Modellbahnclub Orlabahn e.V.

MEC "Orlabahn" e.V. Pößneck

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Tag: Ausstellung

Jahresversammlung 2016

Am 6. Februar 2016 haben wir unsere Jahresversammlung des Clubs durchgeführt.



Wir haben Bilanz eines erfolgreichen Jahres gezogen und gleichzeitig die neuen Aufgaben diskutiert. Viele Beteiligungen an Ausstellungen befreundeter Vereine, aber auch Messeveranstaltungen und Filmaufnahmen konnten wir realisieren. So waren wir in dieser Saison in Erfurt, Ziegenrück, Leipzig, Langenhessen, Kassel und Döbeln zu Gast. Überall war es uns möglich, unsere Umgebung einem interessierten Publikum näher zu bringen. Überall wurde die gute Qualität unseres modellbauerischen Schaffens gewürdigt und so sind wir mit unseren Anlagen stets gern gesehene Gäste.

Auch unsere Aktivitäten zum Thüringentag in Pößneck fanden bei den Besuchern Beachtung. Die Anlage Pößneck, oberer Bahnhof wurde in der Shedhalle von vielen Besuchern gesehen, die nicht unbedingt zum Stammpublikum einer Modellbahnausstellung gehören und somit vielleicht der eine oder andere wieder an das Hobby Modelleisenbahn herangeführt werden. Auch die Garteneisenbahn fand reges Interesse, vor allem am Tag des großen Festumzuges war immer Betrieb im Garten. Die Jahresversammlung war gleichzeitig auch Wahlversammlung und so wurde auch die Clubleitung neu gewählt. Es war eine Wiederwahl, denn die alte Clubleitung ist gleichzeitig auch die neu und so werden Klaus Regu, Manfred Littig, Mario Reichmann und Mike Müller die Geschicke des Vereins auch in den nächsten beiden Jahren hoffentlich weiter positiv in ihren Händen halten.



Aber nicht nur beraten wurde an diesem Abend. Zwei festliche Anlässe gab es ebenfalls zu feiern. Unser Ehrenmitglied Frau Kleine konnte im Vorfeld der Versammlung ihren 80.sten Geburtstag begehen, wozu wir ihr herzlich gratulierten.



Und nicht zu vergessen: Manfred und Veronika haben sich getraut, sich zu trauen. Das war zwar schon im alten Jahr passiert, aber jetzt haben wir auch offiziell gratuliert! Alles Gute noch einmal von dieser Stelle an Euch Beide!



Eine rege Bautätigkeit an unseren Anlagen kennzeichnete das Jahr 2015. An der Langenthal läuft die Rekonstruktion am IC-Bahnhof auf Hochtouren. Neue Bahnsteigüberdachungen, neue funktionsfähige Aufzüge, Schallschutzwände und andere Kleinigkeiten zeugen jetzt viel mehr von einer wirklichen Epoche 5 – Anlage. Auch die Begrünung entspricht jetzt eher unseren Ansprüchen an eine vorbildgerechte Gestaltung. Die Anlage Sonnenburg wächst ebenfalls, vor allem in der Detaillierung haben wir hier große Fortschritte gemacht.





Erstmals an einer unserer Anlagen arbeiten wir mit Beleuchtung, was vor allem im Tanklagerteil richtig gut aussieht. Durch die jetzt neu integrierten Schattenbahnhöfe der „Oberlandbahn“ können wir zukünftig jeweils 10 Züge pro Richtung auf Fahrt schicken, was sich sicher positiv auf einen abwechslungsreicheren Fahrbetrieb auswirken wird. Unsere Jugendgruppe ist ebenfalls nicht untätig gewesen. Drei der geplanten vier Segmente sind schon recht weit fortgeschritten.





Das letzte Teil wird momentan für die Gleisverlegung vorbereitet und die Elektrik ist ebenso auf einem guten Weg. Wir wollen ja hier erstmals Erfahrungen mit der Digitaltechnik sammeln und hoffen, dass alles wie geplant klappt. Unser Plan ist es jedenfalls, diese Anlage auf der Ausstellung im Herbst zum ersten Mal der Öffentlichkeit zu zeigen. Die Jugend brennt schon drauf.

Damit sind wir schon bei den Ausstellungsvorbereitungen. Vom 29. bis 31. Oktober werden die kleinen Bahnen wieder rollen in der Shedhalle. Wir sind in der komfortablen Lage, aus recht vielen Anlagen auswählen zu können. Da wir selbst genug Ausstellungsstücke zur Verfügung haben, die zum Teil schon einige Jahre nicht in Pößneck gezeigt wurden, können wir die Ausstellung gut mit unseren Anlagen ergänzen. Trotzdem sind wieder viele Gastanlagen vorgesehen, die noch nicht in Pößneck ausgestellt wurden. So werden die Modellbahnclubs aus Weida und Langenhessen zum ersten Mal ihre Clubanlagen in Pößneck zeigen. Auch „alte“ Bekannte wie Franz Rittig, Michael Kirsch und Dieter Frisch kommen mit neuen Exponaten zu uns. Noch nicht alle Aussteller stehen fest, aber wir wollen auch noch nicht alles verraten, denn:
Wir werden in den nächsten Monaten wieder regelmäßig über die Vorbereitungen berichten. Bleibt uns gewogen und lasst Euch faszinieren vom schönsten Hobby der Welt! Das wünscht heute wieder einmal:
© Klaus Regu

Modellbahnclub Orlabahn e.V. 21.02.2016, 15.45 | (0/0) Kommentare | PL

Erlebniswelt Modellbahn Kassel

Anfang des Jahres sind wir erstmals bei der Messe Erlebniswelt Modellbau in Kassel zu Gast gewesen. Nach den guten Erfahrungen mit dem Veranstalter „IDECON-Team“ aus Leipzig, das ja auch die Messe Erlebniswelt Modellbau in Erfurt organisiert, haben wir gern zugesagt. Eine zwar längere, aber insgesamt problemlose Anreise führte uns in Hessens drittgrößte Stadt.

