
MEC "Orlabahn" e.V. Pößneck
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Tag: Anlagen
Anlagenbeschreibung Langenthal
1. Ausbaustufe

Die H0 / H0m-Anlage „Langenthal“ mit einer Anlagengröße in der 1. Ausbaustufe von 9,60m x 2,40m entstand in den Jahren von 1995 bis 2004. Konzipiert wurde sie als reine Phantasieanlage, wie damals üblich angesiedelt in der Epoche 3 irgendwo im Mittelgebirge. Es sollte eine zweigleisige Paradestrecke ohne Bahnhof, aber mit einem entsprechenden Schattenbahnhof entstehen. Anfangs bestand der Schattenbahnhof je Richtung aus vier Gleisen mit einer Länge von etwa 3 Metern und einem Gleis mit 7 Meter Länge. Somit konnten wir 10 Züge auf die Reise schicken. Dieser Schattenbahnhof wurde mehrfach umgebaut, weil wir die Kapazität erhöhen wollten, ohne mehr Fläche zu benötigen, aber dazu später mehr. Zusätzlich planten wir eine 1000 mm Schmalspurstrecke mit ein und die Krönung sollte der Einsatz des Faller-car Systems sein. ...weiterlesen
Modellbahnclub Orlabahn e.V. 05.05.2012, 14.15 | (0/0) Kommentare | PL
Unser Modellbahnclub im März 2012
Wir haben schon lange nichts mehr von uns hören lassen, aber es war doch eine ganz schön anstrengende und erlebnisreiche Zeit seit meinem letzten Bericht.
Die beiden im letzten Beitrag angekündigten Ausstellungen in Münchberg und Zeulenroda konnten wir trotz gleichem Termin sehr erfolgreich absichern. Besonders die Münchberger Ausstellung mit der „Langenthal“ war ein Zuschauermagnet. Etwa 3000 Besucher kamen in die Sporthalle und konnten zahlreiche sehr gut gestaltete Modellbahnanlagen bewundern. Auch die Atmosphäre bei den Modellbahnern in Franken war sehr entspannt. Aber das hatten wir ja sowieso erwartet, verbindet uns doch inzwischen schon über einige Jahre eine traditionelle Freundschaft.
Modellbahner aus Rodgau, Schleiz, Hof und Gera waren ebenfalls mit ihren Anlagen vertreten und sorgten für eine abwechslungsreiche und niveauvolle Ausstellung. Der Anlagentransport wurde von uns übernommen und Dank der Unterstützung unseres Sponsors, der Firma „Schneidtechnik Heinemann“ blieb am Ende die Ausstellungsvergütung komplett auf unserem Konto. Dafür auch einmal an dieser Stelle ein ganz besonderes Dankeschön!
Die Ausstellung in Zeulenroda hatte ebenfalls viele interessierte Besucher, die sich unsere Oberlandbahn gern angeschaut haben.
Die in Zeulenroda gezeigte Kurzvariante Ziegenrück bis Einfahrt Liebschütz ist für uns eine Alternative, wenn nicht die gesamte Anlage ausgestellt werden soll. Inzwischen haben wir 5 Ausstellungsvarianten für diese Anlage zur Verfügung:
- drei Module (im Wesentlichen die Ziemestalbrücke)
- fünf Module (Bahnhof Ziegenrück bis Einfahrt Liebschütz)
- sechs Module (Bahnhof Liebschütz bis hinter die Ziemestalbrücke)
- elf Module in gerader Form und
- elf Module in abgewinkelter Form.
Die beiden letzten Varianten sind dann der Komplettaufbau. Alle Varianten werden durch entsprechende Schattenbahnhöfe ergänzt, sodass ein abwechslungsreicher Betrieb gewährleistet werden kann.
Der Transport der Anlage wurde vom Zeulenrodaer Autohaus abgesichert und hat auch gut geklappt.
Beide Anlagen wurden dann gleich im neuen Clubdomizil abgestellt, denn am 27. Oktober hatten wir die Schlüssel von unserem Vermieter, der GWG Pößneck übernommen. Am Dienstag danach begannen die Arbeiten in der Bahnhofstraße 20.

Zuerst einmal haben wir intensiv an der Unterbringung von insgesamt 58 Modellbahnmodulen von je 1,60 m Länge gearbeitet. Dazu kommen dann noch diverse Schattenbahnhöfe, sodass wir auf die im Gesamten recht gigantische Anzahl von insgesamt 80 Modulen kommen. Ein großer Teil der Module ist in einem Lagerraum von lediglich 3,33m x 4,23m und einer Höhe von knapp 3 Metern untergebracht. Durch einen glücklichen Umstand haben diese Raummaße genau in unser Raster gepasst, sodass wir den Raum optimal füllen konnten. Siehe Fotos! Wir müssen zwar bei jedem Herausnehmen von Anlagenteilen die fahrbaren Regalstapel hin- und herschieben, aber nur so war es möglich, (fast) alles unterzubringen.
Weitere Lagerflächen sind ein Holzlager und der Durchgangsraum zur Küche, in dem in den letzten Wochen dann ein Anlagenregal gebaut wurde und demnächst noch ein fahrbares Regal entstehen wird. Damit haben wir es dann wirklich geschafft, alle Module unterzubringen. In den alten Clubräumen hatten wir einen trockenen und geräumigen Boden zur Verfügung und die hohen Teile der Oberlandbahn waren in den Arbeitsräumen unter den Decken gelagert. Das hatte zwar auch seine Vorteile, aber inzwischen haben wir gemerkt, dass es viel schneller geht, die Anlagenteile nach einer Ausstellung wieder zu verstauen, denn wir haben keine Treppen und enge verwinkelte Durchgänge mehr zu überwinden.
In chronologischer Reihenfolge standen am 1. Advent dann wieder zwei Veranstaltungen auf dem Plan. Zum einen war es unsere 2. Modellbahn- und Modellbaubörse in der Shedhalle Pößneck und zum anderen der Weihnachtsmarkt in Ziegenrück. Dort hatten wir zugesagt, einen kleinen Teil der Oberlandbahn (die kleinste Aufbauvariante mit drei Modulen) auszustellen. Obwohl unsere Mitstreiter in den Kellerräumen des Rathauses doch kräftig gefroren haben, konnten wir auch im Oberland unseren Club erfolgreich vertreten. Na, und mit dem einen oder anderen Becher Glühwein konnte man es dann auch aushalten. Es war jedenfalls ein sehr stimmungsvoller Weihnachtsmarkt, nicht so kommerziell wie so viele Andere. Für mich ein Geheimtipp für das nächste Jahr. Schauen Sie doch auch mal vorbei!


