mir einen ganz kurzen Abendspaziergang durch das Zentrum Dresdens zu unternehmen. Hungrig und ein wenig durchgefroren zogen wir dann in den ?Altmarktkeller? ein und was dann geschah ?.
... darüber schweigen wir hier. Nur soviel: nach dem Essen hat ein ?Niederdrücker? nicht gereicht!


Die nächsten drei Tage haben wir dann ohne Probleme eine sehr schöne Modellbahnausstellung mit gestaltet. Unsere Anlage lief wie ein Uhrwerk. Dank der  ausgeklügelten, aber auch sehr einfachen Elektrik konnten wir ohne Störungen Fahrbetrieb machen und Fritz wunderte sich sehr über mich, bin ich doch eigentlich nicht so der Anlagenbediener bei uns im Club. Mir machte es aber großen Spaß, diese langen und abwechslungsreichen Züge zu fahren, die Fragen der Besucher zu beantworten und so manch staunendem Knirps ein Leuchten ins Gesicht zu zaubern, wenn sich der Kohlezug mit seinen 45 Wagen über die Anlage schleppte.









Aber ganz besondere Freude hatte ich mit dem Rangierbetrieb im Pößnecker Bahnhof. Meine kleine ?106 er? war unermüdlich im Einsatz, zerlegte Züge, bediente die Anschlüsse von Rotasym, Karl-Marx-Werk und Kalkwerk und sogar Getreidewagen mit Gerste wurden quer über alle Gleise zum Siloanschluss der Rosenbrauerei gefahren. Wir konnten somit zeigen: sogar in der Nenngröße N kann man auf einer Ausstellungsanlage rangieren!



Es blieb natürlich für jeden von uns, zur Ausstellung unterstützte uns dann auch Bernd, genügend Zeit, die anderen Ausstellungsanlagen in Augenschein zu nehmen, mit vielen anderen Modellbahnern zu fachsimpeln und bei den Modellbahnherstellern vorbeizuschauen. Wir knüpften viele Kontakte und haben auch bereits erste Gespräche mit Modellbahnclubs geführt, die eventuell auch einmal bei einer unserer nächsten Ausstellungen in Pößneck präsent sein könnten.



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Am letzten Ausstellungstag war das Team von Modellbahn-TV auf der Messe zu Gast. Auch unsere Anlage wurde vom bekannten Modellbahnfotografen Andreas Stirl gefilmt. Fritz gab ein Interview und so lassen wir uns mal überraschen, was am Ende von unserer Anlage auf der CD landen wird. Diese Publikationen erscheint alle 2 Monate und berichtet regelmäßig über Modellbahnausstellungen, Clubs, Neuheiten von der Modellbahnindustrie und der Modellbahnbau kommt nicht zu kurz.



Mit einem konzentrierten, schnellen und zerstörungsfreiem Abbau endete diese sehr schöne Veranstaltung für uns und wir haben es geschafft, bis 20 Uhr alles transportfertig bereitzustellen, sodass wir noch einmal im Altmarktkeller gemütlich zu Abend essen konnten.



Am nächsten morgen starteten wir bei herrlichem Sonnenschein die Heimfahrt und kurz nach zwölf waren alle Anlagenteile wieder auf dem Bahnhof verstaut. Der Transporter wurde von mir nach Saalfeld gebracht und mein kleiner Fiesta freute sich auch, wieder in seine heimatliche Garage zu dürfen.

Es berichtete: K. R.
 

Modellbahnclub Orlabahn e.V. 20.03.2011, 13.56 | (0/0) Kommentare | PL

MEC "Orlabahn" e.V. Pößneck

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Leuther, Matthi
Hallo
Falls Sie Interesse an einer Spur0 Anlage haben ( Größe 4m x 0,8 m) teilbar würde ich mich über eine Nachricht freuen.
6.4.2020-11:50
Jörg
Hallo Modellbahner,

2016 waren wir zusammen in Döbeln zur Modellbahnausstellung.
Mit einem Kollegen von Euch hab ich mich nett unterhalten.
Könnte dieser mich mal kontaktieren?
Er ist auf swm zweiten Foto von der Jahresversammlung 2016 ganz rechts mit Brille zu sehen.
Meine Telefonnummer hat er. Ich Seine leider nicht.
Grüße aus Döbeln :D
10.4.2017-14:45
Peter Simon
Hallo Freunde, es war wieder klasse bei Euch. Danke für die Ausstellung ein Münchberger MEC01ler
30.10.2016-16:50
Oliver Pücher
Hallo! Ich bin morgen wieder einmal in Neustadt, wann kann man bei Ihnen denn mal vorbeikommen, oder geht das nur an öffentlichen Fahrtagen?, bin so ein bis dreimal im Jahr in Neustadt/Pößneck. Danke und grüße
Oliver Pücher
Themagicfriend@web.de :) :ok:
6.4.2015-12:38
TT
Eure Ausstellung war der HAMMER!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! :) :) :) :)
7.11.2014-15:20
TT
Das mit den Diorama-Teilen ist eine coole Sache ! :) ;) :cool: :ok:
17.9.2014-20:20
TT
Eure Ausstellungen sind der Hammer !!! Macht weiter so !!! Ihr seid einfach nur spitze !!! :ok:
10.4.2014-16:46
TT
:) :) :) :)
31.1.2014-17:01
H0
Eure Ausstellungen sind immer :ok: vom feinsten :ok: :cool: :ok:
31.1.2014-16:59
Hello
Klasse Arbeit die Ziehmestalbrücke !!!

Baut doch noch ein TRANSRAPID durchs Orlatal... ;)

Viel Erfolg in der Shedhalle... :ok:
4.10.2010-11:33