Erstmals nutzten wir für diese Ausstellung einen Transporter des Vermieters „Enterprise“, den ich am Mittwoch in Jena abgeholt habe und für insgesamt eine Woche mein eigen nennen konnte. Wir hatten die komplette N-Anlage schon einmal mit einem Transporter zu einer Ausstellung gefahren und so war mir nicht bange, alles in das Fahrzeug hinein zu bekommen. Die Verladung fand wie schon vielfach bewährt am Vorabend statt und so konnte die Reise am Donnerstag pünktlich um sieben beginnen. Wir waren dann so gegen halb elf in der Messehalle und konnten recht zügig mit dem Aufbau beginnen.





Zum Team gehörten diesmal außer mir noch René, Charly und Rudi. Wer die Geschichte der Anlage kennt, wird einen Namen vermissen: Fritz, der diese Modellbahnanlage fast im Alleingang gebaut hat. Erstmals war er nicht selbst mit dabei, nur mit seinen Gedanken immer bei uns. Natürlich hat uns Fritz beim Zusammenstellen sämtlicher Teile für den Transport über die Schultern geschaut und damit dafür gesorgt, dass nichts vergessen wurde. Er stellte uns außerdem seine Fahrzeuge zur Verfügung, sodass wir mit dem weiteren Rollmaterial von René gut ausgestattet waren und kein Fahrzeugmangel herrschte.

Für uns als Ausstellungsteam war es eine Feuerprobe, da wir auch zum ersten Mal die Anlage ohne Fritzens Leitung aufgebaut haben. Und um es kurz zu machen. Es hat problemlos geklappt. René als guter Stellvertreter hat alles gewusst und so waren wir kurz vor 18 Uhr fertig und ausstellungsbereit. Die ersten Züge standen auf der Anlage und hatten ihre Proberunden hinter sich.



Wir konnten ins Hotel fahren und uns eine gute Kneipe suchen, die wir natürlich gefunden haben. Preiswert und gut, so wie es sein soll.

Am Freitag wurden die weitern Züge aufgebaut und ab 11 Uhr warteten wir auf die ersten Besucher. Warten im wahrsten Sinne des Wortes, denn so doll war es nicht mit dem Besucherandrang am Freitag. Der Veranstalter hatte das allerdings nicht anders erwartet, nur für uns war es schon etwas ungewöhnlich. Einen Vorteil gab es für uns aber trotzdem, wir konnten uns und die Anlage sehr gut „einrollen“. Ein uns inzwischen schon bekannter Videofilmer, Herr Baining, hat von der Anlage wieder einen sehr schönen Clip gedreht, den man sich hier: anschauen kann. Vielen Dank an den Autor für die Genehmigung zur Veröffentlichung des links.









Der Sonnabend zeigte dann auch, dass wir in einer Großstadt waren. Vor der Anlage standen fast immer interessierte Besucher, die selbst so weit von unserer Heimat entfernt teilweise wussten, woher wir kommen. Viele Fragen zum Häuserbau, zur Kulissengestaltung, zur Elektrik und ob wir „digital fahren“ mussten von uns beantwortet werden. Da wir die einzigen „N-Bahner“ in Kassel waren, war das Interesse entsprechend groß und es war eine Freude, die langen und vorbildgerechten Züge zu präsentieren.







Am Sonnabendnachmittag fuhr René wegen einer Familienfeier zurück nach Pößneck um am letzten Ausstellungstag wieder vor Ort zu sein. Seine Frau Bianca kam mit nach Kassel und so waren wir dann zu fünft, was den Abbau am Abend um einiges beschleunigen sollte. Seine Fahrt verlief leider nicht so gut wie unsere Hinfahrt, denn es gab Schnee ohne Ende mit Stau und einigen Unfällen auf der Autobahn.

Am Sonntag früh jedenfalls lag Schnee in Kassel und wir hatten aus eigener Erfahrung so eine Vorahnung. Leider bestätigten sich unsere Befürchtungen, denn für Sonntag kamen nicht so viele Besucher in die Messehallen wie erwartet. Wir konnten jedenfalls ab 16 Uhr den Fahrbetrieb langsam verringern, natürlich nicht ohne bis zur letzten Ausstellungsminute Fahrbetrieb zu machen. Eine Premiere können wir als Ausstellerteam noch vermelden und darauf sind wir auch stolz! Wir haben erstmals die kleine Kö nicht in den Lokschuppen geschoben. Zur Erklärung: Es gibt im Bahnhof Pößneck eine Weiche, die, wenn sie nicht in der richtigen Reihenfolge geschaltet wird dazu führt, dass ein Zug direkt auf das Lokschuppengleis geleitet wird und dort steht normalerweise die Kö..... Auf allen bisherigen Veranstaltungen haben wir das mindestens einmal "geschafft", aber diesmal nicht. Bis kurz nach 17 Uhr waren alle Fahrzeuge in den Transportkartons verpackt und wir begannen mit dem Abbau.

Kurz vor halb acht starteten wir die Rückfahrt und bis auf die letzten Kilometer im Orlatal hatten wir auch keine Schneeprobleme. Am nächsten Tag wurde der Transporter entladen und am Montagmittag war der Transporter wieder beim Vermieter in Jena.

