Modellbahnclub Orlabahn e.V.

MEC "Orlabahn" e.V. Pößneck

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Tag: Faller-Car

Weihnachten

Hallo liebe Freunde des MEC Orlabahn.

Wir wünschen Euch allen ein schönes, friedvolles, geruhsames und fröhliches Weihnachtsfest. Nutzt die Zeit, um zu verschnaufen und neue Kraft für ein hoffentlich wieder sehr ereignisreiches neues Jahr zu schöpfen. Ich hoffe, das unser Hobby weiterhin einen festen Platz in Eurem Leben hat. Die diesjährigen Ausstellungen machen mir Hoffnung. Viele Kinder haben uns besucht und waren fasziniert von den fahrenden Eisenbahnen, Autos, Schiffen und Seilbahnen auf den verschiedensten Modellbahnanlagen.









Sieht man den Kindern die Begeisterung nicht an? Sicher, am liebsten sollten auf unserer Anlage Langenthal nur ICE fahren, aber, mal ehrlich, wäre das sooo schlimm? Für wen machen wir Ausstellungen? Doch vorwiegend für die Gäste!

Trotzdem, auch der Modellbau in früheren Epochen war in Jena vertreten. Die erstmals gezeigte Anlage "Lauscha" hat mit ihrem hervorragenden Gebäudemodellbau imponiert und viele Gäste zum Staunen gebracht.

Ein kleines Video von unserer automatischen Faller-Car-Ladestation soll hier noch angefügt werden. Auf einem Teil der Anlage fahren ja Autos und hier zeigen wir mal, wie die Fahrzeuge geladen werden. "Hamburg lässt grüßen"! Aber, es werden keine Akkus geladen, sonders Kondensatoren mit riesiger Kapazität (10 bis 22 Farrad).

zum Video







Eine weitere in Jena gezeigte Anlage war die schon auf sehr vielen Ausstellungen gezeigte 0m-Anlage "Golms". Immer wieder ein Anziehungspunkt, schon wegen der Größe der Modellfahrzeuge. Auf dieser Anlage zeigten die Jenaer Modellbahnfreunde ihr Können beim vorbildgetreuen Oberleitungsbau.



Die Jenaer Clubmitglieder haben eine schön gestaltete Ausstellung präsentiert und wir waren gern ein Teil davon.



Jetzt wollen wir uns aber erstmal etwas Ruhe gönnen. Im Januar starten wir mit der N-Anlage in Richtung Löbau und bis dahin:



© Klaus Regu

Modellbahnclub Orlabahn e.V. 20.12.2013, 14.59 | (0/0) Kommentare | PL

Faller-car


Seit vielen Jahren haben wir auf unserer Anlage Langenthal das Faller-Car-System im Einsatz und seit Beginn mit selbstgebauter Ampelanlage und Bahnübergang modifiziert. Die Fahrzeuge besitzen Bremslichter, Warnblinkanlage, Scheinwerfer und zum Teil ein verzögertes, langsames Anfahren. Immer wieder ein Blickfang ist dabei der Bahnübergang an der Schmalspurstrecke. Wir steuern dieses Ereignis immer so, dass der Bus vor dem Haltepunkt anhält, die Warnblinker gehen an und am Bahnübergang blinken die Warnleuchten. Wenn dann der Personenzug angehalten hat, lassen wir den Bus weiterfahren, der am Warnkreuz automatisch noch einmal kurz anhalten muss. Fährt jetzt der Personenzug weiter, hört das Blinken auf und der Bus fährt wieder hinter die Kulisse.

Vor einigen Jahren habe ich an dieser Strecke einen Umbau vorgenommen. Allerdings ist dieser für den Besucher nicht sichtbar. In der ursprünglichen von der Firma Faller ausgelieferten Ausführung fahren die Autos mit Nickel-Cadmium-Akkus. Dies haben wir gleich zu Beginn auf Nicke-Metall-Hybrid Akkus umgeändert, wodurch der bekannte und gefürchtete Memory-Effekt verhindert werden konnte. Trotzdem gab es immer wieder Probleme mit den Akkus. Deshalb kam ich auf die Idee, es einmal mit sogenannten Goldcup-Kondensatoren zu versuchen. Diese Kondensatoren haben in der maximal möglichen „Modellbaugröße“ eine gigantische Kapazität von bis zu 22 Farrad. Ich kann mich noch gut an meine Lehrzeit erinnern und an die Aussage meines Elektronik-Lehrers: „die Maßeinheit Farrad braucht ihr euch gar nicht merken, solche Kondensatoren wird es nicht geben“. Die zwischenzeitliche technologische Entwicklung straft ihn allerdings im Nachhinein Lügen, denn es gibt noch wesentlich größere Exemplare, aber die passen dann nicht mehr in die kleinen Modellautos hinein. Umgebaut habe ich bisher mehrere LKW, einen Bus und drei kleine Transporter, wie den Mercedes-Sprinter oder einen (ganz neu) Krankenwagen.