Die Börse in der Shedhalle etabliert sich langsam. Unsere Idee, den verkaufsoffenen Sonntag in Pößneck zu nutzen, scheint sich bezahlt zu machen. Wir hatten mehr Besucher als im letzten Jahr und die Anbieter waren ebenfalls zufrieden. Fast jeder Gast hatte etwas erbeutet und genau so soll es ja auch sein. Wir nutzten die Gelegenheit, uns von Dingen zu trennen, die wir beim Auf- und Umräumen als verzichtbar einschätzten und konnten somit unsere Vereinskasse auch ein wenig aufbessern.
Am 6 .Dezember erfolgte dann der komplette Umzug in die Bahnhofstraße. 6-mal bin ich mit dem LKW gefahren und anschließend war die Ordnung in den Clubräumen erst einmal vollkommen hinüber. Obwohl wir im Vorfeld schon einige Regale für Anlagenmodule und Kartons aufgebaut hatten. Modellbauarbeiten waren für einige Wochen überhaupt nicht möglich.




Es ging ans Sortieren, Einräumen, Werkbänke aufbauen, Küche einräumen und und und….die Aufzählung ließe sich fortsetzen.
Trotzdem ist es uns gelungen, den traditionellen Quatschabend „Zwischen den Jahren“ in einigermaßen ordentlichen Verhältnissen zu begehen. Im neuen Jahr, das war allen klar, muss als erstes die Arbeitsfähigkeit, zumindest eines Teils der Mannschaft hergestellt werden.
Im Februar standen schon die nächsten Ausstellungen auf der Tagesordnung. Mit der kurzen „Langenthal“ beim MEC Saalebahn in Gorndorf und mit der sechs Teile langen Variante „Oberlandbahn“ beim MEC Pirna zur 8. Erlebnis Modellbahn in Dresden.
Die Ausstellung in Saalfeld-Gorndorf gehört inzwischen schon seit drei Jahren zu unserem Jahresplan. Leider haben die Saalfelder Modellbahnfreunde in diesem Jahr Pech mit den Besucherzahlen gehabt. Die Presse hat mit den Veröffentlichungen nicht mitgespielt, sodass wir leider nicht so viele Besucher wie sonst in der Ausstellung hatten. Trotzdem konnten wir eine entspannte Veranstaltung mit einer sehr gut funktionierenden Anlage genießen. Unsere Jugend hat sich als Anlagenbediener ebenfalls bewährt. Zwei Tage im Dauereinsatz haben den Jungs gut getan, können sie doch leider an den Basteltagen im Club nicht ihren „Fahrriemen“ schleifen.
Über die Dresdener Ausstellung zu berichten ist schwer, gibt es doch zum Bericht von der 7. Messe aus dem letzten Jahr eigentlich nichts hinzuzufügen. Sie war:
− toll organisiert,
− hatte ein sehr gutes Anlagenniveau,
− verwöhnte die Gastaussteller mit einem schönen Ausstellerabend,
− präsentierte herausragenden Modellbau,
− gab vielen Händlern eine Plattform, ihre Produkte an den Mann zu bringen,
− zeigte einen sehr umfangreichen Echt- Dampf- Parcours,
− und bot nicht zuletzt die Gelegenheit, viele Kontakte zu knüpfen.
Ach ja, eine Besonderheit gab es doch noch: Wir haben das erste Mal etwas richtig Großes vergessen! Ein Stück Kulisse hat ja schon mal gefehlt, auch ein ICE blieb mal versehentlich im Regal, aber ein Anlagenteil…..das haben wir noch nicht geschafft. Obwohl wir das Aufladen in relativer Ruhe absolviert haben, ist es passiert. Die Einfahrten in den Schattenbahnhof standen noch im Gang. Der Anruf von Mario am Donnerstag war schon ein Schreck, aber nachdem ich kurz mit Rudi gesprochen hatte und er die Transportkapazität seines Skoda kontrolliert hatte, stand fest: Wir können liefern! Die Nachmittagspläne wurden umgeworfen und um 15.45 Uhr waren die Teile in Dresden. Die Dresdener Mannschaft baute die Anlage noch zusammen und nachdem dann am Freitag die Züge auf der Anlage standen, konnte der Ausstellungsbetrieb beginnen. Alles hatte sich zum Guten gewendet.
Sicher war dieses Problem dem Umzug geschuldet. Im Bahnhof wusste jeder, wo alles steht, aber im Moment ist es doch noch etwas schwierig, alles richtig zuzuordnen. Eine Lehre haben wir daraus jedenfalls gezogen. Zu jeder Anlage und jeder Aufbauvariante muss eine Liste geschrieben werden, was alles mitgenommen werden soll. Daran arbeiten wir auch schon und in diesem Sinne: Arbeit gibt es immer wieder! Es wird nie langweilig und das ist auch gut so, hält es doch jung!
K.R.
Modellbahnclub Orlabahn e.V. 24.03.2012, 11.04 | (0/0) Kommentare | PL
Es gibt Neuigkeiten!
Zuerst einmal: Wir haben neue Clubräume gefunden und das ging sehr schnell. Schon zwei Wochen nach der Kündigung war alles unter Dach und Fach. Unser Bürgermeister Herr Modde hat sich gleich in Woche eins nach dem „Blauen Brief“ Zeit für uns genommen und den Kontakt zur städtischen Wohnungsbaugesellschaft GWG hergestellt. Auch dort fand unsere Situation offene Ohren. Gleich mehrere Objekte wurden uns angeboten, sodass wir sogar eine Auswahl treffen konnten.
Entschieden haben wir uns für die ehemalige Videothek in der Bahnhofstraße. Diese Gewerberäume sind momentan nicht vermietet und das gesamte Gebäude befindet sich in einer Komplettsanierung. Das gab uns die Möglichkeit, unsere Ausstattungswünsche anzubringen und sie mit den Möglichkeiten des Vermieters unter einen Hut zu bekommen. Momentan befindet sich der Ausbau in der Endphase und einem Beginn des Mietverhältnisses ab November steht nichts im Wege.
Wir sind schon jetzt in großer Erwartung und Freude über diesen ungeplanten Neuanfang, gibt er uns doch die Gelegenheit, alles Material zu sichten, zu sortieren und nicht zuletzt auch aufzuräumen. Überflüssiges wird entsorgt und manchmal findet man sogar Dinge ... von denen wussten wir gar nicht mehr, dass wir sie besitzen. Aber nicht, das hier der Eindruck entsteht, wir wären unordentlich. Nein, das nicht, aber wenn so an die 15 aktive Modelleisenbahner basteln und bauen ist es mit der Ordnung nicht immer ganz leicht. Wir werden uns auf diesem Gebiet aber auf jeden Fall anstrengen müssen, damit es besser wird.
Ein kleiner Eindruck der Aufräumarbeiten:



Neben den trotzdem weitergeführten Bautätigkeiten an der Orlabahn und der neuen Anlage Sonnenburg sind wir seit einigen Wochen beim Sortieren und Transportfertigmachen unserer Anlagenteile und des sonstigen Materials. Am 1. November erhalten wir die neuen Clubräume zur Nutzung und werden dann am 6. November die ersten Teile dort einlagern, denn und das sind die weiteren Neuigkeiten, kommen wir an diesem Tag von zwei Gastausstellungen zurück.
Eine Gruppe ist in Münchberg mit der Kurzvariante der Anlage Langenthal zu Gast und die TT-Freunde sind in Zeulenroda mit der Oberlandbahn- Kurzvariante Ziegenrück vertreten.
Die Öffnungszeiten Münchberg:
Samstag, den 5.11. von 10-19 Uhr
Sonntag, den 6.11. von 10-17 Uhr
Mehr zur Ausstellung auf der Seite des MEC 01 Münchberger Eisenbahnfreunde e.V. ...
Die Öffnungszeiten Zeulenroda:
Samstag, 9-18 Uhr
Sonntag, 9-18 Uhr
Wir hoffen, dass wir trotz Umzugsstress beide Ausstellungen gut über die Runden bekommen und uns nicht übernehmen. Beide Veranstaltungen wurden von uns schon Anfang des Jahres zugesagt und wir stehen zu unserem Wort. Im Dezember gibt es dann noch eine Beteiligung am traditionellen und historischen Weihnachtsmarkt in Ziegenrück.
Die Öffnungszeiten:
Sonntag, den 27.11. von 13-17 Uhr
Hier wird ein Teil der TT-Oberlandbahn erstmals in der Aufbauvariante Ziemestalbrücke mit den beiden angrenzenden Modulen gezeigt. Wir sind schon sehr gespannt, wie sich diese Variante bewährt.
Ein weiterer Termin, allerdings schon für das nächste Jahr, ist die Dresdener Modellbahnmesse vom 17.-19. 02. 2012. Dort werden wir nun schon zum 3. Mal in Folge wieder vertreten sein. Ausgestellt wird ein Teil der Oberlandbahn, nämlich der Abschnitt von Liebschütz bis hinter die Ziemestalbrücke.
Mehr zur Messe auf den Seiten des MEC Pirna e.V. ...
So, das soll es für heute wieder einmal von uns gewesen sein. Wenn die neuen Clubräume eingeräumt sind gibt es wieder einen Bericht und ein paar neue Bilder von uns.
Modellbahnclub Orlabahn e.V. 21.10.2011, 18.05 | (0/0) Kommentare | PL
Arbeitsbericht Juni 2011
So langsam wird es wieder einmal Zeit, etwas von uns hören zu lassen. Nachdem wir ja recht erfolgreich von unseren Beteiligungen an den Messen in Dresden und Dortmund zurückgekommen sind, haben wir uns wieder in die Arbeit gestürzt. An der Orlabahn sind inzwischen die Gelände- und Landschaftsbauer recht fleißig gewesen. Die Bahnsteige sind gebaut, die ersten Straßen vorbereitet und auch das Geländeprofil am ersten Teil aus Richtung Saalfeld ist schon zu erkennen.