Sollten wir wieder gefragt werden, wir würden nochmal nach Kassel kommen, denn es war alles in allem eine schöne Ausstellung, gut organisiert und für die Clubkasse ebenfalls ein Erfolg.
© Klaus Regu

Modellbahnclub Orlabahn e.V. 03.02.2016, 07.51 | (0/0) Kommentare | PL

Ausstellungsbesuche

An unserem traditionellen Ausstellungswochenende um den 31.Oktober herum sind inzwischen auch einige andere Vereine aktiv und stellen Modellbahnanlagen aus. Da wir in diesem „ungeraden“ Jahr nicht selbst dran sind als Aussteller haben wir ein Auto mit Modellbahnfreunden vollgeladen und uns auf den Weg gemacht. Der erste Abschnitt führte Rene´, Charly, Ralph, Dietmar und mich zu den Jenaer Freunden vom Modelleisenbahnklub Jena 49 e.V. Nachdem die Jenaer viele Jahre in der Grete Unrein Schule ihr Ausstellungsdomizil hatten, sind sie jetzt seit ein paar Jahren im Alten Straßenbahndepot in der Dornburger Straße 17 untergekommen. Im ansprechenden Ambiente macht es natürlich viel Spaß, Modellbahnanlagen zu betrachten. Wenn dann auch noch die Partybahn in der Halle steht, ist die Stimmung perfekt. Wir konnten hier die Anlagen Weingarten, Heinersgrün, Golms, Spur 0 und die LGB begutachten.













Viele Kinder waren von einer Funktionsanlage begeistert. Hier wurde Schotter in verschiedenen Korngrößen verladen, mit der Feldbahn transportiert und anschließend wieder in die verschiedenen Körnungen separiert. Mit Radladern konnte alles dann verladen werden und es ging von vorn los. Es war immer Bewegung in dieser Ecke. Dieter Frisch aus Berlin zeigte die ersten Modelle seiner geplanten 0f-Anlage, die er, wenn alles klappt, im nächsten Jahr in Pößneck zeigen möchte. Einige Heimanlagen unterschiedlichster Nenngrößen ergänzten die Präsentation.





Insgesamt eine sehenswerte Ausstellung in einmaliger Umgebung.

Anschließend fuhren wir über die A4 nach Emleben. Dort fand die Modellbahnausstellung der IG Hirzbergbahn statt. Im dortigen Bürgerhaus haben wir ebenfalls ein perfektes Ausstellungsumfeld vorgefunden. Eine sehr schön gestaltete H0- Modulanlage der Modellbahnfreunde Herpf – Suhl – Hirschbach war für uns das Highlight der Ausstellung.







Aber auch die obligatorische LGB-Anlage durfte nicht fehlen.



Das BW Stendal war im Modell ebenso zu sehen, wie eine Feldbahn in H0 mit den aktuellen Busch-Modellen.







Eine Faller AMS-Anlage brachte etwas Nostalgie in die Halle und eine in Entstehung befindliche Spur 1-Anlage, noch ohne Landschaft, präsentierte schöne Lokomotiven und Züge. Modellbahnfreund Ralf Denke, der auch schon bei uns in Pößneck ausgestellt hat, zeigte seine inzwischen kräftig gewachsene Kolwitzer Stadtbahn in Nenngröße 0e. Feiner Modellbau, vorbildlicher Fahrbetrieb und viele Kleinserienmodelle zeichnen diese Anlage aus.





Eine Kleinstanlage in einem Blumentopf hat mir besonders gut gefallen.



Wir nutzten gleich die Gelegenheit, uns für das Jahr 2017 bei den Hirzberger Freunden anzumelden. Wir könnten uns durchaus vorstellen, dort selbst eine unserer Anlagen zu präsentieren. Mal sehen, ob das klappt.

Auf dem Heimweg kehrten wir noch kurz am Imbiss in Magdala ein. Natürlich nicht ohne noch ein paar frische Wurstwaren mitzunehmen. Am anschließenden Sonntag wurden die von mir gekauften Bratwürste noch auf den Grill gelegt und genüsslich verspeist.

© Klaus Regu

Modellbahnclub Orlabahn e.V. 11.11.2015, 21.52 | (0/0) Kommentare | PL

Erlebniswelt Modellbau Erfurt

Die 3. Erlebniswelt Modellbau in Erfurt sah uns wieder einmal als Aussteller. In diesem Jahr präsentierten wir die Langenthal in ihrer gesamten. Größe. Am Mittwochabend bereiteten wir wie immer den Transport vor. Alle Teile wurden in die Transportgestelle eingebaut. Dank der Vorbereitungen von Mario passten erstmals alle Teile ohne Probleme hinein, denn alle Segmente erhielten im Vorfeld neue Bohrungen. Am Donnerstag 7 Uhr holten wir den Leih-LKW und kurz vor acht ging die Fahrt los. Pünktlich halb zehn begannen wir mit dem Anlagenaufbau. Ein Schreck beim Aufsuchen des Standortes kam als Nächstes, denn es waren in der Tiefe nur 2 Meter für uns reserviert. Der Messeorganisator meinte, wir hätten nur 2 Meter angemeldet, aber nach einem Blick auf die Anmeldeunterlagen kam Erleichterung bei uns auf. Ich hatte 3 Meter angemeldet. Zum Glück konnten wir aber den uns zugewiesenen Platz mit Hilfe der Messebauer kreativ etwas erweitern. Bei drei Zwischenwänden wurden die Platten entfernt und so konnten wir durch die Wände "durchfahren".