Geladen werden die Kondensatoren mit Hilfe einer Ladestation, ähnlich der im Hamburger Miniaturwunderland verwendeten. Jedes Auto fährt immer eine Runde auf der Strecke, um dann eine neue Ladung zu erhalten. Geladen werden die Kondensatoren mit einer Stromversorgung, die konstante 2,3V abgibt und den Strom auf etwa 1A begrenzt. Die Ladung dauert jeweils nur 20 bis 30 Sekunden, so dass ein kontinuierlicher Betrieb der kleinen Fahrzeuge ermöglicht wird. Auf Ausstellungen bewährte sich diese Technologie inzwischen mehrfach, denn es gibt keine Alterung und überlagerte Akkus gehören seit diesem Umbau der Vergangenheit an. Bisher gab es auch noch keinen Ausfall eines Kondensators.

Trotzdem wollte ich noch einen Schritt weitergehen und irgendwie versuchen, diese Technologie auch bei kleineren Fahrzeugen (PKW) anzuwenden. Das ist mir allerdings nicht gelungen, da hier einfach nicht genügend Platz vorhanden ist. Deshalb musste ein anderer Weg beschritten werden. Eine neue Akku-Technologie kam mir da gerade recht. LIPO heißt das neue Zauberwort. Diese Lithium-Polymer-Akkus sind eine Bauform der Lithium-Ionen Technologie, die seit einigen Jahren in Handwerkzeugen, Handys und anderen tragbaren Geräten Verwendung findet. Im Unterschied zu diesen wird bei den LIPOs aber eine Folie als Isolierstoff verwendet. Dadurch werden die Akkumulatoren wesentlich leichter und erlauben trotzdem eine sehr hohe Energiedichte. Spezielle Ladegeräte sorgen für eine sachgemäße Ladung und erlauben eine Ladezeit von etwa einer Stunde. Damit kann man dann schon etwas anfangen und auch auf Ausstellungen mit den PKW eine ansprechende Fahrzeit erreichen. Der BMW schafft jetzt mit Frontscheinwerfern und Rücklichtern immerhin eine Fahrzeit von fast 60 Minuten.











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Durch den Erfolg beim Umbau kam als nächstes ein Polizei-Geländewagen, ein Mercedes, an die Reihe. Dieser erreicht eine Fahrzeit von 45 Minuten und das mit einer von mir spendierten Blaulicht-Rundumleuchte (Blink-LED). Ein Blickfang in der Modellstadt Klausthal!





zum Video

Mal sehen, was ich dann als nächstes in Angriff nehme. Am liebsten würde ich endlich die Garagenbenutzung zum Erfolg führen, aber das ist schon wieder ein ganz neues Thema ……!

©Klaus Regu

 

Modellbahnclub Orlabahn e.V. 29.07.2013, 09.45 | (0/0) Kommentare | PL

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Jörg
Hallo Modellbahner,

2016 waren wir zusammen in Döbeln zur Modellbahnausstellung.
Mit einem Kollegen von Euch hab ich mich nett unterhalten.
Könnte dieser mich mal kontaktieren?
Er ist auf swm zweiten Foto von der Jahresversammlung 2016 ganz rechts mit Brille zu sehen.
Meine Telefonnummer hat er. Ich Seine leider nicht.
Grüße aus Döbeln :D
10.4.2017-14:45
Peter Simon
Hallo Freunde, es war wieder klasse bei Euch. Danke für die Ausstellung ein Münchberger MEC01ler
30.10.2016-16:50
Oliver Pücher
Hallo! Ich bin morgen wieder einmal in Neustadt, wann kann man bei Ihnen denn mal vorbeikommen, oder geht das nur an öffentlichen Fahrtagen?, bin so ein bis dreimal im Jahr in Neustadt/Pößneck. Danke und grüße
Oliver Pücher
Themagicfriend@web.de :) :ok:
6.4.2015-12:38
TT
Eure Ausstellung war der HAMMER!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! :) :) :) :)
7.11.2014-15:20
TT
Das mit den Diorama-Teilen ist eine coole Sache ! :) ;) :cool: :ok:
17.9.2014-20:20
TT
Eure Ausstellungen sind der Hammer !!! Macht weiter so !!! Ihr seid einfach nur spitze !!! :ok:
10.4.2014-16:46
TT
:) :) :) :)
31.1.2014-17:01
H0
Eure Ausstellungen sind immer :ok: vom feinsten :ok: :cool: :ok:
31.1.2014-16:59
Hello
Klasse Arbeit die Ziehmestalbrücke !!!

Baut doch noch ein TRANSRAPID durchs Orlatal... ;)

Viel Erfolg in der Shedhalle... :ok:
4.10.2010-11:33
INGE
Bezgl. d. Bau's der Haltestelle 'Schweinitz' - hat sich da schon eine Initiative gegründet ??
25.11.2009-19:40