Momentan geht es an das Einschottern der Gleise. Das wird uns sicher eine Weile beschäftigen, zumal wir noch auf „Schottersuche“ sind. Bei dem riesigen Angebot eine nicht ganz leichte Aufgabe. Trotzdem kann man bereits erkennen: das wird der neue Teil der Orlabahn. Erstmals bei uns setzen wir das ELITE-Gleis von Tillig ein und die Weichen werden mit Hilfe von Servomotoren gestellt. Also wieder einmal ein Experiment für uns. Wir bleiben aber fahrtechnisch bei unserem Konzept: ANALOG!
Für uns gibt es da einige Argumente dafür. Zum Beispiel nutzen wir für den Fahrbetrieb nur Fahrzeuge aus privater Hand und unsere Club-Mitglieder fahren zu Hause nicht digital. Ein weiteres Argument ist die einfachere Störungssuche, wenn etwas nicht funktioniert. Einen einfachen Stromkreis, der ja meist nur aus Schalter, Steckverbinder und Drähten besteht, kann fast jeder Modelleisenbahner überprüfen und gegebenenfalls auch reparieren. Bei den Digitalsystemen bezweifeln wir das doch ganz stark. Da ich selbst berufsmäßig aus der Elektronik komme und sehr häufig Fehler in Bussystemen suchen muss, weiß ich wovon ich spreche! Über die Finanzen reden wir an dieser Stelle einmal gar nicht. Wir bauen lieber eine Anlage mehr. Sicher kann man mit Hilfe von Digitalsteuerungen bestimmte Abläufe vereinfachen, aber ein selbstgeregelter Zug mit Hilfe eines selbst gedrehten Trafo ist eben etwas anderes. Natürlich bedeutet das für uns als Club immer einen recht großen Aufwand bei der Bedienung der Anlagen. Mit zwei Leuten kommen wir nicht aus. Ich wollte hier an dieser Stelle aber keine Lanze für die alte Analogtechnik brechen, sondern einfach einmal unseren Standpunkt darlegen.
Zwischenzeitlich hatten wir noch eine Anfrage, mit einem Teil der „Oberlandbahn“ zum Tag der offenen Tür nach Sebnitz zu kommen. Deshalb war es notwendig, noch eine kleine Kehrschleife zu bauen. Diese ist inzwischen fertig und damit haben wir jetzt die vierte Aufbauvariante der Oberlandbahn. Zwei Varianten in voller Anlagenlänge (gerade und abgewinkelt) und zwei Kurzvarianten (Bahnhof Ziegenrück mit anschließenden Brücken und neu: die Ziemestalbrücke). Die Fahrt zur Firma Tillig hat sich zwar zerschlagen, aber wir haben nun die Möglichkeit, das Highlight der Anlage separat zu betreiben. Diese Variante ist schnell aufgebaut und kann von zwei Modellbahnern betreut werden.
An der Schüleranlage ist der Gleisbau inzwischen weit fortgeschritten. Die Elektrik im Schattenbahnhof auf der unteren Ebene ist fertig und die ersten Testfahrten sind zur Zufriedenheit ausgefallen. Da wir bei dieser Anlage die „gleitende Projektierung“ angewendet haben, also der Gleisplan eher Stück für Stück und durch Ausprobieren entstanden ist, sind wir überrascht, wie wenig Platz für die Landschaftsgestaltung übrig ist. Da werden bestimmt einige geplante Elemente nach dem Motto -weniger ist mehr- wegfallen. Zuletzt haben wir von den Schülern probeweise einmal ein paar kleine Gebäude bauen lassen, um die Fertigkeiten zu sehen. Da waren wir dann doch freudig überrascht, dass die Ausführung sehr sauber und ordentlich erfolgte. Ein wenig Übung noch und dann können die Jungs an den Bau der Gebäude für die Anlage gehen. Überhaupt werden wir nach dem Abschluss der Gleisbauarbeiten mehr Arbeit für die Jugendgruppe haben, denn beim Bau der Landschaft sollen sie auf jeden Fall mehr selber arbeiten können. Wir glauben, sie freuen sich schon drauf.



Ein weiteres Projekt ist eine neue Z-Anlage. Nach dem großen Erfolg der
Vier-Jahreszeiten-Anlage hat sich Susi vorgenommen, eine Anlage zu bauen, die an einer der deutschen Küsten angesiedelt ist. Da sind wir schon sehr gespannt auf die sicher wieder sehr schöne Landschaftsgestaltung. Ein wenig Probleme hatten wir mit der Materialbeschaffung, aber inzwischen ist alles für die Gleisverlegung vorhanden und nachdem Mario den Rahmen gebaut hat, ist der Startschuss für den Baubeginn gefallen. (Bilder gibt’s da noch nicht)
Inzwischen hat sich noch etwas ereignet, was ich hier unbedingt noch schreiben muss. Wir haben von unserem Vermieter, der DB AG die Kündigung unserer Clubräume erhalten. Jetzt haben wir noch ein halbes Jahr Zeit, uns etwas Neues zu suchen. Leider ist damit die Zeit der Ruhe vorbei. Fast 13 Jahre konnten wir unsere Clubräume zu insgesamt recht günstigen Konditionen nutzen. Das die DB sich von unrentablen Objekten trennen wird, war uns schon seit einiger Zeit klar, aber wir haben immer gehofft, dass es uns nicht treffen wird. Nun ist es doch passiert. Wir werden trotzdem nicht den Kopf in den Sand stecken und versuchen, weiter an unseren Projekten zu arbeiten. Wenn jemand in unserem Umfeld eine Idee hat, wo wir günstig unterkommen können, immer her damit! Wir freuen uns über jeden Hinweis, sind aber auch selbst schon intensiv beim Suchen. Wir melden uns bieder hier an dieser Stelle, versprochen!
K. R.
Modellbahnclub Orlabahn e.V. 02.07.2011, 19.26 | (0/0) Kommentare | PL
Arbeitsbericht Januar 2011
Nach einer inzwischen doch etwas längeren Pause will ich mal wieder ein Lebenszeichen von uns abgeben.
Die 1. Modellbahn und Modellbaubörse in der Shedhalle war für uns eine neue Erfahrung. Die Öffnungszeiten von 12 bis 20 Uhr wurden als recht gut empfunden, wobei wir sicher beim nächsten Mal etwas eher schließen werden. Leider haben uns einige Modellbauhändler versetzt, so dass wir die Besucher hier leider enttäuschen mussten. Da werden wir im Herbst bei der zweiten Veranstaltung unsere Anstrengungen auf jeden Fall intensivieren müssen. Unser Ziel ist es jedenfalls, diese Börse in Pößneck zu etablieren und eine Tradition daraus zu machen. Die Bedingungen in der Shedhalle waren sehr gut. Nach der langen Bauphase im Zuge des Bundesstraßenbaus hatten wir wieder genügend Parkplätze zur Verfügung und waren auch gut erreichbar. Zur Ausstellung war das leider noch nicht der Fall und das kostete uns bestimmt einige Besucher.
Gleich nach der Ausstellung haben wir, wie im letzten Bericht angekündigt, im Club aufgeräumt. Alle packten mit zu, so dass wir schon nach kurzer Zeit wieder arbeitsfähig waren. Ein paar kleine Reparaturen an den von uns ausgestellten Anlagen sind erforderlich gewesen. Die Segmentdrehscheibe der Anlage Langenthal erhält einen neuen Antrieb da der alte, über Seilrollen Angetriebene, Probleme mit der 199, dem Harzkamel, hatte. Diese Maschine ist ganz einfach zu schwer für die bisherige Lösung. Wir wollen versuchen, einen Servoantrieb zu installieren. Diesen Umbau haben wir begonnen, mussten aber kurzfristig die Arbeiten einstellen, da es noch ein größeres Projekt mit festem Endtermin gab.