Zwei Neuerungen beim Aufbau kamen uns in der Folge zu Gute. Wir haben in den letzten Wochen neue Standfüsse angefertigt und konnten die Anlage damit endlich ordentlich in der Höhe ausrichten. Die zweite Neuerung sind Neodym-Magnete an den Anlagensegmenten, an denen der Abspannstoff zukünftig befestigt wird. ...weiterlesen

Modellbahnclub Orlabahn e.V. 20.02.2015, 09.48 | (0/0) Kommentare | PL

Die ersten Ausstellungsstücke

Die ersten Ausstellungsstücke sind in Pößneck angekommen. Die Friedländer Bezirksbahn steht seit gestern in meiner Gästewohnung. Diesmal sind wir wohlbehalten an der Weißenburger A4-Ausfahrt abgefahren. Keine Polizei, kein LKW-Fahrverbot, na Ihr könnt Euch vielleicht noch an den Januar diesen Jahres erinnern. Gestern waren waren wir ja nur mit dem Sprinter unterwegs, zwar auch ein LKW, aber nur bis 7,5 Tonnen zugelassen und ohne Anhänger! Deshalb ohne Probleme. Komisch nur die Situation. Im Januar stand wirklich an jeder nur denkbaren Stelle ein Polizeifahrzeug. Und gestern? Weit und breit nix Blaues zu sehen. Wahr wohl doch Schicksal oder haben die Kollegen Ihr Jahressoll bereits erfüllt? Nun, die Anlage wartet jedenfalls jetzt darauf, morgen in die Shedhalle transportiert zu werden. Dann können am Donnerstag die Zittauer Modellbahnfreunde mit dem Aufbau beginnen. Heute kam dann mit einem Europcar-LKW die Lego-Anlage direkt von einer Ausstellung in Passau. Der 7,5 Tonner war gut voll! Fünf riesige Kisten haben Tibor Hoffmann und Klaus Wirtz beim Abladen schon mal richtig zum Schwitzen gebracht. Man kann sich gar nicht vorstellen, dass ja darin "nur" LEGO-Steine sind und die sind aus Kunststoff! Aber die Podeste sind ebenfalls mit verladen und das ist eben das Schwere an der Fuhre. Morgen beginnt dann für unseren Club die heiße Phase der Ausstellung. Ab 8 Uhr rollt der LKW durch Pößneck, beladen mit den diversen Anlagenteilen. Hoffen wir, dass alles gut klappt und wir ohne größere Probleme an unsere Clubräume herankommen, denn heute wurde direkt davor die Kreuzung geteert. Aber wir finden schon eine Lösung. Das haben wir bisher immer geschafft. Wir freuen uns schon auf alle Gäste und werden weiter berichten.

Modellbahnclub Orlabahn e.V. 27.10.2014, 20.15 | (0/0) Kommentare | PL

Letzte Vorbereitungen

Bald ist es soweit.

Die letzten Ausstellungsvorbereitungen sind im Gange. Morgen steht die Abholung der Friedländer Bezirksbahn in Niederoderwitz auf dem Plan. Kurz nach acht wollen wir starten und dann mittags am Zielort gemütlich Mittag essen um anschließend wieder nach Hause zu fahren. Die Anlage wird wieder bei mir zwischengelagert, wie wir das schon des öfteren gemacht haben. Am Montag wird der nächste Transport in Pößneck erwartet. Die LEGO-Freunde aus Gera bringen 5 große Transportkisten, die wir schon in der Halle lagern können. Und wenn ich schreibe groß, dann meine ich groß! 2 Meter x 1 Meter x 1 Meter und wie ich gelesen habe schwer! Nun wir hoffen, dass das alles gut klappt und am Dienstag beginnen wir mit unserem eigenen Transport. Auch diese Anlage werden wir in Pößneck zeigen. Sie wird ebenfalls am Dienstag aus Weimar "eingeflogen" und ihr Erbauer Sebastian Schmidt wird während der Ausstellung einige Techniken zum altern von Modellbahnfahrzeugen demonstrieren.



Am Mittwoch holen wir die beiden Anlagen der Geraer Modellbahnclubs, wobei das größte Ausstellungsstück des Ostthüringer Modellbahnclubs nur teilweise von uns selbst transportiert wird. Der Großteil wird am Donnerstag in der Shedhalle eintreffen und in Folge aufgebaut werden. Die H0-Anlage "Lauscha" wird mit 25 Meter Länge die größte Anlage bei unserer Ausstellung sein. Wir sind in diesem Jahr besonders aufgeregt, da unsere beiden geplanten Ausstellungsanlagen noch nie zuvor in dieser Form aufgebaut gewesen sind. Spannend wird es auf jeden Fall und wir machen uns auf einige Probleme gefasst. Wir hoffen aber, dass Sie als unsere Besucher davon dann ab Freitag nichts mehr mitbekommen. Viel Spaß bei uns wünschen wir Ihnen schon heute und freuen uns auf Ihren Besuch.

Hier noch die Eintrittspreise:

Erwachsene: 4,- EURO, Kinder: 1,- EURO und Behinderte: 2,- EURO

Modellbahnclub Orlabahn e.V. 25.10.2014, 17.30 | (0/0) Kommentare | PL

Ausstellungsvorschau

Es ist soweit, die Verträge sind zum großen Teil unterschrieben und wir können wieder eine hochkarätige Ausstellung versprechen. Alle Gastanlagen werden erstmals in Pößneck gezeigt werden. Abwechslung ist also garantiert! Den Wettbewerb des am weitesten gereisten Gastes hat die Truppe um Martin und Hartmut Hanisch aus Zittau knapp für sich entschieden. Immerhin 305 Kilometer werden am Ende auf dem Tacho stehen wenn die Modellbahnfreunde an der Shedhalle ankommen und ihre "Friedländer Bezirksbahn" in der Nenngröße TTe aufbauen.







Aber auch die Hauptstadt Berlin wird in Pößneck vertreten sein. Modellbahnfreund Dieter Frisch wird seine schon auf vielen Ausstelungen ausgestellte H0e Trümmerbahn bei uns zeigen. Ein geschichtshistorisch interessanter Rückblick auf die schwere Zeit des Aufbaus nach dem zweiten Weltkrieg.





Ein "alter" Bekannter ist ebenfalls wieder bei uns vertreten. Einige seiner hervorragend gestalteten Modellbahnanlagen konnten wir schon bei uns präsentieren. In diesem Jahr hat der Jenaer Michael Kirsch eine klitzekleine Anlage in der Nenngröße H0e herausgesucht, auf der es viele interessante Dinge zu entdecken gibt. Unter anderem können die Besucher viele verschiedene Tiere auf der Anlage suchen.





Wer vor zehn Jahren unsere Ausstellung besucht hat, kann sich vielleicht noch an eine große LEGO Anlage erinnern. Wir freuen uns ganz besonders, dass wir Tibor Hoffmann in diesem Jahr wieder bei uns begrüßen können. Sein Ausstellungsstück ist noch ein "wenig" größer geworden und so sind inzwischen über 30m² LEGO entstanden, die wir natürlich sehr gern in der Shedhalle einem interessierten Publikum zeigen werden.







Eine weitere preisgekrönte Modellbahnanlage kommt aus Weimar zu uns. Wir begrüßen einen inzwischen in Modellbahnerkreisen recht bekannten jungen Modellbahner mit der computergesteuerten TT-Anlage " Ettershausen" in Pößneck. Sebastian Schmidt ist selbst Lokführer und wird während der Ausstellung zeigen, wie man fabrikneue Lok und Wagenmodelle mit Alterungsspuren versehen kann. Sicher kann man hier als Besucher viel für seine eigene Beschäftigung mit dem Hobby Modelleisenbahn mitnehmen.

Auch für die Freunde der Nenngröße N haben wir natürlich gesorgt. Eine kleine, aber mit immerhin zwölf digital und mit Sound gefahrenen Zügen bringt Titus Wermuth aus Münchenbernsdorf mit. Hier wird echter Oberleitungsbetrieb vorgeführt.






Wir hoffen, alle sind etwas neugierig geworden. Es sind natürlich noch mehr Anlagen zu sehen, aber ein wenig Überraschung muß ja auch sein! Also, bleiben sie uns alle gewogen und besuchen sie uns in der Zeit vom 31. Oktober bis zum 2. November 2014 in unserer schönen Ausstellungshalle in Pößneck.

© Klaus Regu

Modellbahnclub Orlabahn e.V. 20.09.2014, 19.09 | (0/0) Kommentare | PL

Die ersten beiden Monate 2014

Man glaubt es kaum, aber zwei Monate des Jahres sind schon wieder vorbei. Von Winter kann man ja nicht sprechen und wenn den Meteorologen Glauben geschenkt werden kann, soll der März mit einem Azorenhoch beginnen. Also ist wohl Sonne angesagt. Nun, wir sind nicht böse drüber. Am vorletzten Wochenende waren wir zum vorerst letzten Auswärtsspiel in unserem Ausstellungsmarathon der vergangenen 12 Monate. Planmäßig und diesmal ohne Begegnung mit der Polizei konnten wir die Ausstellung in Döbeln mit unserer Anlage "Langenthal" bereichern.



Ein Blick in die Ausstellungshalle

Inzwischen haben wir eine gewisse Routine beim Auf- und Abbau der Anlage entwickelt. Jeder weiß, wo er zugreifen muss oder welcher Arbeitsschritt als nächstes zu erledigen ist.



Bernd und Nils beim Aufgleisen der Züge

Durch eine frühzeitige Anreise schafften wir den Grundaufbau schon am Donnerstag und konnten beruhigt in unserem Studentenwohnheim in Roßwein Quartier beziehen. Wer es kennt: Baustil WBS70, im Original erhalten. Aber es war sauber und ordentlich. Geschlafen haben wir ganz gut und mehr braucht man als Modellbahner auch nicht. Die Mitstreiter vom FKTT aus Erfurt nutzten gleich die Ausstellungshalle als "Hotel" und konnten so gleich die Nachtwache mit absichern.







Ein paar Eindrücke der Komposition des Freundeskreises TT

Wir haben dann am Freitag nach einem selbstgemachten Frühstück ohne Hektik mit dem Ausrichten der Anlage begonnen und nachdem alle Anbauteile, wie Autostraßen, Schaltpultunterteile, Kulissen und Strahler montiert sowie die Fahrleitungsübergänge eingehängt waren, wurde um die Mittagszeit herum mit dem Aufgleisen der Fahrzeuge begonnen. Jeder Zug fuhr mindestens eine Proberunde, was bei 28 Zügen natürlich seine Zeit brauchte. Immer wieder beeindruckt dabei die doch recht zuverlässige Verbindung der Fahrleitungen an den Segmentübergängen. Da die Fahrleitung ziemlich stark gespannt wird, gibt es recht wenige Probleme, obwohl Mario bei der Montage manchmal ein auch etwas lauteres Fluchen hören ließ. Jedenfalls hatten wir während der beiden Ausstellungstage nur einmal an einer Stelle ein Einfädeln eines Stromabnehmers. Zum Glück ohne Schaden.