Seit langer Zeit sind wir mit den Wendeln der Oberlandbahn unzufrieden. Unsere Züge müssen einen langen und steigungsreichen Weg (immerhin an jedem Anlagenende 30 Meter) zurücklegen, bis sie wieder auf die Anlage zurückfahren dürfen. Außerdem kam es regelmässig zu Entgleisungen, Zugtrennungen, Auffahrunfällen und leider auch Abstürzen. Das mussten wir unbedingt abstellen, zumal sich unser Club mit der Oberlandbahn für die Intermodellbau in Dortmund beworben hat. Mario und Dietmar machten sich also an die Arbeit, zeichneten einen Plan und formulierten ihre Vorstellungen zur Steuerung. Ich habe zuerst gesagt, geht nicht! Aber nach etwas nachdenken und ein paar Versuchen fanden wir eine Lösung. Die beiden doppelten Gleisharfen erhalten je ein kleines Zusatzpult und von dort werden die Ausfahrten aus den Schattenbahnhöfen gesteuert. Pro Gleis ein Relais mit vier Kontakten und der Rest ist einfache Elektrik. Es gibt keine Elektronik und damit ist alles recht betriebssicher und gegebenenfalls leicht zu reparieren, auch von „Nichtprofi-Elektrikern“. Inzwischen haben die Schattenbahnhöfe ihre Bewährungsprobe bestanden, denn wir waren schon wieder 2 Tage auf Reisen. Beim MEC Saalebahn Saalfeld in der Gorndorfer Grundschule. Alles hat gut funktioniert und das Fahren war wesentlich entspannter als vorher. Die Gleiswendeln haben wir aber nicht verschrottet, den nächsten Versuch mit einer neuen Steuerung machen wir bestimmt, später….

Eine weitere und ganz wichtige Sache in der Clubarbeit ist der Bau einer kleinen, aber feinen Jugendanlage mit den jüngsten Clubmitgliedern. Nachdem eigentlich klar war, dass es nur eine H0-Anlage werden kann, ging es an die Planung. Entgegen unseren bisherigen Vorgehensweise der Aneinanderreihung von Modulen mit der Größe 1,60 mal 0,80 Meter haben wir uns entschlossen nur zwei Module, aber mit der Längsseite, zu verbinden. Damit ergibt sich eine Anlagengröße von 1,60 mal 1,60 Meter. Darauf wird eine verschlungene Acht mit einem verdeckten dreigleisigen Abstellbahnhof und einem sichtbaren zweigleisigen Bahnhof in der oberen Ebene dargestellt. Eine kleine Lokbehandlung, eine Pendelstrecke für einen Triebwagen und ein kleiner Betriebsanschluss soll ebenfalls dargestellt werden. Wir haben unsere Jungs gefragt, was wir noch darstellen wollen. Da kamen schon so einige Dinge zusammen, dazu dann in einem der nächsten Berichte.



Fortschritte gibt es auch beim Weiterbau des Bahnhofs Orlamünde. Alle Gleise sind verlegt und im Moment werden die Absturzsicherungen aus Plexiglas an den Gleisen der Umfahrungen angebracht. Auch die Elektrik macht Fortschritte. Wolfgang hat inzwischen Hilfe von Ralph bekommen und gemeinsam kommen die beiden ganz gut voran. Die Kulissen sind „holzseitig“ ebenfalls schon fertiggestellt. Die Gestaltung erfolgt aber erst nach der Fertigstellung des Geländes.

Als Gäste sind seit ein paar Monaten Andre und sein Sohn Cedric zu unseren Arbeitstagen bei uns im Club. Sie haben ihre erste Feuertaufe schon zur Ausstellung bestanden und gestalten momentan ihre eigene kleine N-Heimanlage. Alle Clubmitglieder stehen den beiden mit Rat und Tat zur Seite. Auf dem Bild zeigen wir mal den derzeitigen Stand der Dinge

Vom 18. bis 20.2.2011 sind wir mit unseren N-Anlagen Pößneck, ob. Bhf - Krölpa/Ranis zu Gast in der Dresdener Messe zur Modellbahnmesse des MEC Pirna. Nachdem wir schon im letzten Jahr mit viel Freude unsere Oberlandbahn dort präsentiert haben, wollen wir in diesem Jahr unsere N-Anlage dort zeigen. Dazu hat Fritz in den letzten Wochen eine Dokumentation zu den Bahnhöfen angefertigt, die erstmals bei uns fest auf eine Tafel aufgebracht wurde. Bisher haben wir unsere Dokumentationen immer erst zu den jeweiligen Ausstellungen auf eine Tafel geklebt. Das erforderte immer viel Zeit und die Bilder und Texte sind davon auch nicht besser geworden. Hier ein Bild der ersten Tafel.

Ende Januar haben wir dann auch unsere Jahresversammlung durchgeführt. Die nächsten Ziele wurden besprochen und ein neues Projekt auf den Weg gebracht. Susi wird eine neue
Z-Anlage bauen. Thema wird sein: Winter an der Nord- (oder Ost-) see. Entgegen der ersten Anlage werden diemal die Züge auch Berge fahren dürfen. Wir freuen uns schon heute auf eine schön gestaltete Landschaft. Bestimmt fällt Susi wieder so einiges an besonderen Details ein. Wir sind gespannt, was wir natürlich auch von allen Gästen unseres Blogs hoffen. Bis bald.
K.R.
Modellbahnclub Orlabahn e.V. 13.02.2011, 15.47 | (0/0) Kommentare | PL
Ausstellungsnachlese 2010
Es ist geschafft. Die inzwischen 18. Pößnecker Modellbahnausstellung ist Geschichte. Es war wieder anstrengend, aber wir können eine gute Bilanz ziehen, haben wir doch nur positive Meinungen der Besucher zu unseren ausgestellten Modellbahnanlagen erhalten.
Hier der Link zum OTZ- Bericht.
Die Vielfalt der Herangehensweise an das Thema Modelleisenbahn wurde eindrucksvoll dargestellt. Beachtet wurde die kleinste Spur T-Anlage mit einer Spurweite von 4mm und dem Maßstab 1:450 genauso, wie die auf der Bühne aufgebaute Spur 0 Anlage unter dem Weihnachtsbaum.