Immer wieder findet man neue Fotomotive auf unserer "Langenthal"

Bewährt haben sich die neuen von Bernd gebauten Transportkisten für unsere Clubfahrzeuge. Endlich gehören die Pappkartonverpackungen der Vergangenheit an. Eine enorme Zeiteinsparung, wie sich zeigen sollte, besonders beim Abbau der Anlage. mit unserer Anlagenmannschaft waren wir in 2 Stunden aufladebereit. Ein neuer Rekord beim Abbau der in ihrer Gesamtheit sehr aufwendigen H0-Anlage.



Das nun schon obligatorische Team-Foto

Als Faller-Car Verantwortlicher hatte ich wieder die Aufgabe, die beiden Autostrecken in Betrieb zu nehmen. Zuerst habe ich die Faller-Car Strecke am Bahnübergang getestet. Sie lief eigentlich über alle Tage zur vollsten Zufriedenheit. Fast ohne Störung und das Laden der Goldcup-Kondensatoren hat ebenfalls gut funktioniert. Soweit mir bekannt ist, gibt es diese Art der Energiespeicherung bei den kleinen Autos nur bei unserer Anlage.

Die zweite Strecke in der Stadt Klaustal habe ich im Vorfeld der Ausstellung mit einer einfachen Blocksteuerung ausgestattet, so dass jetzt in jeder Fahrtrichtung zwei Fahrzeuge im Wechsel verkehren können. Damit gibt es jetzt auch hier eine gewisse Abwechslung im Straßenverkehr.

Das kann man sich hier einmal anschauen.

Durch das Verständnis meiner Liebsten war es mir außerdem möglich, über einige Wochen ein Segment der Anlage in unserem Wohnzimmer aufzustellen. Somit konnte ich viel Zeit damit verbringen, das absolute Highlight der Faller-Car Strecke endlich fahrbereit herzurichten: Die Garage am Bahnhof. Seit vielen Jahren eine Baustelle und nun erstmals richtig in Betrieb. Ein paar Unfälle gab es zwar, aber das hat die Besucher nicht gestört. Immer wieder kam der Wunsch auf, auch das eigene "richtige" Auto in der Garage wenden zu können.... und nicht nur von den weiblichen Ausstellungsgästen! Das wäre doch mal eine Innovation, oder?

Wie das bei uns auf der Anlage funktioniert, sieht man hier

Die Modellbahnfreunde vom Roßweiner Verein organisierten einen kleinen Ausstellerabend im Gasthaus "Zum strammen Leutnant". In der ehemaligen Garnisionsstadt Döbeln ein wirklich passender Ort. Das Essen war reichlich und gut, sodass wir anschließend gut gesättigt nach Roßwein in unser Wohnheim fahren konnten, allerdings nicht bevor noch ein paar Fotoaufnahmen der ausgestellten Modellbahnanlagen gemacht wurden. Endlich hatten wir mal etwas Zeit zum fotografieren. Man kommt sonst immer nicht dazu, wenn man selbst Aussteller ist!









Eine schöne TT/ TTe-Anlage

In den nächsten Monaten werden wir uns nun intensiv auf unsere eigene Ausstellung vorbereiten. Die ersten Aussteller sind schon festgemacht und wir versprechen schon heute: Es gibt viel Neues zu sehen!

© Klaus Regu

 

Modellbahnclub Orlabahn e.V. 07.03.2014, 13.09 | (0/0) Kommentare | PL

Die Polizei, Dein Freund und Helfer

Diese Überschrift habe ich für meinen Bericht gewählt, weil?.. Aber erst einmal der Reihe nach.
Am Wochenende vom 17. Bis 19. Januar begaben wir uns auf die bisher weiteste Reise mit einer unserer Modellbahnanlagen. Wir waren Gast zur Modell+Bahn-Ausstellung in Löbau. Schon einige Jahre hat uns auf diversen Messen der Ausstellungsverantwortliche des Görlitzer Modelleisenbahnvereins, Roland Skupin, angesprochen, ob wir nicht einmal mit einer Anlage an der Görlitzer Modellbahnausstellung teilnehmen wollen. Bisher konnten wir dieses Angebot nicht annehmen, war doch der organisatorische Aufwand zu groß, an zwei aufeinander folgenden Wochenenden eine solche Veranstaltung abzusichern. Immerhin ist eine Entfernung von 280 Kilometern zu überwinden, und das im Januar, wo man ja durchaus manchmal etwas Schnee auf den Straßen finden kann.
Mit der in diesem Jahr erstmals in Löbau stattfindenden Ausstellung änderte sich dies aber grundlegend. Drei Tage Ausstellung von Freitag bis Sonntag, das sollten wir doch ?gebacken? bekommen. Der Umzug nach Löbau war bestimmt für die Görlitzer Modellbahnfreunde nicht leicht und mit vielen Risiken verbunden, aber nach den drei Ausstellungstagen kann man nur einen vollen Erfolg abrechnen. Zwölftausend Besucher haben die Ausstellung besucht und ihnen wurde wirklich ein repräsentativer Querschnitt durch die Modellbauszene geboten. Teilweise mussten die Gäste bis zu einer Stunde am Eingang ausharren, bis sie die Halle betreten konnten.



Entschädigt wurden sie durch eine in allen Belangen sehr gut organisierte Ausstellung. Nicht nur Modelleisenbahnen von N bis Lego wurden gezeigt,









auch die Flug,- Schiffs- und Automodellbauer zeigten eine Auswahl ihrer Modellbautätigkeit.