Der bekannte Miba (Modellbahnzeitschrift)-Redakteur Franz Rittig präsentierte gemeinsam mit Michael Kirsch die kleine H0-Anlage „Alt-Landwitz und zeigte, wie auf kleinem Raum gut gestaltete Modellbahnerei betrieben werden kann.



Überhaupt hat unser Motto „Heimanlagen“ die Besucher sicher dazu angeregt, selbst einmal wieder etwas Neues zu versuchen. Es müssen ja nicht immer zig Quadratmeter wie bei der durch ihre Fahrsicherheit überzeugenden TT-Anlage „Vogtland“ der TT-Freunde Greiz sein. An vielen Anlagen konnte gefachsimpelt werden und Uwe Prüfer aus Jena war von unseren Besuchern regelrecht begeistert: Alle waren so wissbegierig und es wurden viele Fragen gestellt und beantwortet. Unsere Modellbahnfreunde aus Weida hatten zwei digital gesteuerte Anlagen mitgebracht und konnten beweisen, dass diese Technik nicht unbedingt im Vordergrund stehen muss. Nein, die Landschaft war auf ihren Anlagen das Wesentliche und die Technik diente dazu, guten Modellbahnbetrieb zu machen.


Immer wieder ein besonderes Erlebnis sind Modellbahnen in großen Spurweiten. Wolfgang Zörkler aus Gera hatte seine hervorragend gestaltete 0e-Anlage mitgebracht und beeindruckte alle mit einer wunderschönen Landschaftsgestaltung.




Wer auf der Straßenbahnanlage von Modellbahnfreund Gropp aus Gera genau hingeschaut hat, hat sicher den schnellen Flitzer entdeckt, der ganz dringend in die öffentliche Bedürfnisanstalt verschwinden musste. Weitgereist und nun schon zum dritten mal in Pößneck zu Gast war Christoph aus Riedstadt-Crumstadt. Seine Winteranlage vom Rennsteig wird immer größer und ist jedes Mal eine Augenweide.


Immer für einen Spaß zu haben waren Volker und Peter mit ihren Männern vom MEC 01 Münchberg. Modellbahnen in Nenngröße Z in den USA, genauso wie die vollautomatisch computergesteuerte Reichsbahn Nostalgie-Anlage waren ein Hingucker. Viele Besucher ließen sich die Technik von unseren freundlichen Franken erläutern.


Unterstützung erhielten wir aber auch von Uwe Kupka, der seinen liebevoll nachgebauten Bahnhof Rudolstadt in der Nenngröße N zu uns brachte. Selbst einen Schuldirektor konnten wir in diesem Jahr als Aussteller gewinnen. Herr Genzel präsentierte die kleinste Modellbahnanlage in einem Koffer und zeigte den Gästen die Verbindung von Eisenbahn- und Schiffsmodellbau an der Nordsee.


Traditionelle und langjährige Gäste sind die Modellbahnfreunde vom MEC Saalebahn Saalfeld gewesen. Sie hatten uns einen kleinen Teil ihrer sehr schönen H0e- Schmalspuranlage mitgebracht. Auch die erstmalige Präsentation der Kirmesmodellbauer kam bei den Gästen sehr gut an. Frau Kählert hatte bestimmt am Tag nach der Ausstellung eine heisere Stimme, soviel hat sie erklärt.



Besuch bekamen wir auch von Fernsehmoderator Robby Mürre, der die Sendung „Auf kleiner Spur“ beim MDR moderiert. Er knüpfte einige Kontakte auf unserer Ausstellung und so kann es durchaus passieren, dass der eine oder andere noch zum „Fernsehstar“ wird! Lassen wir uns überraschen. Unsere Oberlandbahn mit der Erweiterung um die Ziemestalbrücke hat ebenfalls einige Besucher angelockt. In der Zeitschrift „TT-Kurier wird demnächst ein Beitrag über die Brücke erscheinen. Fotografiert und geschrieben von einem der bekanntesten deutschen Modellbahnfotografen Helge Scholz.

Die zweite vom MEC Orlabahn ausgestellte Modellbahnanlage „Langenthal“ beeindruckte vor allem die kleinen Besucher, kamen doch hier einige ICE zum Einsatz und auch die beladenen Güterzüge sind eine Augenweide gewesen. Unsere jungen Modellbahnfreunde aus der Jugendgruppe zeigten an dieser Anlage auch, dass sie den Fahrbetrieb schon ganz gut beherrschen.



Viel Betrieb herrschte am Basteltisch. Viele Dinge konnten unter der sachkundigen Anleitung unserer Frauen und von Torsten angefertigt werden. Jeder konnte etwas Passendes finden. Auch wenn immer mal ein Luftballon zerplatzte oder an der Hallendecke schwebte, immer wurde für Nachschub gesorgt und so gab es immer nur mal ganz kurz eine Träne bei unseren kleinen Gästen.


Die Tombola, in diesem Jahr mit besonders vielen Preisen aus dem Modellbahnbereich, wurde wiederum zum vollen Erfolg. Alle Lose konnten wir verkaufen und die 300 Preise haben hoffentlich zur Freude der Gewinner beigetragen.

Eine erfolgreiche Ausstellung mit fast 3000 Besuchern ist zu Ende und am Montag um 18.45 Uhr war das letzte Transportfahrzeug abgegeben. Es kehrt kurz Ruhe ein im Club, aber wirklich nur kurz, denn jetzt wird erst mal aufgeräumt, wie immer nach einer Ausstellung! Und dann kommen die neuen Aufgaben. Wir werden berichten. Versprochen!
K. R.
Modellbahnclub Orlabahn e.V. 14.11.2010, 16.31 | (0/0) Kommentare | PL
Arbeitsbericht Juni 2010
Inzwischen ist eine ganze Zeit vergangen und wir haben fleißig an allen Projekten weitergearbeitet. Die Auftragsanlage hat inzwischen ihre Gleise erhalten und der Bau des Schaltpultes ist in vollem Gange. Die Jugend beteiligt sich nach besten Kräften und wenn wir Glück haben auch mit Disziplin und Zielstrebigkeit. Da haben die Jungs allerdings teilweise so ihre Probleme. Trotzdem sind wir guter Dinge, die Arbeiten an dieser Anlage in den nächsten Wochen abzuschließen. Die Landschaftsgestaltung wird ja dann vom Auftraggeber selbst erledigt.