Und das Ganze auch aktiv mit fliegenden, schwimmenden und fahrenden Exponaten.
Wir trafen trotz der großen Entfernung von zu Hause auch einige bekannte Gesichter. Herr Böhmel aus Taucha war mit seiner Märklin Spur 1-Anlage ebenso vertreten,



wie die Familie Hanisch mit der kleinen aber feinen ?Friedländer Bezirksbahn? in TTe, die ihre Teilnahme bei unser Ausstellung im Herbst schon fest zugesagt hat. Begrüßt hat uns auch Dieter Frisch, der nach heutigem Stand ebenfalls Aussteller in Pößneck sein wird und bei uns seine bekannte Berliner Trümmerbahn in der Nenngröße H0e zeigen wird.

Nun noch einige Eindrücke von den gezeigten Anlagen









Unser Modellbahnclub zeigte wieder einmal die N-Anlage in ihrer vollen Länge. Damit waren wir sogar die einzige Modellbahnanlage in diesem Maßstab.





Das zeigt uns doch, es gibt nicht allzu viele Ausstellungsanlagen in der Spurweite 9mm. Wieder waren das Anlagenteam überrascht, dass es einige Besucher gab, die die Bahnhöfe Pößneck und Krölpa/ Ranis kannten und auch das Maxit-Werk wurde wiedererkannt. Beeindruckend bei dieser Anlage sind immer wieder die vorbildgerecht langen Züge, die sich mit einer ebenso vorbildgerechten Geschwindigkeit durch die Landschaft bewegen. Nicht weniger überrascht sind die Gäste immer über die Art und Weise des Gebäudemodellbaus. Papier und Pappe werden oft nicht als alleiniges Ausgangsmaterial der Konstruktionen erwartet. Wie wir aber schon immer sagen, der Gesamteindruck muss stimmen und jedes Gebäude soll erkennbar sein. Bei der Vielzahl der Bauwerke würde eine Herstellung aus den gewohnten Modellbaumaterialien aber den Zeitrahmen der Bautätigkeit soweit in die Länge ziehen, dass wohl ein ?Modellbahnerleben? nicht reichen würde, alles zu bewältigen.

Die Ausstellungsmannschaft war sehr angetan von Unterbringung und Betreuung durch die Gastgeber.



Beste Organisation, Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit machen durchaus Appetit auf mehr. Wenn die Görlitzer eine weitere Anlage aus Pößneck zeigen möchten, wir kommen gern nochmal wieder, immer in der Hoffnung, dass man keinen zu schlimmen Wintereinbruch zu verkraften hat und nicht wieder passiert, was uns beim Rücktransport widerfuhr.
Jetzt komme ich nämlich zur eingangs erwähnten Hilfsbereitschaft der Polizei. Entgegen unserer sonstigen Transporttechnologie nutzten wir für die doch recht kleine Anlage den Anhänger einer ortsansässigen Autovermietung und nicht den 7,5 t - LKW. Als Zugfahrzeug diente ein Kleintransporter in den die empfindlichen Anlagenteile wie Dokumentationstafel, Kulisse und Schaltpulte verladen wurden. Die Hinfahrt am Donnerstag verlief ohne Komplikationen und am Donnerstagabend war der Anlagenaufbau erledigt. Ich war bei dieser Ausstellung nur der Fahrer und fuhr guter Dinge nach Pößneck zurück.
Am Sonntag nahm ich Mario noch mit und gegen Mittag starteten wir nach Löbau. Geplante Ankunft: 15 Uhr, denn wir wollten uns die Ausstellung auch noch anschauen. Das Wetter war wechselhaft, neblig, sonnig, regnerisch- alles war vorhanden. Bis Bautzen eine gute und zügige Fahrt und dann, plötzlich und wie aus heiterem Himmel ein Streifenwagen hinter uns. Zehn Kilometer vor der Abfahrt von der Autobahn und 20 Kilometer vor dem Ziel. Es kam wie es kommen musste, kaum runter von der A4, erfolgte der Überholvorgang und dann der ?Bettelbalken?. Bitte Folgen! Meine Gedanken, was haste falsch gemacht? Zu Schnell? Rücklicht kaputt? Oder nur ne Kontrolle? Nun, nachdem wir auf einem Parkplatz zum stehen kamen und die Fahrzeugpapiere (wo liegen die denn überhaupt?) und der Führerschein in den Händen des freundlichen Autobahnpolizisten lagen kam die entscheidende Frage:

?Schon mal was vom LKW - Sonntagsfahrverbot gehört??

Ich: Ja, aber wir fahren doch einen Transporter und keinen LKW!

Polizist: In der Zulassung steht aber LKW.

Ich: ????????????? Das wusste ich nicht??.

Polizist: Ich muss ihnen einen Bußgeldbescheid ausstellen und Ihre Fahrt mit Anhänger ist hier bis 22 Uhr beendet. Dann können sie weiterfahren.

Ich: (Schock!) Ich wollte doch nur bis Löbau und eine Modellbahnanlage von einer Ausstellung abholen! (Reue gezeigt)

Polizist: Was machen wir da? Wir bearbeiten erstmal den Vorgang und fahren wieder auf die Autobahn. Was sie dann machen, ist ihre Entscheidung.

Ich: (Grübel, Grübel)
Ein paar Minuten später.

Polizist: Erkennen sie den Sachverhalt an?

Ich: Ja, was bleibt mir sonst übrig. Dummheit schützt ja nicht vor Strafe (Leider).