Der Schattenbahnhof „Orlamünde“ der Orlabahn nimmt ebenfalls immer weiter Gestalt an. Der Teil in Richtung Rudolstadt/Saalfeld ist gleismäßig fertiggestellt. Im Moment sind wir beim Bau der Seite in Richtung Jena. Durch die eingebauten Wendeschleifen haben wir die Möglichkeit, Züge in beiden Richtungen zu wenden und somit jeweils in der richtigen Richtung wieder für die Orlabahn bereitstellen zu können.

Wolfgang ist beim Bau des Schaltpultes ebenfalls ein gutes Stück weitergekommen und so kann man ruhigen Gewissens sagen: wir sind im Plan!

Ein großer Schritt ist beim Bau der Oberlandbahn getan. Das Ziemestal-Modul ist im Rohbau fertig. Der erste und letzte Brückenpfeiler ist in die Strecke eingepasst und wir haben schon mal unter großem Protest der Erbauer eine (besser wohl irgendeine) Brücke als Papierkonstruktion eingefügt. Diese Zeichnung entspricht allerdings auch einer Brücke an der weiteren Strecke in Richtung Lobenstein. Wer kennt sie?




Bei der Stellprobe der Ziemestalbrücke ist uns ein weiterer Gedanke gekommen. Nach der bisherigen Planung wäre hinter diesem tollen Bauwerk eigentlich Schluss gewesen und es hätte sich die Gleiswendel des Schattenbahnhofs angeschlossen. Als Fotomotiv denkbar ungünstig! Kurzerhand entschieden wir in einem schnell angesetzten „brainstorming“ (Gedankensturm), dass wir wohl doch noch ein Modul bis zur Ausstellung anfügen sollten und dann…. Wir werden sehen! Ideen gibt es noch viele.
Die Planungen für die Ausstellung sind auch weitergegangen. Wenn wir uns nicht verzählt haben, werden wir die bisher meisten auf einer Modellbahnausstellung des MEC „Orlabahn“ gezeigten Modellbahnanlagen präsentieren können. Es werden über 20 sein! In diesem Jahr viele kleinere Anlagen, die wirklich einen tollen Querschnitt aus der Beschäftigung mit der Modelleisenbahn darstellen. Nenngrößen von Z bis 5 ¼ Zoll, alles wird vertreten sein. Auch die Spur S aus Stadtilm wird auf einer Anlage gezeigt. Gastausteller kommen aus Pößneck, Gera, Jena, Saalfeld, Rudolstadt, Birkigt, Greiz, Orlamünde, Weida und auch unser weitgereister Stammgast Christoph Romann aus Riedstadt-Cumbach ist mit einer neuen Anlage wieder mit von der Partie. Erstmals zeigen wir auch einen Einblick in den Kirmesmodellbau. Wir versprechen schon heute eine sehr interessante Ausstellung vom 29.-31. Oktober 2010 in der Pößnecker Shedhalle. Geöffnet ist immer von 9-18 Uhr. Am Sonnabend zusätzlich von 19-21.30 Uhr. An diesem Tag haben wir eine besondere Überraschung geplant und betreten damit wieder einmal absolutes Neuland. Wir bieten in der Gaststätte Sunny Garden einen Countryabend mit der Band „Saddlebag“ aus Mühlhausen an. Gleichzeitig kann die Modellbahnausstellung bis gegen 21.30 Uhr besucht werden. Wir denken, eine optimale Kombination, entstand doch dieser Musikzweig in den USA und damit nicht weit entfernt vom Pioniergeist der Eisenbahnbauer dieser Zeit. Lassen Sie sich überraschen und weitere Informationen immer hier an dieser Stelle!
Der erste Pfeiler des Modells der Ziemestalbrücke ist fertig. Dietmar hat ihn mitgebracht und es ist wirklich die "Blanke Sahne". So eine filigrane Ausführung haben wir alle nicht erwartet. Ein großer Dank an unseren Erbauer und natürlich auch ganz besonders dem Laserteam in Burgwitz. Ohne deren Hilfe und Unterstützung wäre dieses Projekt wohl immer nur ein Projekt geblieben! Wir freuen uns schon auf den Weiterbau an unserem Modul und erst recht darauf, die gesamte Brücke in ihrer Schönheit und mit dem ersten Zug darauf zu sehen. Bis bald!


Modellbahnclub Orlabahn e.V. 04.07.2010, 11.07 | (0/0) Kommentare | PL
Arbeitsbericht April 2010
Unser Club bereitet sich mit vollem Elan auf die in diesem Jahr stattfindende Modellbahnausstellung in der Pößnecker Shedhalle vor. Viele Gäste sind bereits eingeladen und haben schon fest zugesagt. Für alle Besucher, die unsere Ausstellungen kennen, können wir schon jetzt versprechen, viele neue Anlagen zu präsentieren. Es hat sich inzwischen herumgesprochen, dass in Pößneck immer eine gute Veranstaltung organisiert wird. Wir können im Herbst Gäste aus Gera, Jena, Greiz, Weida, Rudolstadt, Münchberg, Riedstadt-Cumstatt. Saalfeld, Birkigt und Orlamünde (hoffentlich habe ich niemanden vergessen) begrüßen. Aber auch unser Club wird Neuigkeiten präsentieren. Nachdem wir schon seit vielen Jahren über die Ziehmestalbrücke sprechen, wird sie jetzt endlich Realität. Es ist zwar noch ein ganzes Stück Arbeit bis dahin, aber wir werden alles daran setzten, es zu schaffen. Wir werden an dieser Stelle jetzt regelmäßig über die Vorbereitungen zur Ausstellung und den Baufortschritt berichten. Der Rahmenbau beginnt in den nächsten Tagen, die Brücke ist im Bau und die Fahrbahn ist bereits fertiggestellt.