Polizist: Ich mache ihnen einen Vorschlag. Wir begleiten sie noch bis zu ihrem Zielort nach Löbau. Das können wir rechtfertigen. Sie laden ihre Modellbahnanlage auf und fahren dann kurz vor 22 Uhr los.

Ich: (wenigstens kein zu großer Zeitverzug) Schön, dass sie mir entgegenkommen und vielen Dank.

Ja, leider muss ich nun den Bußgeldbescheid abwarten. Angekündigt sind 75,-EUR plus Bearbeitungsgebühr und ein Punkt in Flensburg. Wie  schon geschrieben, selber Schuld!

Die Moral von der Geschichte: Immer in den Zulassungspapieren nachschauen, was für ein Fahrzeug bewege ich da eigentlich. Nun weiß ich: Das Fahrverbot gilt für alle LKW ab 7,5 Tonnen und alle LKW (ohne Tonnagebeschränkung) mit Anhänger und nicht nur auf der Autobahn!

© Klaus Regu

Modellbahnclub Orlabahn e.V. 03.02.2014, 17.52 | (0/0) Kommentare | PL

Weihnachten

Hallo liebe Freunde des MEC Orlabahn.

Wir wünschen Euch allen ein schönes, friedvolles, geruhsames und fröhliches Weihnachtsfest. Nutzt die Zeit, um zu verschnaufen und neue Kraft für ein hoffentlich wieder sehr ereignisreiches neues Jahr zu schöpfen. Ich hoffe, das unser Hobby weiterhin einen festen Platz in Eurem Leben hat. Die diesjährigen Ausstellungen machen mir Hoffnung. Viele Kinder haben uns besucht und waren fasziniert von den fahrenden Eisenbahnen, Autos, Schiffen und Seilbahnen auf den verschiedensten Modellbahnanlagen.









Sieht man den Kindern die Begeisterung nicht an? Sicher, am liebsten sollten auf unserer Anlage Langenthal nur ICE fahren, aber, mal ehrlich, wäre das sooo schlimm? Für wen machen wir Ausstellungen? Doch vorwiegend für die Gäste!

Trotzdem, auch der Modellbau in früheren Epochen war in Jena vertreten. Die erstmals gezeigte Anlage "Lauscha" hat mit ihrem hervorragenden Gebäudemodellbau imponiert und viele Gäste zum Staunen gebracht.

Ein kleines Video von unserer automatischen Faller-Car-Ladestation soll hier noch angefügt werden. Auf einem Teil der Anlage fahren ja Autos und hier zeigen wir mal, wie die Fahrzeuge geladen werden. "Hamburg lässt grüßen"! Aber, es werden keine Akkus geladen, sonders Kondensatoren mit riesiger Kapazität (10 bis 22 Farrad).

zum Video







Eine weitere in Jena gezeigte Anlage war die schon auf sehr vielen Ausstellungen gezeigte 0m-Anlage "Golms". Immer wieder ein Anziehungspunkt, schon wegen der Größe der Modellfahrzeuge. Auf dieser Anlage zeigten die Jenaer Modellbahnfreunde ihr Können beim vorbildgetreuen Oberleitungsbau.



Die Jenaer Clubmitglieder haben eine schön gestaltete Ausstellung präsentiert und wir waren gern ein Teil davon.



Jetzt wollen wir uns aber erstmal etwas Ruhe gönnen. Im Januar starten wir mit der N-Anlage in Richtung Löbau und bis dahin:



© Klaus Regu

Modellbahnclub Orlabahn e.V. 20.12.2013, 14.59 | (0/0) Kommentare | PL

MEC "Orlabahn" e.V. Pößneck

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Leuther, Matthi
Hallo
Falls Sie Interesse an einer Spur0 Anlage haben ( Größe 4m x 0,8 m) teilbar würde ich mich über eine Nachricht freuen.
6.4.2020-11:50
Jörg
Hallo Modellbahner,

2016 waren wir zusammen in Döbeln zur Modellbahnausstellung.
Mit einem Kollegen von Euch hab ich mich nett unterhalten.
Könnte dieser mich mal kontaktieren?
Er ist auf swm zweiten Foto von der Jahresversammlung 2016 ganz rechts mit Brille zu sehen.
Meine Telefonnummer hat er. Ich Seine leider nicht.
Grüße aus Döbeln :D
10.4.2017-14:45
Peter Simon
Hallo Freunde, es war wieder klasse bei Euch. Danke für die Ausstellung ein Münchberger MEC01ler
30.10.2016-16:50
Oliver Pücher
Hallo! Ich bin morgen wieder einmal in Neustadt, wann kann man bei Ihnen denn mal vorbeikommen, oder geht das nur an öffentlichen Fahrtagen?, bin so ein bis dreimal im Jahr in Neustadt/Pößneck. Danke und grüße
Oliver Pücher
Themagicfriend@web.de :) :ok:
6.4.2015-12:38
TT
Eure Ausstellung war der HAMMER!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! :) :) :) :)
7.11.2014-15:20
TT
Das mit den Diorama-Teilen ist eine coole Sache ! :) ;) :cool: :ok:
17.9.2014-20:20
TT
Eure Ausstellungen sind der Hammer !!! Macht weiter so !!! Ihr seid einfach nur spitze !!! :ok:
10.4.2014-16:46
TT
:) :) :) :)
31.1.2014-17:01
H0
Eure Ausstellungen sind immer :ok: vom feinsten :ok: :cool: :ok:
31.1.2014-16:59
Hello
Klasse Arbeit die Ziehmestalbrücke !!!

Baut doch noch ein TRANSRAPID durchs Orlatal... ;)

Viel Erfolg in der Shedhalle... :ok:
4.10.2010-11:33