Aber es gibt auch weitere Projekte in der Bautätigkeit des Clubs. Die Rekonstruktion der Orlabahn schreitet voran. Nachdem wir den „alten“ Bahnhof Orlamünde im letzten Jahr nach der Ausstellung in Gera dort gelassen haben (wird sicher mal eine schöne kleine Anlage werden), begannen wir jetzt mit Tillig-Elite-Gleis einen Neubau. Momentan entsteht der Schattenbahnhof. Wir haben den Gleisplan wieder so gewählt, dass alle Züge dort gewendet werden können, um einen nahezu vorbildgerechten Betrieb zeigen zu können. Auch die Gleislängen und Radien im Bahnhof Orlamünde entsprechen mit dem Neubau eher der Realität. Auf unserer diesjährigen Ausstellung wird die Orlabahn allerdings nicht zu sehen sein, da wir noch mit einer Bauzeit von ca. zwei Jahren rechnen.


Zwar nehmen wir uns immer wieder vor, ein nicht ganz so schlimmes Durcheinander zu erzeugen, aber das klappt leider nicht so richtig. Wenn aber auch so viele Eisenbahnfreunde an den Teilen arbeiten, ist es nicht zu verhindern. Aber bitte nicht unbedingt nachmachen! Es geht sicher auch anders. Übrigens nutzen wir im Schattenbahnhof noch im Club vorhandenes „Altmaterial“, also wird nicht überall Elite-Gleis verbaut.

Leider haben wir nicht genügend Platz, um den gesamten Schattenbahnhof gleichzeitig aufzubauen. Das sind wir allerdings schon gewohnt und so wird das auch diesmal wieder klappen. Der Test wird dann erst auf der nächsten Ausstellung stattfinden können. Auch ein neues Schaltpult entsteht für den „neuen“ Bahnhof Orlamünde. Unsere „Stromer“ sind schon mit vollem Einsatz dabei.

Ein weiteres Projekt ist der Bau einer Anlagengrundplatte mit den Abmessungen 2,60m mal 1,10m in der Nenngröße TT. Darum wurden wir von einem Modellbahnfreund gebeten und für unsere Jugendgruppe ist dieser Bau eine gute Gelegenheit, viele Grundlagen des Anlagenbaus kennen zu lernen. Wir werden bei uns die Anlage fahrbereit mit Schaltpult fertigstellen und die Landschaftsgestaltung wird dann von dem Modellbahner selbst vorgenommen. Auf diesen Bildern war die Jugend schon heimgegangen. Weitergearbeitet wird trotzdem.


Für heute solls das kurz gewesen sein. Demnächst folgt mehr. Immer mal vorbeischauen lohnt sich af alle Fälle.
Modellbahnclub Orlabahn e.V. 02.05.2010, 18.18 | (0/0) Kommentare | PL
Die Anlage „Oberlandbahn“
Nenngröße TT, - Maßstab 1:120
Die Anlage „Oberlandbahn“ entstand auf Rahmen in den Abmessungen von 1,60x0,80m. Die Anlage beginnt gegenwärtig vom Betrachter aus links mit der Nachbildung der Strecke über den Plothenbach-Viadukt in Ziegenrück, verläuft weiter über den zentralen Punkt der Anlage, den Bahnhof Ziegenrück, und dann weiter über den Saale-Viadukt und durch den Hemmkoppentunnel. Die folgende freie Strecke ist in ihrem Maßstab stark verkürzt dargestellt worden. Es sind aber alle typischen Elemente, wie z.B. der Bahnhof Liebschütz und alle Tunnel nachgestaltet worden. Die Anlage hat z.Zt. eine Länge von fast 25m. Ein besonderer Hingucker ist dabei die Ziemestalbrücke, welche im Jahr 2010 fertig gestellt und in die Anlage eingebunden wurde. Die Anlage endet danach. Bis dahin wurden ca. 8km reale Strecke im Modell nachgebaut (siehe Karte).
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Modellbahnclub Orlabahn e.V. 01.01.2009, 19.49 | (5/1) Kommentare (RSS) | PL
Die Anlage „Orlabahn“
Nenngröße H0, -Maßstab 1:87
Anfang der 1990er Jahre beschloss unser Club, mit dem Übergang von einer Arbeitsgemeinschaft des Deutschen Modellbahn Vereins (DMV) zu einem eigenständigen Club als eingetragener Verein sich den Vereinsnamen: Modellbahnclub „Orlabahn“ e.V. Pößneck zu geben. Das war für uns Ausgangspunkt, diese Strecke (heute Kursbuchstrecke 559) im Modell nachzubauen. ...weiterlesen
Modellbahnclub Orlabahn e.V. 01.01.2009, 19.46 | (0/0) Kommentare | PL
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| Saho |
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Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit möchten wir Sie auf das Modultreffen (H0) 8 Norddeutscher Modellbauvereine in unserem Hause aufmerksam machen. Diese bauen am 15. + 16.Oktober 2011 über 150 Module mit einer Schienenlänge von ca. 1000 Metern in der Veranstaltungshalle unseres Hauses zu einer Großanlage auf. Sollten Sie mit Ihren Mitgliedern diese Ereignis besuchen (ab 20 Personen) fragen Sie uns bitte nach den ermäßigten Gruppentarifen. Mit freundlichen Grüßen Sammler- und Hobbywelt |
| 21.9.2011-13:40 |
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| Hello |
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Klasse Arbeit der Ziehmestalbrücke !!!
Baut doch noch ein TRANSRAPID durchs Orlatal...
Viel Erfolg in der Shedhalle... |
| 4.10.2010-11:33 |
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| A l f k i |
| Vom Ob.Bhf.PN war doch auch mal eine Verbindung nach Ranis gedacht, oder ? ! |
| 3.2.2010-22:03 |
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| INGE |
| Bezgl. d. Bau's der Haltestelle 'Schweinitz' - hat sich da schon eine Initiative gegründet ?? |
| 25.11.2009-19:40 |
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| Der Üüde |
Wo ist der Kaffee-Automat am Unt.Bhf. ??? |
| 12.8.2009-22:07 |
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